Deutsche Autobauer rufen 630'000 Wagen zurück

Beiträge

  • Schmutzfinken befinden sich nicht nur unter VW-Modellen, sondern bei fast allen deutschen Autoherstellern mit Ausnahme von BMW, erklärte Verkehrsminister Alexander Dobrint heute.

    Deutsche Autobauer rufen 630'000 Wagen zurück

    Der Abgasskandal hat Volkswagen den grössten Verlust in seiner Firmengeschichte beschert. Erst gestern konnte der Konzern in den USA eine Grundsatzeinigung erreichen.

    Und nun bringen neue Abgas-Nachmessungen der deutschen Regierung andere deutsche Autobauer dazu, über 600'000 Autos zurück zu rufen.

    Peter Voegeli

  • Griechenland soll finanziell wieder auf eigenen Füssen stehen.

    Griechenlands Geldgeber machen Druck

    Griechenland ist immer noch dringend auf Hilfsgelder angewiesen. Damit weitere Millionen fliessen, muss Athen Reformen durchziehen. So lautet die Abmachung. Einzelne internationale Geldgeber zweifeln, ob Griechenland tatsächlich Reformen vorantreibt und fordern einen Notfallplan.

    Oliver Washington

  • Yasar Yakis, ehemaliger Aussenminister, Botschafter und AKP-Gründer.

    AKP-Parteigründer kritisiert Erdogan scharf

    Die Türkei unter Staatspräsident Erdogan und der Regierungspartei AKP trägt immer mehr Züge eines autoritären Staats. Dabei war die AKP für viele Türken einst eine Hoffnungsträgerin. Für Yasar Yakis, Mitbegründer der AKP und früherer Diplomat, ist das bittere Geschichte. Das Gespräch.

    Iren Meier

  • In der Praxis verfügen oft in- und ausländische Pensionskassen und Anlagefonds über die Mehrheit der Stimmrechte.

    Wenn Mitsprache eine leere Hülle bleibt

    Kleinaktionäre pilgern derzeit an die Generalversammlungen. Für sie gibt es einen Apéro und ein Werbegeschenk. Das Sagen haben aber die Pensionskassen- und Fondsmanager. Sie verwalten die Vorsorge-Milliarden und üben die Aktionärsrechte stellvertretend für die Bevölkerung aus.

    Umstritten ist, ob sie diese Verantwortung auch angemessen wahrnehmen.

    Jan Baumann

  • Ab Januar 2017 sollen in einer Testphase rund 10‘000 Personen in den Genuss eines Grundeinkommens von CHF 800 kommen.

    Ein bisschen Grundeinkommen in Finnland

    Ein bedingunglosen Grundeinkommens: Worüber die Schweiz am 5. Juni abstimmt, hat in Finnland die bürgerliche Regierung bereits beschlossen. Schon im nächsten Jahr führt sie einen konkreten Versuch durch. In Finnland wird ein solches Grundeinkommen jedoch an ganz konkrete Bedingungen geknüpft.

    Bruno Kaufmann

  • 10‘000 Personen in 4 Brauereien wären von der Schliessung betroffen. Polar, der grösste Bierbrauer in Venezuela, beschäftigt insgesamt 30‘000.

    Kein Geld für Gerste: In Venezuela geht das Bier aus

    In Venezuela ist inzwischen fast alles knapp. Der Strommangel ist inzwischen so akut, dass er nun täglich für vier Stunden abgeschaltet werden soll. Und bald dürfte es nicht mal mehr Bier geben.

    Anne-Kathrin Mellmann

  • Richard Lugner (Mitte) wird im Herbst 84 Jahre alt. Links im Bild SRF-Redaktor Joe Schelbert.

    Österreich: Lugner for President

    Richard Lugner will am Sonntag österreichischer Bundespräsident werden. Schon einmal trat der Baumeister an, 1998, und holte immerhin zehn Prozent der Stimmen. Der 83-Jährige, der sich vor allem als Gastgeber von Filmstars am Opernball hervortut, ist chancenlos.

    Trotzdem könnte seine Kandidatur wahlentscheidend sein.

    Joe Schelbert

  • Öffentliches Plakat in Peking: Per Comic werden junge Beamtinnen davor gewarnt, sich mit ausländischen Männern einzulassen, weil diese Spione sein könnten.

    Chinas Angst vor Spionen

    China fürchtet sich vor Spionen: vor ausländischen, aber auch vor chinesischen. Die Staatsmedien berichten derzeit breit über einen chinesischen Computerspezialisten, der während Jahren geheime Daten ins Ausland verkauft haben soll. Dafür erhält er jetzt die Todesstrafe.

    Martin Aldrovandi

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Markus Jegge