Doping: Schwere Vorwürfe gegen Leichtathletik-Weltverband

  • Donnerstag, 14. Januar 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 14. Januar 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 14. Januar 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der Skandal ist grösser als angenommen: Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA erhebt massive Vorwürfe gegen den Leichtathletik-Weltverband IA.

    Doping: Schwere Vorwürfe gegen Leichtathletik-Weltverband

    Die unabhängige Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur wirft dem Leichtathletik-Weltverband IAAF komplettes Versagen im Kampf gegen Doping und Korruption vor; der frühere IAAF-Präsident Lamine Diack sei der Hauptverantwortliche.

    Die Korruption habe System, steht im Bericht der Anti-Doping-Agentur.

    Barbara Colpi und Ueli Reist

  • «Weiterarbeiten für die Menschen, die noch am Leben sind», sagt Azad. Symbolbild: Ein syrischer Junge steht vor einer zerbombten Schule.

    Mit der Kamera gegen die Verbrechen des «Islamischen Staats»

    Aus dem syrischen Krieg gibt es kaum unabhängige Informationen, am wenigsten aus den Gebieten, die die Terrormiliz IS kontrolliert. Die Untergrundorganisation «Raqqa ist being slaughtered silently» deckt die Verbrechen des IS und des Assad-Regimes auf. Unter Lebensgefahr.

    Kürzlich wurde der Filmemacher Naji Jerf, einer ihrer wichtigsten Vertreter, in der Türkei ermordet.

    Beat Stauffer und Iren Meier

  • Man müsse die Tatsache, dass die SBB Personenverkehr und Infrastruktur unter einem Dach vereint, zum Thema machen, sagt der Direktor des Bundesamts für Verkehr. Die Fachwelt reibt sich die Augen.

    SBB - scharf kritisiert vom Bund

    Schienen schleifen, Schotter stopfen, Schwellen ersetzen: Solche Unterhaltsarbeiten am Schweizer Bahnnetz haben zugenommen, die Kosten entsprechend auch.

    Warum? Das Bundesamt für Verkehr geht in einem Bericht hart ins Gericht mit der SBB und stellt erneut die Frage, ob das Schweizer Bahnwesen richtig organisiert ist.

    Christine Wanner

  • Bei der grossen Zahl von 15'000 Überlebenden kann es gut sein, dass erneut Ebola-Fälle auftreten. Darum müssten Virenjäger und Ärzte auch künftig äusserst wachsam bleiben, sagt der Ebola-Experte von der WHO.

    Vorbei ist nicht vorbei - die Spätfolgen von Ebola

    Die WHO erklärt die Ebola-Epidemie in Liberia für beendet. Zwei Jahre, nachdem es zum ersten Krankheitsfall gekommen ist, ist damit Westafrika frei vom Virus. Tausende Überlebende leiden aber auch heute noch an Spätfolgen. Wie ihnen zu helfen wäre - daran arbeitet die Forschung noch.

    Thomas Häusler

  • Vielleicht sollten alle Erdölstaaten separate Staatsfonds einrichten, anstatt die Gewinne direkt in die Staatskassen fliessen zu lassen, meint ein Experte.

    Wachsende Nervosität bei erdölexportierenden Ländern

    Der Ölpreis bewegt sich weiter nach unten. Vor 15 Jahren war Erdöl allerdings noch viel billiger als heute, zeitweilig bei unter 20 Dollar pro Barrel. Damals schienen die Exportländer damit gut leben zu können. Was ist also heute das Problem?

    Philip Meyer

  • Rote Karte für die polnische Regierung: Protestierende an einer Kundgebung.

    Polens Opposition: «Es wird noch viel dicker kommen»

    Polen steht wegen fragwürdiger Reformen beim Verfassungsgericht und den staatlichen Medien unter verstärkter Beobachtung durch die EU. Die polnische Regierung stösst auch im Land selbst auf Widerstand. Demonstrationen mit hunderttausenden Leuten zeigen das.

    Wirklich beeindrucken lässt sich die Regierung davon nicht, meint Dawid Krawczyk vom linksliberalen Netzwerk «Krytyka Polityczna».

    Urs Bruderer

  • Die junge EU-Abgeordnete Ska Keller sieht die Flüchtlingskrise als Chance.

    Angst um Europa?

    Die Europäische Union ist zur Krisenregion geworden. Im Euro-Raum hat sich die Lage zwar etwas stabilisiert. Der Exodus von Flüchtlingen aus Krisenregionen belastet aber die Beziehungen innerhalb der EU.

    Die grüne deutsche Politikerin Ska Keller ist 34 Jahre alt und sitzt seit sechs Jahren im EU-Parlament. Wie sieht sie die Zukunft Europas?

    Isabelle Jacobi

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Marcel Jegge