Bombenanschlag in Islamabad

  • Samstag, 20. September 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 20. September 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 20. September 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad kommen mindstens 40 Menschen ums Leben.

Weitere Themen:

Südafrikas Präsident Thabo Mbeki hat seinen baldigen Rücktritt angekündigt. 

Gerold Bührer, Präsident des Wirtschaftsdachverbandes économiesuisse, will die happigen Preisaufschläge beim Strom am Runden Tisch diskutieren.

Beiträge

  • Eine Autobombe fordert in Islamabad zahlreiche Opfer.

    Bombe fordert zahlreiche Opfer

    In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad hat ein Benanschlag das Marriot-Hotel erschüttert. Nach Angaben der Polizei kamen dabei mehr als 50 Menschen ums Leben. Dutzende weitere wurden verletzt.

    Unter den Toten sind der tschechische Botschafter in Pakistan und ein Amerikaner. Informationen über ein deutsches Todesopfer bestätigten sich nicht.

    Unter den mehr als 250 Verletzten befinden sich sieben Deutsche und auch einige Briten, US-Bürger und Angehörige von Nahost- Staaten.

    Wenige Stunden vor dem Anschlag hatte Pakistans Präsident Zardari vor dem Parlament dem Terrorismus den Kampf angesagt.

    Kai Küstner

  • Die Stromtarife steigen in der ganzen Schweiz an.

    Wirtschaft will beim Strompreis mitreden

    Gerold Bührer, Präsident des Wirtschaftdachverbandes, macht sich Gedanken über die Strompreise, die bald markant steigen werden. Er fordert er eine Gesprächsrunde aller Beteiligten.

    Erste informelle Gespräche hätten gezeigt, dass die Idee eines sogenannten Runden Tischs bei den Beteiligten auf offene Ohren stosse, versicherte Bührer gegenüber Schweizer Radio DRS.

    Während die Strombranche Gesprächsbereitschaft signalisiert, stehen Politiker dem Vorschlag skeptisch gegenüber. Sie fordern weiterhin einen dringlichen Bundesbeschluss. Dadurch solle die vorgesehene Erhöhung der Strompreise korrigiert werden.

    Fredy Gasser

  • Südafrikas Präsident Mbeki will zurücktreten.

    Präsident Mbeki will zurücktreten

    Südafrikas Präsident Thabo Mbeki hat seinen baldigen Rücktritt angekündigt. Er folge damit einer Aufforderung seiner Partei, des ANC, sagte Mbekis Sprecher.

    Mbeki werde sein Amt niederlegen, sobald dafür alle notwenigen Voraussetzungen gemäss der Verfassung erfüllt seien. Dem Vernehmen nach soll das Parlament in den nächsten Tagen zusammentreten, um die Einzeilheiten eines Wechsels an der Staats- und Regierungsspitze formell einzuleiten.

    Mbeki wird von seiner Partei vorgeworfen, hinter einem Korruptionsverfahren gegen seien Rivalen Jacob Zuma zu stecken. Zuma hatte Mbeki im vergangenen Dezember als Parteichef des ANC verdrängt.

    Ruedi Küng

  • Die Parteibasis der Labour fordert Umdenken.

    Labour-Partei kämpft um Wählergunst

    Nach elf Jahren an der Macht ist die britische Labour-Partei auf einem vorläufigen Popularitäts-Tief angelangt. An ihrem Parteitag in Manchester hoffen die Delegierten auf einen Neubeginn.

    Die Delegierten suchen nach einer neuen Identiät und schmieden gleichzeitig Komplotte zum vorzeitigen Sturz ihres glücklosen Premierministers Gordon Brown.

    Martin Alioth

  • Weekend an den US-Börsen

    «What a week!» lautete der Stossseufzer an der Wall Street nach Börsenschluss. Die Finanzwelt in den USA ist nach dieser Woche nicht mehr dieselbe.

    Die US-Regierung verlangt vom Kongress 700 Milliarden Dollar, um damit den Banken faule Kredite abzunehmen. Das steht in einer Gesetzes-Vorlage des Finanzministeriums.

    Zugleich soll die zulässige Obergrenze der Staatsverschuldung von 10,6 auf 11,3 Billionen Dollar erhöht werden. Präsident Bush wiederholte, das Rettungspaket der Regierung sei unerlässlich, trotz der Risiken für die Steuerzahler.

    Finanzexperten schätzen, dass die Finanzkrise die Steuerzahlenden in den USA bis 850 Milliarden Dollar kosten wird.

    Peter Vögeli

  • Wahlkampf der «Kronen Zeitung»

    Ende September wählen die Österreicherinnen und Österreicher einen neuen Nationalrat. Österreichs Boulevardblatt die «Kronen Zeitung» hat sich dabei ganz auf die Seite der Sozialdemokraten geschlagen.

    Die Krone unterstützt den Spitzenkandidaten der SPÖ, Werner Faymann. Der Verkehrsminister kann eigentlich nichts falsch machen, die Liebe von Österreichs grösstem Boulevardblatt ist ihm gewiss. Nicht zur Freude der politischen Konkurrenz, die schon den Vergleich mit Nordkorea zog.

    Österreichs Massenblatt die «Kronen Zeitung» rühmt sich immer wieder, Einfluss auf Österreichs Politik zu haben. Mit drei Millionen Lesern ist sie Österreichs meistgelesene Tageszeitung. Die auflagenstärkste österreichische Boulevardzeitung ist mit 43,8 Prozent Reichweite eine der erfolgreichsten weltweit.

    Joe Schelbert

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Martin Durrer