Flüchtlinge - ein dunkler Tag für Österreich

  • Donnerstag, 27. August 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 27. August 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 27. August 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • In diesem Lastwagen auf der A4, in der Nähe von Parndorf in Öserreich, sind mindestens 20 tote und zahlreiche weitere leblose Flüchtlinge gefunden worden.

    Flüchtlinge - ein dunkler Tag für Österreich

    In österreichischen Burgenland sind bis zu 50 Flüchtlinge tot in einem Lastwagen entdeckt worden. Der Fahrer ist offenbar auf der Flucht. Der innereuropäischen Schlepperei müsse endlich ein Ende bereitet werden, appelliert Innenministerin Johanna Mikl-Leitner an die EU.

    Martin Aldrovandi

  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Weszbalkankonferenz in Wien suchen nach einer Lösung für das Flüchtlingsproblem auf dem Balkan.

    Flüchtlinge - Die Westbalkan-Konferenz ist gefordert

    Zehntausende Flüchtlinge durchqueren Europa in Richtung Norden; die Westbalkan-Länder sind damit hoffnungslos überfordert und fühlen sich von der EU im Stich gelassen. Diese hat es bis jetzt nicht geschafft, in der europäischen Flüchtlingspolitik einen gemeinsamen Nenner zu finden.

    In Wien findet zurzeit ein Treffen der Westbalkanstaaten mit der EU statt.

    Walter Müller

  • Premier Arsenji Jazenjuk und Finanzministerin Natalia Yaresko. Sie sagt: «Der 20-Prozent-Schuldenerlass ist ein Win-Win-Handel».

    20-Prozent-Schuldenerlass für die Ukraine

    Die Geldgeber des Krisenlandes haben der ukrainischen Regierung zugesagt, auf einen Teil ihrer Forderungen zu verzichten - und ebnen damit den Weg für ein Hilfspaket des IWF.

    Peter Gysling

  • Rom - respektive der neue Präfekt Gabrielli - steht vor einer Monsteraufgabe: : Im Dezember beginnt das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr; Millionen zusätzlicher Pilger und Pilgerinnen werden erwartet. Dafür werden Metrostationen erneuert, Parks gepflegt und löchrige Strassen gepflastert.

    Kampf der Mafia - Roms Stadtverwaltung verliert Macht

    Die Mafia ist eine beherrschende Macht in der italienischen Haupstadt; vor einer Woche hat sie mit der pompösen Gedenkfeier für einen Mafiaboss schamlos ihre Macht zelebriert.

    Nun reagiert die Regierung von Matteo Renzi und entzieht der Römer Stadtverwaltung Kompetenzen, unter anderem die Organisation des Heiligen Jahres 2016.

    Franco Battel

  • Wie wenn es nicht schon genügend Lords und Ladies gäbe: 781 sind es nach dem letzten Erkenntnisstand. Trotzdem hat Premier Cameron 26 neue konservative Lords ernannt, elf Liberaldemokraten und acht Labour-Mitglieder. Bild: Das «House of Lords», das Oberhaus.

    Keine Sitzplätze für die neuen Lords im Oberhaus

    Der britische Premier David Cameron hat seine Vorschläge für neue Mitglieder des Oberhauses auf Lebenszeit veröffentlicht. Er will damit mehr Konservative in die bereits überfüllte zweite Kammer packen, um künftigem Verdruss vorzubeugen.

    Martin Alioth

  • Regulierung auf dem Schleichweg: Immer mehr internationale Standards setzen sich durch - neben politischen Prozessen vorbei.

    «Soft Law»: Finanzplatz-Standards ausserhalb politischer Prozesse

    Was tun gegen Geldwäscherei, wie eine nächste Finanzkrise verhindern? Antworten gibt es heute vor allem von internationalen Organisationen wie der OECD und der G20. Sie bestimmen, welche Regeln in der globalen Finanzwelt gelten - auch auf dem Schweizer Finanzplatz.

    Kritiker sehen ein Demokratiedefizit.

    Jan Baumann

  • Genfer Taxi. «l'état doit faire respecter la loi», der Staat ist verantwortlich, dass das Gesetz respektiert wird.

    «Ne touche pas à mon taxi» - Genfer Täxeler gegen Uber

    Seit Monaten schwelt in der Rhonestadt Genf ein Streit über eine neue Taxi-Verordnung. Die alteingesessenen Genfer Taxifahrer kämpfen gegen den privaten kalifornischen Taxidienst Uber. Auch in Basel, Zürich und Lausann sorgt Uber für Unruhe, aber nirgends gehen die Wogen so hoch wie in Genf.

    Nun gibt es einen ersten Entscheid.

    Sascha Buchbinder

  • Sogar, wenn die jüngsten Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Jugendsession träumen, hört man, dass sie im bisherigen Wahlkampf nicht geschlafen haben. Bild: Catherine Liechti. Co-Präsidentin der Jugendsession, überreicht Bundesrat Berset eine Puppe mit dem Slogan «Nimm die Politik selbst in die Hand».

    «So wie di Grosse» - Jugendsession im Bundeshaus

    Die Jugendlichen, die an der Jugendsession im Bundeshaus diskutieren, sind 14, 16 oder 20 Jahre alt. Der Wahlkampf betrifft längst nicht alle von ihnen. Trotzdem haben sie eine Meinung zu vielen Themen, die die Erwachsenen bewegen - etwa zum Thema Flüchtlinge und Asyl.

    Aber auch anderes brennt ihnen unter den Nägeln.

    Karoline Arn

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Marcel Jegge