Der österreichische Bundeskanzler tritt zurück

  • Montag, 9. Mai 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 9. Mai 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 9. Mai 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Paukenschlag in Wien: Zwei Wochen nach dem Triumph der Rechtspopulisten bei der Präsidentenwahl in Österreich tritt Bundeskanzler Werner Faymann zurück. Der Schritt kommt für viele überraschend.

    Der österreichische Bundeskanzler tritt zurück

    In Österreich tritt Kanzler und SPÖ-Parteichef Werner Faymann von all seinen Ämtern zurück. Nach der Niederlage der Sozialdemokraten in der ersten Runde der Bundespräsidentenwahl wurde der Druck zu gross – und der Rückhalt in der Partei zu klein.

    Ruedi Mäder und Joe Schelbert

  • Ein Schuldenschnitt für Griechenland: Eine alte Idee lebt wieder auf. Reicht das?

    Ringen um einen Schuldenschnitt für Griechenland

    Wo sind die 216 Milliarden Euro hingeflossen, welche die internationalen Geldgeber bisher an Griechenland ausbezahlt haben? Eine Studie zeigt: Mit dem Geld wurden fast ausschliesslich Schulden und Zinsen von Banken beglichen.

    Wäre es nicht billiger, gesünder und ehrlicher gewesen, Griechenland von Anfang an die Schulden zu erlassen? Antworten von Jens Bastian; er war von 2011 bis 2013 Mitglied der Griechenland-Taskforce der EU-Kommission.

    Franco Battel und Isabelle Jacobi

  • Am «Tag des Sieges», dem 9. Mai, rollten sie wieder über den Roten Platz in Moskau: Panzer mit Langstreckenraketen im Schlepptau – flankiert von tausenden Soldaten.

    Russlands Geschichte im neuen Kleid

    Mit einer Militärparade feiert Russland am 9. Mai jeweils den Sieg über Nazi-Deutschland. Unter Präsident Putin ist der «Tag des Sieges» zum wichtigsten nationalen Feiertag geworden. Auch in Moskaus neuem historischem Museum zeigt sich das Faible des Kremls für historische Themen.

    David Nauer

  • Rodrigo Duterte ist der Donald Trump der Philippinen. Er bezeichnete den Papst als Hurensohn und sagte: «Ihr nennt mich einen Diktator? Ja, das stimmt.»

    Philippinische Präsidentenwahl – keine Familienangelegenheit mehr

    Die Macht auf den Philippinen wird seit Generationen unter wenigen Clans verteilt. Dies könnte sich nach der aktuellen Wahl ändern: Klarer Favorit ist der politische Aussenseiter Rodrigo Duterte, Hardliner und Bürgermeister der südphilippinischen Stadt Davao.

    Karin Wenger

  • Bleibt der Ölpreis noch lange tief und investieren die Ölkonzerne nicht in die Exploration, könnte es ab 2035 knapp werden mit den Ölvorräten, schätzt ein Beratungsunternehmen.

    Es gibt noch Öl – aber keiner sucht mehr danach

    Die Entdeckung neuer Ölfelder ist auf dem tiefsten Stand seit 60 Jahren. Das schreibt das in der Branche angesehene Beratungsunternehmen IHS. Dass der Welt nun das Erdöl ausgeht, ist allerdings unwahrscheinlich.

    Massimo Agostinis

  • «Assads Regime trägt die Hauptverantwortung für den Bürgerkrieg, und dieses Regime hat nun einen Verbündeten im UNO-Sicherheitsrat», sagt Nicola Hénin. Bild: Ankunft in Paris bei seiner Familie, im April 2014 – nach zehnmonatiger Geiselhaft.

    «Assad und der IS sind zwei Seiten der gleichen Medaille»

    Während zehn Monaten hat der französische Journalist Nicolas Hénin als Geisel des «Islamischen Staats» erleben müssen, wie die Terroristen denken und handeln.

    Sein Appell an die Anti-Terror-Koalition mag auf den ersten Blick erstaunen: Hénin fordert, den IS nicht zu bombardieren und macht in seinem Buch die westlichen Regierungen mitverantwortlich am Bürgerkrieg in Syrien. Eine Begegnung in Paris.

    Charles Liebherr

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Matthias Kündig