Blutbad im Moskauer Untergrund

  • Montag, 29. März 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 29. März 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 29. März 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Bilanz der Anschläge: Rund und 40 Tote und 70 Verletzte.

Weitere Themen:

Die Berner Wahl und ihre Schweizer Bedeutung.

Der Spitzenmann im konservativen Bern: ein Grüner.

Ungarn steht vor einem Rechtsrutsch. Und vor einem grossen Rechtsextremen-Problem.

Beiträge

  • Terroranschlag in Moskau

    Es waren zwei Anschläge auf das wichtigste Verkehrsmittel in der russischen Hauptstadt und das mitten in der morgendlichen Rush Hour. Wer immer hinter dem Terror von heute früh in der Moskauer Metro steckt, er wollte grösstmögliches Leid bewirken.

    Peter Gysling

  • Terroranschlag in Moskau: Wer ist verantwortlich?

    Noch hat sich niemand bekannt zu den Anschlägen. Aber alles was die russischen Behörden und Politiker verlauten lassen, weist auf diese sogenannte nordkaukasische Spur, die Russland schon lange umtreibt.

    Wie plausibel ist das? Frage geht an Hans Henning Schröder, den Forschungsgruppenleiter Russland GUS an der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.

    Philipp Scholkmann

  • Wahlresultat im Kanton Bern: Was sind die Lehren daraus?

    Das Ergebnis ist bitter, die Situation ist ernst. Den Parteipräsidenten Pelli vom Freisinn und Levrat von den Sozialidemorkaten blieb heute nichts anderes übrig, als die herbe Niederlage einzugestehen die ihnen der Sonntag gebracht hatte, bei den Parlamentswahlen im Kanton Bern.

    Ganz anders die Stimmung im rechtsbürgerlichen Lager. Die SVP und die BDP hatten sich mit allen Mitteln bekämpft, doch sie stehen nun beide als Sieger da. Inbesondere die BDP hat die Bewährungsprobe an der Urne glänzend bestanden. Sie ist nun drittstärkste Partei im Berner Kantonsparlament.

    Gespräch mit dem Politologen Hans Hirter.

    Philipp Scholkmann

  • Ein grüner Hoffnungsträger aus Bern

    Bernerinnen und Berner haben die rot-grüne Mehrheit in ihrer Kantonsregierung bestätigt und dabei einen neuen grünen «Shooting Star» erkoren. Der bisherige Erziehungsdirektor Bernhard Pulver erzielte mit über 110'000 Stimmen das beste Ergebnis sämtlicher Regierungskandidaten.

    Die glänzende Wahl des 44-jährigen erregt Aufmerksamkeit über Bern hinaus. Bernhard Pulver könnte in Zukunft auch national von sich reden machen.

    Toni Koller

  • Regionalwahlen in Italien

    An Skandalen und Skandälchen unter und über der Gürtellinie mangelte es beileibe nicht in den letzten Monaten in Berlusconis Italien. Schlechtes Klima also für den Cavaliere, um sich dem Volk zu stellen, dürfte man meinen.

    Gestern und heute waren Wahlen in dreizehn der zwanzig italienischen Regionen.

    Gespräch mit unserem Korrespondenten in Rom zu den ersten Trends.

    Philipp Scholkmann

  • Das Urteil gegen Mitarbeiter von Rio Tinto wegen Wirtschaftssp...

    Der happige Vorwurf lautete auf Wirtschaftsspionage und Korruption in Australien im Kampf um Eisenerz.

    Schon die Verhaftung von vier leitenden Angestellten der chinesischen Niederlassung des australischen Bergbauriesen Rio Tinto im letzten Sommer hatte zu massiver Verstimmung zwischen Australien und China geführt. Nun kam das Gerichtsurteil, gefällt in Shanghai. Die Vier wurden zu Gefängnisstrafen zwischen 7 und 14 Jahren verurteilt wegen Bestechlichkeit und Wirtschaftsspionage

    Urs Morf

  • Ungarn vor massivem Rechtsrutsch

    Ungarn steckt in einer tiefen Krise. Es geht wirtschaftlich nicht gut und die Gesellschaft hat das Vertrauen in die Politik gründlich verloren. Übernächstes Wochenende wird ein neues Parlament gewählt, nach acht Jahren sozialistischer Herrschaft wird es zu einem Machtwechsel kommen.

    Der national-konservativen Fidesz-Partei wird ein Erdrutschsieg vorausgesagt und in ihrem Sog dürfte die rechtsextreme Jobbik erstmals ins Parlament einziehen. Jobbik ist eine offen rassistische, ultranationalistische Bewegung, die mit ihrer Krawallrhetorik aber inzwischen etwa ein Füntel der Ungarinnen und Ungarn zu begeistern vermag. Gut möglich, dass Jobbik im neuen ungarischen Parlament sogar zweistärkste Kraft wird.

    Marc Lehmann

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Judith Huber