Biosprit verteuert Lebensmittel mehr als angenommen

  • Freitag, 4. Juli 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 4. Juli 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 4. Juli 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Produktion von Agrartreibstoffen hat gemäss einem Bericht der Weltbank die Lebensmittelpreise deutlich stärker in die Höhe getrieben als bisher angenommen. Die Rede ist von 75 Prozent.

Weitere Themen:

Die UBS präsentiert für das zweite Quartal ein «ausgeglichenes bis leicht negatives» Resultat.

Youtube muss seine Kundendaten an den Medienkonzern Viacom aushändigen.

Australien steuert auf eine Klimakatastrophe zu.

Beiträge

  • Biosprit: Hauptgrund für hohe Lebensmittelpreise.

    Biosprit verteuert Lebensmittel um 75 Prozent

    Die Produktion von Biosprit hat laut der Weltbank die Lebensmittelpreise deutlich stärker in die Höhe getrieben als bisher angenommen. Die Rede ist von 75 Prozent.

    Dies steht in einem vertraulichen Bericht der Weltbank, den die britische Zeitung «Guardian» veröffentlichte. Bisher sprachen die USA immer von etwa drei Prozent und besonders forsche Schätzungen gingen von 30 Prozent aus.

    Wie kommt die Weltbank nun zu diesen beinahe unglaublichen Zahlen? Diese Frage geht an Markus Mugglin.

    Simone Fatzer

  • Überraschende Zahlen der UBS.

    UBS stellt rote Null in Aussicht

    Die UBS hat im zweiten Quartal überraschend doch keinen weiteren Milliardenverlust erlitten. Die Grossbank stellt ein «ausgeglichenes bis leicht negatives» Ergebnis in Aussicht.

    Geholfen hat dabei eine Steuergutschrift von drei Milliarden Franken. Zudem konnten die Verluste der Investment Bank dank des weiteren Abbaus der Positionen und Gewinnen aus Absicherungsgeschäften gemindert werden.

    Urs Siegrist

  • Youtube muss Daten weitergeben.

    Youtube muss Kundendaten herausgeben

    Google muss laut einem Entscheid eines US-Gerichts sämtliche Nutzerdaten seiner Online-Videoplattform Youtube an den Medienkonzern Viacom aushändigen.

    Datenschützer sprechen von einem herben Rückschlag des Datenschutzes im Internet.

    Hintergrund des Entscheids ist ein Urheberrechtsstreit zwischen Google und Viacom. Google muss nun den Mitgliedsnamen und die IP-Adressen jedes Nutzers an Viacom mitteilen.

    Was genau wird Viacom also über einen Nutzer wissen, der ein Video auf Youtube angeschaut hat? Diese Frage geht an Guido Berger.

    Simone Fatzer

  • Nur für Erwachsene.

    Erwachsene sollen kiffen dürfen

    Die Befürworter der Initiative «Für eine vernünftige Hanfpolitik» haben ihre Kampagne lanciert. Vernünftig heisst für sie: Schluss mit dem Verbot - Erwachsene sollen kiffen dürfen. 

    Anbau, Handel und Einfuhr von Cannabis soll der Bund regulieren. Das sind Ideen, die es in der politischen Schweiz bisher schwer hatten. Zwar steht überraschend eine bürgerliche Partei, die FDP, hinter der Initiative, dennoch dürfte sie es an der Urne schwer haben.

    Christine Wanner

  • Australien droht Klima-Apokalypse

    Wenn Australien nicht sofort Massnahmen gegen den Klimawandel unternimmt, droht dem Land eine Umweltkatastrophe von monumentalem Ausmass. Zu diesem Schluss kommt der australische Professor Ross Garnaut.

    Er empfiehlt ein Emissionshandelsmodell. Doch dagegen stemmt sich vor allem die mächtige Elektrizitätswirtschaft. Sie ist abhängig vom billigen und umweltschädigenden Rohstoff Kohle.

    Urs Wälterlin

  • Polnische Firmen entdecken Deutschland als Standort

    Geschäftstüchtige deutsche Unternehmen zog es jahrelang bloss in eine Richtung: ostwärts. In den neuen EU-Ländern lockten tiefe Löhne bei gleichzeitig längeren Arbeitszeiten und wirtschaftsfreundlichen Politikern. Nun beginnt sich der Wind zu drehen.

    Gerade für polnische Firmen scheint plötzlich Deutschland als Standort günstiger. Ursula Hürzeler hat eine davon in der deutsch-polnischen Grenzregion von Stettin besucht und dabei entdeckt, dass inzwischen auch Privatleute ganz gern die Seite wechseln.

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Monika Oettli