Bossi ist eigentlicher Wahlsieger in Italien

  • Dienstag, 15. April 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 15. April 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 15. April 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der eigentliche Boss nach den Wahlen in Italien heisst Umberto Bossi. Seine Lega Nord ist stärker denn je.

Weitere Themen:

Die geologischen Verhältnisse auf dem Faido-Abschnitt der Neat-Baustelle sind kompliziert - und teuer.

Wladimir Putin wird Präsident der Kremlpartei Geeintes Russland.

In den USA wird auch mit den Verlierern der Immobilienkrise Geld gemacht.

Beiträge

  • Italien bleibt schwierig zu regieren

    Die Italiener haben sich für eine dritte Auflage der Regierung Silvio Berlusconi entschieden. Das Bündnis des Unternehmers und Milliardärs hat die Mitte-Links-Konkurrenz deutlich geschlagen.

    Nun übernimmt eine Mannschaft, die über komfortable Mehrheiten in beiden Kammern verfügt - und also auch politisch heisse Eisen anpacken könnte. Aber was arithmetisch bestechend aussieht, ist politisch komplizierter.

    Denn der eigentliche Boss heisst Umberto Bossi. Seine Lega Nord ist stärker denn je.

    Massimo Agostinis

  • Gotthard-Basistunnel in der Naehe von Faido.

    Neue Probleme bei Neat-Baustelle

    Auf dem Faido-Abschnitt der Neat-Baustelle ist es zu bösen Überraschungen gekommen. Die Aufsichtsdelegation von National- und Ständerat liess sich die Probleme nun erklären.

    Die Erkenntnis: Die geologischen Verhältnisse sind bedeutend komplizierter als prognostiziert worden war. Eine Lösung ist denkbar, aber schwierig und teuer - 400 Millionen Franken. Das wäre der Preis für eine termingerechte Eröffnung des Tunnels.

    Alexander Grass

  • Wladimir Putin übernimmt Führung von Russlands Regierungspartei.

    Putin wird Vorsitzender der Kremlpartei

    Der scheidende russische Präsident Wladimir Putin hat sich zum Vorsitz der Kremlpartei Geeintes Russland bereit erklärt.

    Viele Beobachter glauben, mit diesem Schritt habe Putin seine künftige Position im russischen Machtsystem gestärkt. Aber es gibt auch Stimmen, die das bezweifeln.

    Max Schmid

  • Harter Kampf um Amt des Genfer Staatsanwalts

    In Genf verkörpert der Staatsanwalt sozusagen die Justiz. Deshalb wählt ihn das Volk. Seit über 100 Jahren ist das so. Normalerweise erregt die Wahl kein Aufsehen. Nicht so dieses Mal.

    Patrick Mülhauser

  • Zoff um neue Adressen im Appenzellerland

    «Gupf», «Hasenfeld» oder «Torfnest»: Im Appenzellerland sind das gängige Adressen. Weil sie aber nicht exakt sind, muss bis zur Volkszählung 2010 jeder Bürger eindeutig einem Gebäude zugeordnet werden können.

    Deshalb soll jetzt auch rund um Appenzell durchnummeriert werden, was vielen gar nicht in den Kram passt.

    Roland Wermelinger

  • Viele US-Immobilienbesitzer verlassen Häuser

    Wegen der Immobilienkrise geben immer mehr Hausbesitzer in den USA auf. Sie stoppen die Hypothekar-Zahlungen und packen einfach ihre Sachen.

    «Walk Away» heisst das in Amerika: davonlaufen. Das Phänomen ist derart verbreitet, dass Spezialisten darin bereits wieder ein Geschäftsfeld entdeckt haben.

    Max Akermann

  • Linker Fausto Bertinotti tritt frustriert ab.

    Altkommunisten scheiden aus Italiens Parlament aus

    Walter Veltroni und sein Mitte-Links-Bündnis sind nicht die einzigen Verlierer der Parlamentswahlen in Italien. Prominentestes Opfer sind die Altkommunisten von Fausto Bertinotti.

    Sie gehören zu den 16 Parteien, die den Einzug ins Parlament nicht schafften.

    Rolf Pellegrini

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Anneliese Tenisch