Die Schweiz entdeckt die Windenergie

  • Dienstag, 6. November 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 6. November 2007, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 6. November 2007, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Traum von der sauberen Energie: Wind-Projekte kommen plötzlich gut voran.

Weitere Themen:

Der Konflikt zwischen der Türkei und den kurdischen Rebellen hat sich beruhigt.

Die EU beurteilt die Beitritts-Kandidaten sehr unterschiedlich.

Die Schokolade-Produzenten spüren die hohen Rohstoffpreise.

Beiträge

  • Den Schweizer Wind besser nutzen

    Die Windenergiewirtschaft hat das Wallis im Visier: 21 Windräder sollen auf dem Grimselpass Strom produzieren. Der Windpark soll dreimal mehr Strom erzeugen als dies derzeit in der ganzen Schweiz der Fall ist.

    Die St. Galler Firma Swisswinds will ausserdem auch auf dem Sanetsch- und dem Nufenenpass sowie an weiteren Orten Windkraftwerke erstellen. Doch die Träume einer Randregion stossen in Berner Büros auf Widerstand.

    Urs Bruderer

  • Das grosse Geschäft mit dem Wind

    Das St. Galler Unternehmen Swisswinds plant auf dem Grimselpass ein Windkraftwerk mit 21 Windrädern. Doch nicht nur auf der Grimsel, auch auf dem Gotthard, dem Simplon und im Jura sind neue Windparks geplant.

    Windmühlen sind in der Schweiz plötzlich im Trend. Gemeinden, aber auch Privatinvestoren wittern nun das Geschäft mit dem Wind.

    Priscilla Imboden

  • Leuenberger ist erfreut über Windenergie-Projekte

    Moritz Leuenberger freut sich über die zahlreichen Projekte für Windenergie-Anlagen. Sie seien offensichtlich eine Folge des neuen Energiegesetzes, sagte der Energie- und Umweltminister.

    Der SP-Bundesrat äusserte sich ausserdem erstmals seit den Wahlen zum Zustand seiner Partei. Er befürchtet keine kontinuierliche Talfahrt der SP. Dennoch fordert er eine Erneuerung, auch bei der internen Arbeitsweise.

    Nathalie Christen

  • Türkische Einsätze in Irak sind nicht vom Tisch

    Die Türkei hält auch nach einer Zusage von US-Präsident George W. Bush zur verstärkten Zusammenarbeit gegen kurdische Rebellen im Nordirak an Plänen für Militäreinsätze fest. Doch eine Grossoffensive scheint gebannt.

    Was ist konkret unter der engen Zusammenarbeit im Kampf gegen die PKK zu verstehen?

    Hans Ineichen im Gespräch mit Susanne Güsten

  • Türkei und Balkan-Staaten weit von EU-Beitritt entfernt

    Zu den 27 Staaten der Europäischen Union möchten acht weitere Länder hinzukommen. Doch die Erweiterung der EU um die Türkei und die Staaten des Westbalkans rückt in weite Ferne.

    Der alljährliche Fortschrittsbericht zu den möglichen Beitrittsländern fiel eher ernüchternd aus: Die Reformen auf dem Balkan und in der Türkei liessen weiter zu wünschen übrig. Einzig Serbien kommt die EU in Sachen Erweiterung ein kleines Stück entgegen.

    Thomas Oberer

  • Seselj steht vor Kriegsverbrecher-Tribunal

    Der serbische Ultra-Nationalist Vojislav Seselj muss sich vor dem Kriegsverbrecher-Gericht in Den Haag wegen der Taten verantworten, die seine Milizen Anfang 90er-Jahre in Kroatien und Bosnien an Nicht-Serben begangen haben. Sie seien vertrieben, geschlagen und ermordet worden, sagt die Anklage.

    Der rechtsradikale Politiker ist immer noch Chef der wählerstärksten Partei in Serbien. Befürchtet wird, dass Seselj den Prozess als Bühne für seine gross-serbischen Träume nutzen wird.

    Osteuropa-Korrespondent Walter Müller

  • Schokolade-Produzenten spüren hohe Rohstoffpreise

    Der weltgrösste Kakao- und Schokoladeproduzent Barry Callebaut hat einen Rückgang des Reingewinns um 32,4 Prozent auf 124,1 Millionen Franken hinnehmen müssen.

    Das Schweizer Unternehmen spürt, wie andere Schokoladenproduzenten auch, die steigenden Kosten bei den Rohstoffen der Schokolade. Nebst dem teurer gewordenen Milchpulver ist dies vor allem der Preisanstieg beim Kakao.

    Wera Litmanowitsch

Autor/in: Hans Ineichen