Aussenministerin übernimmt Libyen-Dossier

  • Mittwoch, 2. September 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 2. September 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 2. September 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Bundesrat will den Vertrag mit Libyen umsetzen, die Federführung dabei soll das Departement von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey übernehmen.

Zum Thema:

Libyen beruft Vertreter im Schiedsgericht mit der Schweiz.

Weitere Themen:

Chile übersteht die Schweinegrippe glimpflicher als befürchtet. Auch die Schweiz rechnet nicht mehr mit den schlimmsten Szenarien.

Im Norden des Jemen kämpfen Regierungstruppen und Rebellen gegeneinander. Die Leidtragenden sind Zehntausende Zivilisten.

 

Beiträge

  • EDA soll Libyen-Abkommen umsetzen

    Die Krise zwischen der Schweiz und Libyen war Hauptthema an der Sitzung des Bundesrates. Danach traten der Bundespräsident und die Aussenministerin vor die Medien - mit einer kurzen Erklärung.

    Ihre Kernaussagen: Die Schweiz will den mit Libyen geschlossenen Vertrag umsetzen - erwartet das gleiche aber auch von der Führung in Tripolis. Den Vollzug des Abkommens soll das EDA übernehmen.

    Pascal Krauthammer

  • Was bedeuten die jüngsten Entwicklungen für Hans-Rudolf Merz?

    Der Bundesrat stellt sich einerseits ohne Abstriche hinter den umstrittenen Vertrag, den Bundespräsident Hans-Rudolf Merz im Alleingang mit Libyen unterschrieben hat. Andererseits entscheidet die Landesregierung aber, dass bei der Umsetzung des Vertrages das Departement von Aussenministerin Micheline Calmy-Rey die Federführung haben soll. Was bedeutet das für Bundespräsident Merz?

    Philipp Burkhardt

  • Wer ist Libyens Vertreter im Schiedsgericht?

    Nun hat auch Libyen hat seinen Vertreter für das internationale Schiedsgericht berufen, das die Rechtmässigkeit der Verhaftung von Hannibal Gaddafi in Genf untersuchen soll. Es ist der Anwalt Saad Jabbar. Wer ist das?

    Martin Alioth

  • Besuch bei der Genfer Polizei

    Die Krise mit Libyen nahm bekanntlich ihren Anfang in Genf. Dort wurden im Juli vor einem Jahr Hannibal Gaddafi und seine Frau verhaftet.

    Die Genfer Polizei wurde für den Grosseinsatz kritisiert. Zu Unrecht, heisst es offiziell in Genf. Hinter den Kulissen aber wird sehr wohl diskutiert.

    Heute war in Genf Vereidigung. 26 neue Polizisten traten ihren Dienst an.

    Patrick Mülhauser

  • Schweinegrippe: Entspannung in Chile

    In Südamerika geht der Winter zu Ende und damit auch die Grippezeit. Konkret: die Schweinegrippezeit. Auf dem Kontinent war Chile als erstes Land mit der Epidemie konfrontiert. Dort bekämpfte man die Seuche mit einfachsten Mitteln- mit Erfolg.

    Ulrich Achermann

  • Schweinegrippe: Entwarnung in der Schweiz?

    Chile ist viel glimpflicher davon gekommen als befürchtet. In der Schweiz gehen die Behörden nach wie vor von bis zu zwei Millionen Erkrankungen aus.

    Was bedeuten die chilenischen Erfahrungen für die Schweiz?

    Hans Ineichen

  • Der Konflikt in Jemen

    In Jemen herrscht Krieg und kaum jemand nimmt Notiz davon. Bisher sind mehr als 1000 Menschen gestorben. Die Uno schätzt, dass weit über 100'000 Zivilisten auf der Flucht sind. Nun schlagen die Hilfsorganisationen Alarm.

    Fredy Gsteiger

  • Stimmen aus dem Kolonialismus

    In einem Basler Museum sind seit heute seltende Tondokumente aus dem kolonialen Afrika hören: Stimmen von Afrikanern und Afrikanerinnen, die 1931 im heutigen Namibia aufgenommen wurden.

    Was man da zu hören bekommt, ist wenig erbaulich: Denn die Tonaufzeichnungen waren Teil einer Vermessung und Katalogisierung der Bewohner des südlichen Afrika.

    Ruedi Küng

  • Grasshoppers in argen Geldnöten

    Der Grasshopper-Club Zürich steht nach Medienberichten vor dem finanziellen Kollaps. Die Lage sei so prekär, dass der GC-Zentralvorstand den Abstieg in die 1. Liga erwäge.

    Wie bitte, fragt da der geneigte Leser. Ausgerechnet GC? Und ausgerechnet wegen Geldmangels?

    Michael Hiller

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Isabelle Jacobi