«Das ist ein Prozess gegen demokratische Strukturen»

  • Donnerstag, 29. Dezember 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 29. Dezember 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 29. Dezember 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • «Asli Erdogan Solidarity Meeting» steht auf einem kleinen Plakat neben einem Foto der türkischen Autorin – an der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2016. Nun steht sie in Istanbul vor Gericht.

    «Das ist ein Prozess gegen demokratische Strukturen»

    Mitgliedschaft in einer Terrororganisation: Das wird mehreren türkischen Intellektuellen vorgeworfen, darunter der Schriftstellerin Asli Erdogan. Der Prozess gegen sie hat am Donnerstag begonnen.

    Für Ziya Pir, Abgeordneter der prokurdischen HDP in der Türkei, stehen damit die Rechtsstaatlichkeit und die Demokratie vor Gericht. Ein Gespräch.

    Nicoletta Cimmino

  • Zwei Buben stehen am Weihnachtstag  auf einer Strasse im Norden von Aleppo.

    Waffenstillstand in Syrien?

    Die syrische Regierung und mehrere Rebellengruppen sollen sich auf eine Waffenruhe für Syrien geeinigt haben. Das verkündete der russische Präsident Wladimir Putin in Moskau. Russland und die Türkei wollen für die Feuerpause garantieren.

    Ausgenommen von der Vereinbarung sind Gruppen, die von der UNO als Terrororganisationen eingestuft werden.

    Jürgen Stryjak

  • Ueli Maurer beantragt als Finanzminister und Verantwortlicher des Grenzwachtkorps den Einsatz von 50 Profisoldaten. Er begründet dies mit dem politischen Klima in den Nachbarstaaten.

    Soldaten an die Schweizer Grenzen

    Bis zu 50 Berufssoldaten will Bundesrat Ueli Maurer an der Schweizer Grenze einsetzen. Das hat er an seinem traditionellen Jahresendausflug nach Adelboden angekündigt. Die Soldaten sollen das Grenzwachtkorps an der Südgrenze entlasten.

    Dominik Meier

  • Global gesehen sei die französische Sprachgemeinschaft grösser als die deutsche – was hilfreich sei, um an die Weltspitze zu gelangen, sagt EPFL-Präsident Patrick Aebischer.

    Patrick Aebischers Vermächtnis

    Die ETH in Lausanne, die EPFL, hat sich in den letzten Jahren von einer eher biederen Ingenieur-Schule zur international bekannten Hochschule gemausert. Mit dieser Entwicklung ist der Name von Patrick Aebischer untrennbar verbunden.

    Der 62-jährige Präsident der ETH Lausanne ist in der Westschweiz ein Star, sein Rücktritt auf Ende Jahr ist zum Medienereignis geraten.

    Sascha Buchbinder

  • Griechenland will die katastrophale Lage der Flüchtlinge verbessern.

    Häuser statt Zelte für Flüchtlinge

    Athen will die Zeltlager für Flüchtlinge schliessen und sie in richtigen Häusern unterbringen. Zudem sollen Tausende bis kommenden April elektronische Ausweise erhalten. Ab März geflüchtete Familien ausserdem bis zu 400 Euro im Monat erhalten, damit sie für sich selbst sorgen können.

    Wie will der griechische Staat dies finanzieren?

    Rodothea Seralidou

  • Blick in die «Willkommensklasse» von Lehrerin Teti Nikolopoulou.

    Ali lernt Mathe und Griechisch

    Im Herbst ist in Griechenland das erste Bildungsprogramm für Flüchtlingskinder angelaufen. Anfangs protestierten griechische Eltern gegen den Unterricht für Flüchtlingskinder in den Schulen ihrer Kinder. Inzwischen läuft das Programm seit zwei Monaten. Was ist daraus geworden? Die Reportage.

    Rodothea Seralidou

Moderation: Nicoletta Cimmino, Redaktion: Marcel Jegge