Ethos-Antrag bei Novartis abgelehnt

  • Dienstag, 24. Februar 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 24. Februar 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 24. Februar 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Novartis-Aktionäre werden auch künftig beim Thema Managerlöhne nicht mitreden können. Ein Antrag der Anlagestiftung Ethos, die Anleger konsultativ abstimmen zu lassen, wurde von der Generalversammlung abgelehnt.

Weitere Themen:

Systemwechsel: Die SP hat ihre Vorstellungen zum Bankgeheimnis vorgestellt.

Finanzdebakel: Die osteuropäischen EU-Staaten sind von der Krise besonders betroffen.

Austieg aus dem Austieg: Dossier zum geplanten Bau neuer AKW in Italien.

Beiträge

  • Ethos-Antrag bei Novartis abgelehnt

    Bei Novartis ist dem Thema Managerlöhne ein weiteres Kapitel hinzugefügt worden: Bei der Generalversammlung des Basler Chemieriesen wollte die Anlagestiftung Ethos die Konzernspitze dazu bringen, dass die Aktionäre in Zukunft wenigstens beratend über die Managerlöhne abstimmen dürfen.

    Das Ansinnen wurde zwar abgewiesen - doch mehr als 30 Prozent der anwesenden Aktionäre stimmten zu. Für Ethos ist das ein Achtungserfolg - für Novartis zumindest ein Schuss vor den Bug.

    Rainer Borer

  • Das Ende der guten Jahre in der Maschinenindustrie

    Seit vergangenem Herbst stecken viele Banken und Versicherungen tief in der Krise.

    Anders die Industrie: Die meisten Unternehmen der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallidustrie konnten im vergangenen Jahr noch von vollen Auftragsbüchern profitieren und ihren Umsatz gar um sechs Prozent steigern.

    Nun aber dreht der Wind. Die Aufträge gehen zurück, die Kurzarbeit nimmt zu, vereinzelt kommt es zu Entlassungen. Die Aussichten sind düster, und nun muss die Branche auch noch mit dem UBS-Fiasko umgehen.

    Beat Soltermann

  • SP für Strategiewechsel beim Bankgeheimnis

    Die SP fordert vom Bundesrat einen «radikalen Strategiewechsel» beim Bankgeheimnis. Die Sozialdemokraten schlagen vor, dass in Zukunft nicht mehr zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug unterschieden wird.

    Was genau fordert die SP? Wie kommen die Vorschläge an?

    Dieter Kohler

  • Bekenntnisse eines Schweizer Bankiers

    In der Debatte um das Bankgeheimnis stellt sich die Frage, was für den Finanzplatz Schweiz auf dem Spiel steht. Die Banker selber halten sich in dieser Frage in der Regel bedeckt. Einer gab heute in der Westschweizer Zeitung «Le Temps» Auskunft.

    Priscilla Imboden

  • Ex-Banker Senn: «Bankgeheimnis ist nicht am Ende»

    Nikolaus Senn war während Jahrzehnten ein prominentes Aushängeschild des Finanzplatzes Schweiz. 16 Jahre lang stand er an der Spitze der Bankgesellschaft und wurde pensioniert, noch bevor diese mit dem Bankverein zur heutigen UBS fusionierte.

    Heute meint er, dass das Bankgeheimnis nicht am Ende sei. Änderungen schliesst er aber nicht aus.

    Was denkt er über die aktuelle Entwicklung?

    Hans Ineichen

  • Osteuropäische Volkswirtschaften wanken

    Viele osteuropäische Länder beeindruckten in den vergangenen Jahren mit hohem Wirtschaftswachstum. Die Finanzkrise brachte viele von ihnen jäh ins Wanken.

    Immer härter trifft die Krise auch die neuen EU-Mitgliedsstaaten, die noch nicht bei der Gemeinschaftswährung Euro dabei sind. Sie sind auf Hilfe aus dem Westen angewiesen, denn ihr Finanzsystem ist fast ausschliesslich in ausländischer Hand. Die EU sollte helfend einspringen.

    Thomas Oberer

  • Dubais harte Landung in der Krise

    Dubais Wirtschaftsentwicklung kannte bislang vor allem eine Richtung: steil nach oben. Doch die Krise trifft das Emirat hart. Immobilienpreise brechen ein, Hotelzimmer bleiben leer, der Konsum dümpelt vor sich hin. Dubai braucht nun dringend Geld.

    Gleich mehrere Milliarden Dollar will das Land nun mit einer Staatsanleihe beschaffen. Wirklich verzweifelt aber ist die Lage für Dubai nicht. Das Emirat hat einen überaus reichen Nachbarn: Abu Dhabi, das man in Dubai bisher immer als rückständig belächelt hat.

    Fredy Gsteiger

  • Italien baut vier neue Atomreaktoren

    Ein Jahr nach der Tschernobyl-Katastrophe in der Ukraine hatten die Italiener 1987 in einer Volksabstimmung für den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen.

    Premierminister Silvio Berlusconi setzte den Ausstieg 2008 ausser Kraft - mit dem Argument, Italien brauche zur Energiesicherung wieder Reaktoren.

    Nun wird ihr Bau konkret - und zwar mit der französischer Unterstützung. Der staatliche französische Eneregiekonzern EDF will mit seinem italienischen Pendant Enel bis 2020 mindestens vier Druckwasserreaktoren bauen.

    Rolf Pellegrini

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Urs Bruderer