Das Weissbuch zur Zukunft Europas

  • Mittwoch, 1. März 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 1. März 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 1. März 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • «White Paper on the Future of Europe» – fünf Szenarien zur Zukunft der Europäischen Union.

    Das Weissbuch zur Zukunft Europas

    Die Europäische Union erlebt zurzeit die tiefste Krise seit ihren Anfängen vor 60 Jahren. Nach dem «Brexit» stellt sich die Frage nach der Zukunft.

    Wie begegnet die Union der zunehmenden Skepsis in den Mitgliedsländern? EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat ein sogenanntes Weissbuch präsentiert.

    Oliver Washington

  • «In immer mehr Staaten zeigt sich, dass es keine Bereitschaft gibt, die gemeinsame Sache vor die nationale Sache zu stellen», sagt Franz Fischler im Echo-Gespräch.

    Europa am Abgrund?

    Der Österreicher Franz Fischler war Landwirtschaftsminister und erstes österreichisches Mitglied der EU-Kommission. Jahrzehntelang war er ein glühender Verfechter und Verteidiger der Europäischen Union. Heute sagt er: «Wir müssen aufhören, die Augen vor der Realität zu verschliessen».

    Das Gespräch.

    Samuel Wyss

  • US-Präsident Donald Trump machte zum ersten Mal einen Effort, zeigt sich von der netten Seite, wenigstens im Ton. Für ihn macht das Sinn. Er kann zwar Memoranden und Dekrete unterschreiben, aber für die wirklich grossen Würfe braucht er den Kongress – den er bis jetzt grösstenteils ignoriert hat.

    Staatsmännischer Auftritt vor dem US-Kongress

    Ein Donald Trump, der so auftritt, wie man es von einem US-Präsidenten erwartet; damit hatten die Kritiker nicht gerechnet. Mit der Ansprache vor dem US-Kongress hat Trump jedoch am Dienstagabend genau das getan – hart in der Sache und konziliant im Ton.

    Klar ist allerdings: Dahinter steckt knallhartes Kalkül. Die Analyse.

    Beat Soltermann

  • Schätzungen zufolge geben Schweizerinnen und Schweizer jährlich zwischen 300 und 700 Millionen Franken für illegale Onlinsepiele aus. Der unschönen Nebeneffekt: Die Gewinne landen beispielsweise auf Malta oder Gibraltar.

    Geldspielgesetz – Onlinespiele und Netzsperren

    Der Umsatz in den Schweizer Casinos ist den letzten zehn Jahren stetig zurückgegangen. Statt im Casino, zocken die Leute vermehrt zu Hause übers Internet. Den Casinobetreibern und dem Bund entgehen so Millioneneinnahmen.

    Das neue Gesetz will Internet-Provider verpflichten, ausländische Spielportale zu blockieren.

    Curdin Vincenz und Peter Buchmann

  • Die zerstörte Stadt aufräumen: Freiwillige räumen Trümmer vor einem Haus in Aleppo weg.

    Zivilbevölkerung als gösstes Opfer – der UNO-Bericht zu Aleppo

    Beim Kampf um die syrische Grossstadt Aleppo haben sowohl die Rebellen wie auch die Truppen von Machthaber Assad Kriegsverbrechen begangen. Das zeigt der Aleppo-Bericht des UNO-Menschenrechtsrats. Den höchsten Preis haben Zivilisten und Zivilistinnen bezahlt.

    Joe Schelbert

  • Oben im Kanton Neuenburg wohnen mehrheitliche ärmere Menschen in den Städten La Chaux-de-Fonds (Bild) und Le Locle – im rauen Klima auf dem jurassischen Hochplateau auf 1000 M.ü.M. Es gebe nur zwei Jahreszeiten dort oben, witzelt man in der mehrheitlich bürgerlichen Kantonshaupstatdt unten am See: «den letzten und den nächsten Winter».

    Gespaltener Kanton Neuenburg – oben arm und unten reich

    Am 2. April wird in Neuenburg gewählt. Der Westschweizer Kanton ist mit wachsenden Schulden und steigenden Arbeitslosenzahlen konfrontiert, und diese Probleme erfordern eigentlich gemeinsame Lösungen.

    Aber durch den Kanton geht ein Riss: Auf der einen Seite die Stadt Neuenburg und die Regionen am See und auf der anderen die Regionen um La Chaux-de-Fonds und Le Locle im Neuenburger Jura.

    Barbara Colpi

  • Die angebliche Skepsis der Bevölkerung gegen Gentech-Lebensmittel sei herbeigeredet, sagen die einen. Schweizerinnen und Schweizer wollten Naturnähe, meinen andere. Bild: Gentech-Testfeld von Agroscope in Reckenholz.

    Vier weitere Jahre gentechfreie Landwirtschaft

    Der Anbau gentechnisch veränderter Organismen bleibt in der Schweiz verboten. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat einer Verlängerung des Gentech-Moratoriums um vier Jahre zugestimmt.

    Ein zentrales Argument in der Debatte war die mangelnde Akzeptanz von Gentech-Lebensmitteln bei Konsumentinnen und Konsumenten. Ist das wirklich so?

    Rahel Walser

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Markus Hofmann