EU-Direkthilfe für syrische Flüchtlinge in Türkei

  • Donnerstag, 8. September 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 8. September 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 8. September 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Im Rahmen des Programms sollen bis Anfang 2017 rund eine Million besonders hilfsbedürftige Flüchtlinge Geld auf einer Guthabenkarte erhalten, um in der Türkei Nahrungsmittel oder Wohnraum zu bezahlen.

    EU-Direkthilfe für syrische Flüchtlinge in Türkei

    «Wir halten unsere Versprechen», so die Botschaft Brüssels an die Türkei: Die EU stellt 348 Millionen Euro für syrische Flüchtlinge in der Türkei zur Verfügung. Das Geld soll besonders bedürftigen Flüchtlingen ausbezahlt werden.

    Oliver Washington

  • Das Zika-Virus, das bei ungeborenen Kindern schwere Schäden anrichten kann, breitet sich weiter aus.

    Zika-Virus: Ausbreitung und keine Ende?

    Vor einem Jahr hat Brasilien wegen des Zika-Virus den Gesundheitsnotstand ausgerufen, in der Folge gelangte das Virus via Zentralamerika bis in den Süden der USA. Seit kurzem melden verschiedene südostasiatische Länder lokale Zika-Übertragungen.

    Ist ein Ende abzusehen? Das Gespräch mit Christoph Hatz vom Schweizerischen Tropeninstitut.

    Roman Fillinger

  • Im Juli tauchte das Zika-Virus in Miami im US-Bundesstaat Florida auf. Seit Anfang Jahr fordert US-Präsident Barak Obama 1,9 Milliarden Dollar, um die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen. Noch keinen Cent hat der Kongress gesprochen.

    USA – kein Geld für die Bekämpfung des Zika-Virus

    Im US-Bundesstaat Florida sind über 50 Zika-Infektionen bestätigt, auch in anderen Bundesstaaten ist es zu lokalen Übertragungen durch Mücken gekommen. Trotzdem hat die US-Gesundheitsbehörde bisher kein Geld für die Bekämpfung erhalten.

    In Washington liegt sich der Kongress wegen der Finanzierung seit Monaten in den Haaren.

    Priscilla Imboden

  • SP-Nationalrätin Lilian Uchtenhagen am 24. September 1987 im Nationalrat.

    Zum Tod von Lilian Uchtenhagen

    Die frühere Zürcher SP-Politikerin Lilian Uchtenhagen starb am Dienstag kurz vor ihrem 88. Geburtstag. Nach der Einführung des Frauenstimmrechts wurde sie zuerst in den Gemeinderat der Stadt Zürich und im November 1971 als eine der ersten Frauen in den Nationalrat gewählt.

    Philipp Burkhardt

  • Die meisten Spitäler müssen bereits heute Personal ausbilden, wenn sie Geld vom Kanton erhalten wollen. Tun sie dies nicht oder zu wenig, müssen sie Geld in einen Topf einzahlen.

    Pflicht zur Pflegeausbildung in der Schweiz

    Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungen in Gesundheitsberufen hat zwar zugenommen. Trotzdem reicht es nicht, um den Bedarf an Pflegepersonal zu decken. Laut dem Nationalen Versorgungsbericht bildet die Schweiz noch immer nur knapp zwei Drittel der in Pflege und Betreuung Beschäftigten aus.

    Nun sollen Spitex und Pflegeheime verpflichtet werden, Nachwuchs auszubilden.

    Monika Zumbrunn

  • Die EZB lässt die Geldschleusen weiterhin weit offen, und der Leitzins bleibt auf dem Rekordtief von null Prozent.

    EZB belässt den Leitzins bei Null

    Weiter wie bisher: Der Leitzins der Europäischen Zentralbank bleibt auf null Prozent, für Einlagen wird weiterhin ein Strafzins fällig, und das Anleihen-Kaufprogramm wird bis mindestens kommenden März weitergeführt.

    Massimo Agostinis

  • Das Kaufprogramm der EZB für Unternehmensanleihen erfreut sich reger Nachfrage. Innerhalb zweier Monate haben rund 600 Unternehmen in Europa davon profitiert.

    Nur Grosse profitieren vom EZB-Kaufprogramm

    Die EZB kauft seit Juni direkt auch Anleihen von Unternehmen. Vor allem grosse Firmen profitieren davon. Rund 600 sind es bisher, so auch die italienische Atlantia, die Autobahnzahlstellen betreibt und Verkehrsinfrastrukturen voran bringt.

    Massimo Agostinis

  • Erst kürzlich haben Naturschützer wieder auf Satellitenbildern tief im Urwald im Umfeld von Ölanlagen Strassen entdeckt, die es laut Gesetz eben nicht geben dürfte. Bild: Auf dem Gelände der neuen Ölförderanlage.

    Öl fördern im Yasuni-Regenwald

    Equadors neue Ölquelle Ecuadors sprudelt – im Yasuni-Regenwald, einem der weltweit artenreichsten Gebiete. «Gute Nachrichten», sagt der Vize-Präsident des hochverschuldeten Landes. «Eine Katastrophe», meinen Naturschützer.

    Ecuador hatte ursprünglich angeboten, auf das Yasuni-Öl zu verzichten, wenn die Weltgemeinschaft das Land dafür teilweise entschädige würde. Dazu ist es nicht gekommen.

    Thomas Häusler

  • François Hollande hat in Paris eine programmatische Rede gehalten – über das Spannungsfeld zwischen Demokratie und  denKampf gegen den Terrorismus.

    François Hollande gibt sich unbeirrt

    Acht von zehn Franzosen haben das Vertrauen in ihren Präsidenten verloren. Neuen Umfragen zufolge wird François Hollande die Wiederwahl nicht schaffen.

    In seiner Rede über «die Demokratie in Zeiten des Terrors» verteidigt er seine Politik und präsentiert sich als Garant für Freiheit und Wohlstand.

    Charles Liebherr

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Marcel Jegge