Bundesstrafgericht verurteilt Hervé Falciani zu fünf Jahren Haft

  • Freitag, 27. November 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 27. November 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 27. November 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Haft wegen Wirtschaftsspionage. Von weiteren Vorwürfen, darunter Verletzung des Geschäftsgeheimnisses, wurde Hervé Falciani freigesprochen.

    Bundesstrafgericht verurteilt Hervé Falciani zu fünf Jahren Haft

    Hervé Falciani - ehrenhafter Whistleblower oder Datendieb? Das Bundesstrafgericht hat diese Frage beantwortet und den ehemaligen Informatiker der Bank HSBC zu fünf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Das Urteil wurde in Abwesenheit des Angeklagten gesprochen. Eine Signalwirkung hat es allemal.

    Alexander Grass

  • Sozialhilfe für einen Flüchtling kostet pro Jahr CHF 25‘ 000 Franken: Die einjährige Lehre wäre genau gleich teuer, hätte aber den Vorteil, dass man danach eine Arbeitsstelle findet. Symbolbild.

    Obligatorischer Berufseinführungskurs für Flüchtlinge

    Viele Flüchtlinge in der Schweiz sind auf Sozialhilfe angewiesen. Mit der steigenden Zahl von Flüchtlingen, nehmen auch die Ausgaben für Sozialhilfe zu.

    Deshalb schlägt die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe Skos vor: Flüchtlinge sollen in einem einjährigen Kurs eine Landessprache und die Grundlagen eines Berufes erlernen. Doch was sagen Bund, Kantone und Berufsverbände zur obligatorischen Flüchtlingslehre?

    Sarah Nowotny

  • Mitglieder der Gruppe «Le Balai Citoyen» verteilen Flyer in Ouagadougou, um die Menschen zum Abstimmen zu ermutigen. Zwei Drittel der Bevölkerung ist unter 25 Jahre alt.

    Burkina Faso wählt: Ein Land vor dem Neuanfang

    Im Oktober 2014 stürzte die Bevölkerung von Burkina Faso ihren autoritären Dauerpräsidenten Blaise Comparoré. Dann folgte eine Übergangsregierung, dann ein Gegenputsch, bevor die Übergangsregierung zurück an die Macht kam.

    Nun setzt das mausarme Land in Westafrika auf den demokratischen Neuanfang. Am Sonntag wählt Burkina Faso erstmals frei einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament.

    Stefan Ehlert

  • Dan Nechita (l.) verbrachte nach der Schule zwölf Jahre in den USA. Tudor Oprea lebte 15 Jahre in Kanada. Seine Familie zog dorthin, als er zehn Jahre alt war.

    Zwei junge Rumänen holen Wissen zurück ins Land

    Viele gut ausgebildete Rumäninnen und Rumänen haben ihre Heimat verlassen. Für das Land ist dieser sogenannte «Brain Drain» eine Belastung, denn die junge Elite fehlt zu Hause. Jetzt versucht eine junge Stiftung, den «Brain Drain» zu stoppen und die besten Köpfe wieder nach Hause zu holen.

    Geleitet wird sie von zwei Rumänen, die selber bis vor Kurzem noch im Ausland gelebt haben.

    Urs Bruderer

  • Dank der Viehzucht, seinem zweiten Standbein, schreibt Walter Lüthis Betrieb noch einen kleinen Gewinn.

    An die Bauerndemo aus Solidarität

    Der Bundesrat will bei der Landwirtschaft mehrere 100 Millionen Franken an Subventionen streichen. Gegen diese Sparpläne protestierten in Bern über 10'000 Bauern und Bäuerinnen. Mit dabei war auch Bauer Walter Lüthi aus Allmendingen bei Bern.

    Denise Schmutz hat ihn vor der Demonstration in seinem Stall besucht.

    Denise Schmutz

  • Altlasten-Spezialist Werner Baumann (l.) und Gemeinderat Roland Meier in der Kläranlage der Mülldeponie Bärengraben.

    Die Deponie, die sich vielleicht selber saniert

    Diesen Sommer war es soweit: in Kölliken wurde die letzte Baggerschaufel Giftmüll aus der Sondermülldeponie abgetragen. Der Müll unter der überdachten Halle an der A1 ist weg. Andernorts bleibt er liegen, beispielsweise in Würenlingen.

    In der Deponie Bärengraben ruht zehnmal soviel Müll wie in Kölliken, doch dort will man ihn liegen lassen. Warum eigentlich?

    Alex Moser

  • Etwa 4 Millionen Nepalesen arbeiten als Migranten im Ausland. Sie schicken fast 5 Milliarden Dollar nach Nepal. Bild: Wanderarbeiter in Katar.

    Vermittlungsagenturen in Nepal beuten Wanderarbeiter aus

    Die Bevölkerung von Nepal kommt nur über die Runden, weil viele junge Nepalesen im Ausland arbeiten. Aus Malaysia, Oman und Katar schicken sie Geld nach Hause an ihre arbeitslosen Familienmitglieder.

    Doch um überhaupt eine Stelle im Ausland zu ergattern, sind sie auf die Hilfe von Vermittlungsagenturen angewiesen. Diese nutzen ihre Macht schamlos aus. Die Regierung versprach Abhilfe. Doch die Minister kommen und gehen, die Misere bleibt.

    Karin Wenger

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Judith Huber