Brisante Forderung der Expertengruppe Brunetti

  • Freitag, 14. Juni 2013, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 14. Juni 2013, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 14. Juni 2013, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  •  Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf und Aymo Brunetti, von links, auf dem Weg zur Information über die Beschlüsse des Bundesrates betreffend automatischem Informationsaustausch am Freitag, 14. Juni 2013 in Bern. Der Bundesrat will, dass die Schweiz aktiv an der Entwicklung des OECD-Standards zum automatischen Informationsaustausch mitwirkt. Dies sagte Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf am Freitag vor den Medien bei der Präsentation des Expertenberichts Brunetti.

    Brisante Forderung der Expertengruppe Brunetti

    Die Schweiz soll der EU möglichst bald den automatischen Informationsaustausch anbieten und Gegenforderungen stellen. Faktisch hiesse das, das Bankgeheimnis aufgeben. Dem Bundesrat ist das Tempo zu forsch.

    Géraldine Eicher

  • EU-Kommissar Algirdas Semeta

    AIA: EU fordert bedingungslose Verhandlungen

    Die Kommission Brunetti plädiert mit 11:1 Stimmen für einen raschen automatischen Informationsaustausch (AIA). Sogar die Schweizerische Bankiervereinigung plädiert für eine proaktive und rasche Gangart beim Automatischen Informationsaustausch.

    Der Bundesrat schliesst den AIA nicht aus, will ihn aber erst im Rahmen von weltweiten OECD-Standards verwirklichen. Reaktionen von Parteien, Einschätzungen und die Forderungen des EU-Kommissar Algirdas Semeta.

    Eveline Kobler, Philipp Burkhardt, Pascal Krauthammer, Urs Bruderer

  • Asylsuchende in der Militärunterkunft in Nottwil. 6. Mai 2013.

    Rundumkritik an Asylreform

    Schnellere Asylverfahren und bis zu 20 neue Bundeszentren für Asylsuchende: Das sind die Eckwerte der grossen Asylreform, die der Bundesrat in Aussicht gestellt hat. Ein Blick auf die umstrittendsten Punkte.

    Dominik Meier

  • Iranische Frauen stehen in der Schlange vor einem Wahllokal bei der Präsidentschaftswahl in Qom, 125 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran, Iran, Freitag, 14. Juni 2013.

    Iran bleibt unberechenbar

    Die Präsidentschaftswahlen im Iran vor vier Jahren waren äusserst umstritten. Betrugsvorwürfe führten zur heftigsten Revolte seit der iranischen Revolution von 1979. Manche sehen darin ein Wetterleuchten des Arabischen Frühlings.

    Ist bei der anstehenden Wahl erneut mit einer Revolte zu rechnen? Gespräch mit Iran-Kenner Ulrich Ladurner.

    Peter Voegeli

  • US-Präsident Obama setzt mit seiner Aussage betr. der Überschreitung der «Roten Linie» selbst unter Druck.

    Giftgas-Einsatz in Syrien setzt USA unter Druck

    US-Präsident Obama hat Syrien gedroht, dass das Regime Assad bei einem Giftgas-Einsatz eine rote Linie überschreiten würde, Washington würde sich in den Fall militärisch engagieren. Die USA haben nun sehr lange gezögert. Weshalb? Gespräch mit USA-Kenner Thomas Kleine-Brockhoff.

    Peter Voegeli

  • Die Karte zeigt die Route des geplanten Kanals durch Nicaragua. Der Gesetzgeber hat einem chinesischen Unternehmen grünes Licht gegeben, ein Projekt zu entwerfen.

    Nicaragua: Der kürzere Weg zwischen den zwei Meeren

    Nicaragua liegt im Hinterhof der USA. Und nun auch im Hinterhof der Chinesen. Ein Konsortium aus Hong Kong plant, einen neuen Kanal vom Pazifik zum Atlantik zu bauen, als Konkurrenz zum Panama-Kanal. Das nicaraguanische Parlament macht den Weg dafür frei.  

    Franco Battel

  • Ein Demonstrant geht mit einer türkischen Fahne über den Taksim-Platz in Istanbul am Freitag, 14. Juni 2013. Ein Treffen zwischen Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und Vertreter der Anti-Regierungs-Demonstranten endete ohne eine klare Lösung.

    Proteste in Istanbul bewegen Türken in der Schweiz

    Nach einem Treffen mit Vertretern der Protestbewegung zeigt sich der türkische Regierungschef Erdogan versöhnlicher. In der Schweiz ansässige Türken dagegen solidarisieren sich mit ihren Landsleuten und versuchen, von hier aus die Protestbewegung zu unterstützen.

    Elmar Plozza

Moderation: Peter Voegeli, Redaktion: Matthias Kündig