Australien entschuldigt sich bei Aborigines

  • Mittwoch, 13. Februar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 13. Februar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 13. Februar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

In einer historischen Rede hat sich Kevin Rudd als erster Regierungschef Australiens bei den Ureinwohnern seines Landes entschuldigt.

Weitere Themen:

Die EU verstärkt ihren Kampf gegen die illegale Einwanderung; dabei soll auch die Schweiz mithelfen.

Der Militärchef der Hisbollah ist bei einem Anschlag in Syrien getötet worden.

Der demokratische Kandidat Barack Obama überholt Hillary Clinton bei den Partei-internen Vorwahlen.

Beiträge

  • Aborigines verfolgen die Rede Rudds.

    Lang erwartetes «Sorry» der australischen Regierung

    In einer Erklärung vor dem Parlament in Canberra hat sich der australische Premierminister Kevin Rudd bei den Aborigines für die jahrzehntelange Diskriminierung entschuldigt.

    Rudd hat damit die Politik seiner Amtsvorgänger revidiert. Die Regierung richtet sich mit ihrer Entschuldigung an die so genannten «gestohlenen Generationen». Gemeint sind Ureinwohner, die als Kinder ihren Familien über Generationen bis in die 70er Jahre zwangsweise weggenommen wurden.

    Urs Wälterlin

  • EU will Einreisende registrieren

    Die Aussengrenzen besser schützen, Übertritte schärfer kontrollieren und Illegale konsequenter verfolgen: Die EU-Kommission hat ihre Pläne für den künftigen Schutz des Schengenraums vorgelegt.

    Im Kampf gegen die illegale Einwanderung sollen biometrische Daten, also zum Beispiel Fingerabdrücke oder die Augeniris, aller Menschen erfasst werden, die in die EU einreisen wollen. Und mit allen Menschen sind wirklich alle gemeint. Auch Schweizer Bürger.

    Thomas Oberer

  • Auch Schweiz von EU-Plänen betroffen

    Ebenfalls zum Schengen-Raum soll auch die Schweiz gehören, das Volk hat dazu vor zwei Jahren Ja gesagt.

    Die Frage an Bundeshausredaktorin Nathalie Christen: Gelten die Abschottungs-Pläne der EU dereinst auch für die Schweiz?

  • Hoher Hisbollah-Führer getötet

    Ein wegen zahlreicher Attentate von Interpol gesuchter Hisbollah-Anführer ist in der syrischen Hauptstadt Damaskus bei einem Anschlag getötet worden. Die Hisbollah machte Israel für den Anschlag verantwortlich.

    Nach inoffiziellen Berichten explodierte ein Sprengsatz, als Emad Maghanija in sein Auto stieg. Der Libanese mit palästinensischen Wurzeln galt als Schlüsselfigur der Hisbollah. Er war für deren militärische und Geheimdienstoperationen zuständig.

  • Ankaras Verständnis von Menschenrechten

    Die türkische Regierung nannte die Aufhebung des Kopftuchverbots an türkischen Universitäten einen Fortschritt für die Menschenrechte. Bislang wenig zu spüren ist in anderen Bereichen der Menschenrechte.

    Trotz Wahlversprechungen, die Premier Tayyip Erdogan etwa bei der Meinungsfreiheit oder den Rechten von Minderheiten gemacht hatte, gibt es in diesen Bereichen bislang nur schöne Worte.

    Werner van Gent

  • Schweizer Firma mischt bei Pipeline-Bau mit

    Im internationalen Wettlauf um Gasreserven und die Transportwege nach Westeuropa mischt auch ein Unternehmen aus der Schweiz mit: die Elektrizitätsgesellschaft Laufenburg, EGL.

    Die Tochtergesellschaft der Axpo plant seit 5 Jahren an einer Pipline, die Gas von Nordgriechenland über Albanien und durch die Adria nach Italien bringen soll. Jetzt hat die EGL mit der norwegischen StatoilHydro ein Schwergewicht der internationalen Ölbranche als Partner.

    Sabine Manz

  • Demokraten in der Zwickmühle

    Bei den US-Vorwahlen liegt bei den Demokraten Barack Obama jetzt vor Hillary Clinton. Aber beispielsweise CNN hat prognostiziert, dass Obama selbst dann, wenn er alle kommenden Vorwahlen mit 55% zu 45% gewänne, nicht genug Delegierte bekäme, um als Präsidentschaftskandidat nominiert zu werden.

    Dann käme es auf die sogenannten Superdelegierten an, die von der Partei bestimmt werden. Diese sind aber frei in ihrer Entscheidung, welchen Kandidaten sie unterstützen wollen. Eine verzwickte lage für die Demokraten.

    Peter Voegeli

  • Wenig Freude an Sarkozy

    In vier Wochen sind in Frankreich Gemeindewahlen. Vielen rechten Kandiderenden ist schon jetzt Angst und Bange, dass sie die Quittung für die aufkommende Skepsis gegenüber Präsident Nicolas Sarkozy serviert bekommen.

    Unser Korrespondent Philipp Scholkmann hat das in Paris erfahren. Er war unterwegs mit Françoise de Panafieu, die mit Sarkozys Segen Stadtpräsidentin der Hauptstadt werden möchte.

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Urs Bruderer