Catania – das Urteil gegen zwei Schlepper

  • Dienstag, 13. Dezember 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 13. Dezember 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 13. Dezember 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der gekenterte Fischkutter hätte maximal 35 Personen einigermassen sicher transportieren können. Am 18. April 2015 wurden aber rund 800 Menschen auf dem Schiff zusammengepfercht. Schwimmwesten waren keine an Bord. Zwischen 1000 und 7000 Euro kostete die Fahrt. Bild: Särge mit ertrunkenen Flüchtlingen in einem sizilianischen Hafen.

    Catania – das Urteil gegen zwei Schlepper

    Ein Gericht in Catania hat die zwei Männer, die im April 2015 ein überladenes Boot mit Flüchtlingen von Libyen in Richtung Sizilien steuerten zu 18 und fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Das Schiff kenterte und etwa 800 Menschen ertranken dabei.

    Franco Battel

  • Gut geölte US-Diplomatie? Donald Trump will den ExxonMobil-Ölmanager und Golfspieler Rex Tillerson zum US-Aussenminister machen.

    ExxonMobil-Chef Rex Tillerson als US-Aussenminister?

    In Sachen US-Aussenminister hat der designierte US-Präsident Donald Trump in den vergangenen Tagen und Wochen verschiedene Namen in die Runde geworfen: Rudy Giuliani, John Bolton, Mitt Romney.

    Nun ist der Entscheid gefallen: ExxonMobil-Boss Rex Tillerson soll der neue Mann für die US-Aussenpolitik werden.

    Beat Soltermann

  •  Aleppo - das unbeschreibliche Leid der Zivilbevölkerung.

    Aussichtslose Lage für die Menschen im Osten Aleppos

    Auf weniger als fünf Quadratkilometer ist das von den Rebellen besetzte Gebiet in Ostaleppo inzwischen geschrumpft. Zehntausende Menschen sollen allein seit Montag von dort geflohen sein, eine unbekannte Zahl Zivilisten sitzt aber immer noch im Kampfgebiet fest.

    Im von der Regierung gehaltenen Teil der Stadt wird währenddessen bereits der nahe Sieg gefeiert.

    Philipp Scholkmann

  • Politiker im Renten-Ping-Pong respektive Renten-Tennis: Der Matchball wird erst im März gespielt.

    «Altersvorsorge 2020» – die Zeichen stehen auf Blockade

    Der Ständerat bleibt dabei: Er will 70 Franken mehr AHV für alle künftigen Rentnerinnen und Rentner und so die künftigen Einbussen bei den Pensoinskassen-Renten abfedern. Der Nationalrat wollte bisher davon nichts wissen. Droht dem Projekt «Altersvorsorge 2020» der Absturz?

    Dominik Meier

  • Der Experte sieht schwarz: Er sieht im Moment nichts, das Gesundheitskosten kontrollierbarer machen könnte.

    Gesundheitskosten – kein Silberstreif am Horizont

    Die Menschen in der Schweiz werden auch in den kommenden Jahren immer mehr Geld für die Gesundheit ausgeben – für Ärzte, Spitäler, Therapien und Medikamente. Damit werden auch die Krankenkassenprämien weiter steigen. Das zeigt eine Studie der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich.

    Sarah Nowotny

  • Der Kanton Luzern muss sparen - und hat auch bei der Kultur der Rotstift angesetzt.

    Über Notwendigkeit, Sinn und Unsinn öffentlicher Kulturförderung

    Der Kanton Luzern lässt sich seine Kultur jedes Jahr rund 40 Millionen Franken kosten. Der Kantonsrat hat nun aber – schweren Herzens – die Beiträge an die grossen Kulturinstitutionen um 1,2 Millionen Franken gekürzt.

    Und: Welche Art der Kulturförderung ist grundsätzlich angemessen? Das Gespräch mit dem deutschen Kulturwissenschafter Armin Klein.

    Beat Vogt und Samuel Wyss

  • «Das flämische Parlament hat eben einseitig die Unabhängigkeit von Belgien beschlossen. Ein wichtiger Moment: Belgien gibt es damit nicht mehr.» Das wurde am 13. Dezember 2006 im öffentlich-rechtlichen belgischen Fernsehen verkündet. Bild: die Flagge Flanderns.

    «Byebye Belgien» – eine nachhaltige Lügengeschichte

    Vor zehn Jahren kam im französischsprachigen belgischen Fernsehen eine Sondersendung, in welcher behauptet wurde, dass sich das flämische Regionalparlament für die Unabhängigkeit Flanderns von Belgien entschieden habe – und dass Belgien damit nicht mehr existiere.

    Die Sendung stellte das Land auf den Kopf.

    Oliver Washington

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Markus Hofmann