Explosion in Sankt Petersburg

  • Montag, 3. April 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 3. April 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 3. April 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Sicherheits- und Hilfskräfte im Einsatz vor der Station Sennaja Ploschad in Sankt Petersburg.

    Explosion in Sankt Petersburg

    Mindestens zehn Menschen sind bei einer Explosion in der U-Bahn der russischen Metropole Sankt Petersburg ums Leben gekommen; weitere 50 wurden verletzt, wie die russischen Behörden bekannt gegeben haben. Sie schliessen einen Terroranschlag nicht aus.

    David Nauer

  • Neben dem symbolischen Kapital, das sich Abd al-Fattah as-Sisi von seinem Besuch erhofft, wird es in Washington auch ganz handfest ums Geld gehen. Sisi will US-Investoren an den Nil bringen, denn Ägypten braucht dringend wirtschaftliche Perspektiven.

    Die Hoffnung des ägyptischen Präsidenten auf US-Hilfe

    Als Präsidentschaftskandidat hat Donald Trump den ägyptische Präsidenten Abd al-Fattah as-Sisi getroffen; «ein fantastischer Kerl», schwärmte Trump damals. Nun ist Sisi zu Besuch in Washington. Der Ägypter hofft nun auf Donald Trumps Hilfe für sein krisengeschütteltes Land.

    Philipp Scholkmann

  • Einen Vorwurf hat François Hollande während der ganzen Amtszeit immer wieder zu hören bekommen: Er sei ein Präsident, der nicht entscheiden wolle, einer, der zu viele Kompromisse mache.

    Präsident François Hollande vor dem Ende seiner Amtszeit

    François Hollande ist der französische Präsident mit den schlechtesten Beliebtheitswerten aller Zeiten; dabei hatte vor fünf Jahren alles hoffnungsvoll begonnen: Er wolle ein «normaler Präsident» sein, sagte Hollande damals. Seine Amtszeit war dann alles andere als normal.

    Der Rückblick in Tönen und die Analyse.

    Charles Liebherr

  • Die «Transjurane» sei eine «politische Autobahn», sagte der frühere Verkehrsminister Moritz Leuenberger einst. Das übrige Autobahn-netz wurde in den 1960er-Jahren entworfen,  die A16 durch den Jura kam erst in den 1980er-Jahren dazu – ein «Kind» des Jura-Konflikts.

    «Transjurane» - Föderalismus im Autobahnbau

    Vom Bielersee über Moutier und Delémont bis an die französische Grenze – nun ist auch das letzte Teilstück der A16 durchgängig befahrbar. Stau dürfte es auf dem 85 Kilometer langen Betonband durch den Jura kaum je geben; zu dünn ist der Jura besiedelt.

    Die «Transjurane» ist ein Lehrstück über die föderalistische Schweizer Verkehrspolitik.

    Dominik Meier

  • Homosexuelle leben in Tschetschenien in grosser Diskretion – und in grösster Lebensgefahr. Bild: Schwule Aktivisten an einer Demonstration in Russland.

    Jagd auf Homosexuelle in Tschetschenien

    Homosexualität wird im Kaukasus als Abnormalität verstanden, in Tschetschenien haben sexuelle Minderheiten keine Rechte, sie werden sogar verfolgt.

    Diverse Medien melden, dass in den vergangenen Wochen in Tschetschenien über 100 Homosexuelle verhaftet worden seien; von vielen weiss man nicht, wo sie sich zurzeit befinden. Ekaterina Sokirianskaia ist Kaukasus-Expertin bei der Nichtregierungs-Organisation «International Crisis Group». Das Gespräch.

    Nicoletta Cimmino

  • Mit dem klaren Wahlsieg von letzter Nacht kann Vucic jetzt diese gehäufte faktische Macht mit ins Amt des Staatspräsidenten nehmen und von dort aus fünf Jahre lang die Zügel in der Hand halten; auch wenn gemäss Verfassung der Staatspräsident eigentlich fast nur zeremonielle Funktionen hat.

    Der neue serbische Präsident und Europa

    Serbien ist auf dem Weg in die EU, seit dem vergangenen Jahr werden Beitrittsverhandlungen geführt. Demokratie und Rechtsstaat im Land sind aber bedroht. Mit der Wiederwahl des bisherigen Premiers Aleksandar Vucic zum Staatspräsidenten wird das Problem nicht kleiner. Die Analyse.

    Christoph Wüthrich

  • In Solothurn machen die Spitäler mit mehrsprachigen Flugblättern in Frauen- und Migrationsberatungsstellen auf die Möglichkeit der vertraulichen Geburt aufmerksam.

    Neu im Kanton Solothurn – die vertrauliche Geburt

    Schweizweit gibt es acht Orte, wo Frauen ihre Babys anonym an einem sicheren Ort abgeben können. Gesundheitlich und rechtlich sind die sogenannten Babyfenster jedoch umstritten.

    Immer mehr Spitäler bieten deshalb auch die sogenannte vertrauliche Geburt an, seit neuestem auch das Kantonsspital im solothurnischen Olten.

    Alex Moser

Moderation: Nicoletta Cimmino, Redaktion: Markus Hofmann