Die Türkei kommt nicht zur Ruhe

  • Mittwoch, 22. Juli 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 22. Juli 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 22. Juli 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Vergeltung: Die kurdische PKK tötet zwei türkische Polizisten. Diese hätten mit der IS-Miliz zusammengearbeitet, die am Montag den Anschlag in Suruç verübt hatte. Bild: Sichherheitskräfte vor dem Haus, in dem die Polizisten ermordet wurden.

    Die Türkei kommt nicht zur Ruhe

    Nach dem Anschlag in der Stadt Suruç an der türkisch-syrischen Grenze haben in vielen Städten Regierungskritiker protestiert. Und es wurden zwei türkische Polizisten ermordet; der militärische Arm der kurdischen Arbeiterpartei PKK übernimmt dafür die Verantwortung.

    Brigitte Zingg

  • Der Neuenegger Gemeindepräsident und seine SVP bauen Druck auf - «Asyl-Wahlkampf von unten». Genau das dürfte SVP-Präsident Brunner (Bild) mit seinem Aufruf bezweckt haben.

    Widerstand auf allen Ebenen - die SVP zu Asylzentren

    Die SVP-Parteileitung fordert ihre Mitglieder zum aktiven Widerstand gegen Asylunterkünfte in ihren Gemeinden auf. Vielerorts wird das befolgt. Es gibt aber auch Gemeinden, in denen SVP-Exponenten Integrationsarbeit leisten. Ein Augenschein in Neuenegg und in Köniz.

    Dominik Meier

  • Seit einem Jahr sitzt der US-Journalist in Iran im Gefängnis. Nach dem Atomabkommen von Wien macht seine Familie in den USA nun Druck.

    «Freiheit für Jason!»

    Jason Rezaian war Teheraner Büroleiter der Zeitung «The Washington Post». Vor einem Jahr wurde er ohne formelle Anklage in Iran inhaftiert. Eine Freilassung ist nicht in Sicht. Nun versucht seine Familie, den Druck auf Iran zu erhöhen. Und auf Präsident Obama.

    Beat Soltermann

  • Die chinesische Regierung lässt hunderte Anwälte verhaften, die sich für Bürgerrechtler eingesetzt haben. Oft werden sie dann in der Presse verunglimpft.

    Chinas Anwälte leben gefährlich

    Chinesische Anwälte, die sich für Menschenrechte einsetzen, werden immer öfter verhaftet, drangsaliert oder verschwinden.

    Die «Zeit»-Journalistin Angela Köckritz hat die jüngste Repressionswelle erlebt: Zuerst wurde ihre Mitarbeiterin inhaftiert und neun Monate später nach deren Entlassung ihr Verteidiger. Ein Gespräch.

    Ursula Hürzeler

  • Schlechtes Marketing ist für jedes Land ein Problem. Für  Israel, dessen aktuelle Politik schwierig zu verkaufen ist, hat das schlechte Marketing fatale Auswirkungen.

    Netanyahu und die Holzhammer-Diplomatie

    Grosse Länder können sich grobschlächtige Diplomatie erlauben, kleine weniger. Israel hat diese Regel jahrzehntelang beherzigt - und war ein gewandter Akteur auf der Weltbühne.

    Doch nun setzt Premier Netanyahu im Auswärtigen Dienst auf Ideologie statt auf Kompetenz - und schwächt damit Israels internationale Position.

    Fredy Gsteiger

  • Linksumgekehrt: Frankreich will die Hälfte seiner Energie einsparen und geht auf Distanz zur Atomenergie.

    Frankreichs hehre Ziele in Sachen Energie

    Frankreich will den Energieverbrauch bis 2050 auf die Hälfte zurückfahren. Auch die Zwischenziele sind ehrgeizig: Beim Strom-Mix soll der Anteil aus der Kernenergie innert zehn Jahren von 75 auf 50 Prozent gesenkt werden. Die Nationalversammlung hat das Energiewende-Gesetz verabschiedet.

    Rudolf Balmer

  • Gefangen im Korruptionssumpf: Für die brasilianische Präsidentin Rousseff wird es langsam eng.

    Brasilien: Keiner steht mehr über dem Gesetz

    Ungläubig haben Brasilianer und Brasilianerinnen verfolgt, wie im Zuge der Ermittlungen zum Petrobras-Korruptionsskandal erstmals Vertreter der Unternehmer-Elite verurteilt wurden. Spitzenpolitiker könnten folgen. Und auch für Staatspräsidentin Dilma Rousseff wird es ungemütlich.

    Ulrich Achermann