Fahrplan zu mehr Stabilität in der Bankenwelt

  • Sonntag, 10. Januar 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 10. Januar 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 10. Januar 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

«Too big to fail» soll es nie mehr geben: Was die Schweiz schon lange sagt, will nun auch das internationale Financial Stability Board in Basel.

Weitere Themen:

Neue Elemente in der Post-Affäre: Die beiden, welche die Vorgänge untersuchen sollen, hatten offenbar Informationen über fragwürdiges Verhalten von Post-Präsident Claude Béglé.

Hugo Chávez neuester Streich: Venezuelas Präsident wertet die Landeswährung ab.

Run auf die Bodenschätze von Papua-Neuguinea: Die arme Bevölkerung wird von dem Reichtum kaum profitieren.

Beiträge

  • Finanzsystem stabiler machen

    Die Finanzkrise vor gut einem Jahr hat eines deutlich gezeigt, dass zu grosse Banken ein ganzes Land in Gefahr bringen können, wenn sie in den Konkurs gehen.

    Übers Wochenende haben nun Notenbanker und Regulatoren verschiedenster Länder in Basel über mögliche Gegenmassnahmen diskutiert und darüber, wie das globale Finanzsystem stabiler gemacht werden kann. Der Wille dazu ist da.

    Eveline Kobler

  • Neue Details in der Post-Affäre

    Die Krise der Post ist nicht nur für Verwaltungsrats-Präsident Claude Béglé ein Problem, sondern zunehmend auch für seinen politischen Chef. Bundesrat Moritz Leuenberger hat am Donnerstag eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um die Ereignisse der letzten Wochen zu untersuchen.

    Zur der Arbeitsgruppe gehören Leuenbergers Generalsekretär, Hans Werder und der Direktor der Finanzverwaltung, Peter Siegenthaler. Doch ausgerechnet diese beiden haben seit Wochen Schreiben auf ihrem Pult, die auf fragwürdiges Verhalten des Post-Präsidenten hinweisen. Reagiert haben sie darauf aber nicht.

    Philipp Burkhardt

  • Chávez wertet Währung deutlich ab

    Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat die Landeswährung abgewertet. «Die Venezolaner sind in Scharen in die Shoppingzentren gegangen und haben die Läden leergekauft», berichtet Lateinamerika-Korrespondenten Ulrich Achermann. Chávez gehe es darum, Geld in die Staatskasse zu holen.

    Hans Ineichen

  • Run auf Bodenschätze von Papua-Neuguinea

    Papua-Neuguinea hat reiche Bodenschätze und ist trotzdem arm. Sein Erdgas soll nun ausgebeutet werden. Die Bevölkerung wird davon kaum profitieren. «Das Geld aus den Rohstoffen findet den Weg nicht zu den Armen», sagt Australien-Korrespondent Urs Wälterlin.

    Papua-Neuguinea hat mit Exxon Mobile, dem Energie-Multi aus den USA, und australischen Firmen ein Abkommen geschlossen, das dem Staat 35 Milliarden Franken in die Kasse spülen soll.

    Papua-Neuguinea nördlich von Australien ist der drittgrösste Inselstaat der Welt. Das Land ist elfmal so gross wie die Schweiz, hat aber nur gerade 5,5 Millionen Einwohner, die im Durchschnitt 25 Mal weniger als Schweizer verdienen.

    Hans Ineichen

  • Überbevölkerung beunruhigt Afrikas Politiker nicht

    Derzeit leben in allen 53 afrikanischen Staaten zusammen eine Milliarde Menschen. Vor 25 Jahren waren es noch rund halb so viele.

    Angesichts der weit verbreiteten Armut und der Unfähigkeit vieler Länder Afrikas, genügend Nahrung für ihre Bevölkerung zu produzieren, müsste das rasante Wachstum eigentlich Grund zur Besorgnis sein. Doch Afrikas Politiker wollen von Überbevölkerung nichts wissen.

    Ruedi Küng

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Marcel Jegge