Ausnahmezustand in Pakistan

  • Samstag, 3. November 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 3. November 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 3. November 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Nach Ausrufung des Ausnahmezustandes hat Pakistans Präsident Musharraf die Verfassung ausgesetzt und das Parlament aufgelöst.

Weitere Themen:

Erstmals sind in Italien Bürger der Europäischen Union ausgewiesen worden. Vier Rumänen mit krimineller Vergangenheit wurden am Freitag nach Bukarest ausgeflogen.

und:
Venezuelas Präsdient Chávez soll mehr Macht erhalten. Das Parlament hat am Freitag eine entsprechende Verfassungsreform abgesegnet.

Beiträge

  • Pakistans Präsident verhängt den Ausnahmezustand

     Wenige Tage vor einer Gerichtsentscheidung über seine Zukunft als pakistanischer Präsident hat Pervez Musharraf am Samstag den Ausnahmezustand verhängt.

     Ausserdem hat er die Verfassung vorläufig ausser Kraft gesetzt. Polizeieinheiten blockierten den Zugang zum Obersten Gerichtshof, die Übertragung privater Nachrichtensender wurde gestoppt. In der Hauptstadt Islamabad wurden die Telefonverbindungen gekappt.

    Es sei, die schlechte Sicherheitslage, die ihn zu diesem Schritt brachte, sagte Musharraf. Was bezweckt er wirklich?

    Simone Fatzer im Gespräch mit Bernard Imhasly, dem Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung

  • Widerstand gegen die Machtpolitik des venezolanischen Präsidenten

    Das venezolanische Parlament hat am Freitag mit klarer Mehrheit eine geplante Verfassungsreform abgesegnet, die Präsident Chávez deutlich mehr Macht einräumen soll.

    An mehreren Universitäten kam es danach zu Protesten gegen die geplante Reform, dabei wurde nach Polizeiangaben ein Student erschossen, vier weitere wurden verletzt. Nach Ansicht von Kritikern verstossen die geplanten Änderungen gegen die Bürgerrechte und widersprechen den demokratischen Grundsätzen.

    Ulrich Achermann

  • Subtile Methoden in Russlands Wahlkampf

    In Russland hat am Samstag die offizielle Wahlkampfphase für die Parlamentswahl Anfang Dezember begonnen. Die Kampagnen der Parteien im Fernsehen, Radio und in den Zeitungen sind angelaufen.

    Teil dieser Kampagnen ist wohl auch der der Spielfilm «1612». Der aufwändig gedrehte Streifen soll vom Kreml in Auftrag gegeben worden sein. Er spielt in der sogenannten Zeit der Wirren im 17. Jahrhundert. Der Regisseur macht keinen Hehl daraus, dass «1612» eine Allegorie für Putins Russland ist.

    Max Schmid

  • Rom weist mehrere kriminelle Rumänen aus

    Nach dem tödlichen Überfall eines Rumänen auf eine 47-jährige Frau griff am Freitag eine Bande von Vermummten drei Rumänen mit Knüppeln und Messer an.

    Es wird vermutet, dass die Tat als Vergeltung gedacht war. Nach diesem Überfall hatte die Regierung Dekret erlassen, das die Ausweisung von EU-Bürgern aus Italien erleichtern soll. Nun wurden die ersten Rumänen aus Italien ausgewiesen.

    Rolf Pellegrini

Moderation: Simone Fatzer