Gasangriff im Nordosten Syriens?

  • Dienstag, 4. April 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 4. April 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 4. April 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Wieder in Syrien. Wieder ein Giftgasangriff – sagen die Rebellen. Damaskus dementiert. Bild: Ein Zivilschutzhelfer in Idlib mit einer Sauerstoffmaske.

    Gasangriff im Nordosten Syriens?

    Bei einem Luftangriff nahe Idlib sind mindestens 58 Menschen getötet und zahlreiche verletzt worden. Laut der oppositionsnahen syrischen «Beobachtungsstelle für Menschenrechte» handelte es sich um einen Gasangriff. Das syrische Militär dementiert, chemische Waffen eingesetzt zu haben.

    Fredy Gsteiger

  • Die fünf Sioux-Indianerinnen hoffen, dass die Banken sich bewusst würden, wie viele Menschen sich weltweit mit den Indigenen von Standing Rock solidarisieren würden – und dass eine Beteiligung schlecht fürs Image der Credit Suisse wäre.

    Sioux-Indianerinnen am Zürcher Paradeplatz

    «Hört auf, Unternehmen zu finanzieren, die die Dakota-Acces-Pipeline bauen!» Das ist die Forderung, die fünf Indianerinnen am Hauptsitz der Credit Suisse gestellt haben.

    Die Frauen fürchten um ihr Trinkwasser, um heilige Stätten und ums Klima – und erinnern die CS an ihre eigenen hohen Standards. Die Grossbank sieht keinen Handlungsbedarf.

    Klaus Ammann

  • Umfragen sehen das Ja-Lager von Präsident Erdogan und das Nein-Lager der Gegnerinnen und Gegner des Präsidialsystems knapp zwei Wochen vor dem Referendum ungefähr gleichauf. Bild: Kundgebung gegen das türkische Verfassungsreferendum im Februar in Diyarbakir im Südosten der Türkei.

    Die mutigen Nein-Sager in der Türkei

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will die türkische Demokratie zu einem Präsidialsystem umbauen. Um das Stimmvolk für die Reform zu gewinnen, spendiert die Regierung Einmalzahlungen an Rentnerinnen und Rentner. Gegner werden zu Terroristen erklärt.

    Trotzdem gibt es Türken und Türkinnen, die in der Öffentlichkeit für ein Nein kämpfen.

    Luise Sammann

  • Die Verfassungsreform  ritzt die Demokratie, sagt der Verfassungsexperte.

    «Die neue Verfassung fördert den Missbrauch»

    Die türkische Regierung wirbt auch in der europäischen Diaspora für ein Ja zum Verfassungsreferendum. Was steht genau in der Verfassung, über die Türken und Türkinnen am 16.

    April abstimmen, wie problematisch ist sie staatsrechtlich? Antworten von Christian Rumpf, Honorarprofessor für türkisches Recht an der Universität Bamberg; er hat die geltende türkische Verfassung und den neuen Verfassungsentwurf übersetzt.

    Isabelle Jacobi

  • Es brauche flexiblere, niederschwellige Angebote, damit Menschen mit psychischen Krankheiten möglichst unabhängig leben und sich in der Gesellschaft zurechtfinden könnten, sagt Jean Dambron, Präsident der Angehörigen-Organisation «Le Relais» im Beitrag. Bild: Kundgebung der Angehörigenorganisation.

    Psychiatriepatienten im Hotel

    Dem Kanton Genf fehlt es an Plätzen zur Unterbringung von Personen mit psychischen Störungen. Viele von ihnen leben deshalb in Hotels. Die Praxis wurde bereits 2015 publik – nachdem ein junger Mann sich das Leben nehmen wollte. Der Genfer Rechnungshof hat nun seinen Bericht präsentiert.

    Sascha Buchbinder

  • Die Grenzschliessung sei eine Scheinlösung. Doch die Sache sei beschlossen und er halte sich an die Befehle, sagt der Kommandant des zuständigen Grenzwachtkorps.

    Tessin: Geschlossene Grenzen für grössere Sicherheit

    Drei kleine Grenzübergänge vom Tessin nach Italien werden seit dem 1. April während der Nacht gesperrt. Die Massnahme soll einen Beitrag leisten im Kampf gegen die Kriminalität.

    Die «Lega dei Ticinesi» freut sich über den Support aus dem VBS, Anwohnerinnen und Anwohner hoffen auf mehr Sicherheit – und auf der italienischen Seite protestieren Gemeindepräsidenten gegen die Grenzschliessung.

    Alexander Grass

  • Amseln sind pragmatisch und flexibel: Einige fliegen im Winter lieber nach Südfrankreich, und einige bleiben immer hier. Das weiss man dank der Lichtlogger.

    Lichtlogger bringen neue Erkenntnisse zu Vogelzügen

    Mit dem Frühling sind auch die Zugvögel zurückgekehrt. Forscher und Forscherinnen können immer besser verfolgen, wo die Vögel den Winter verbracht haben; kleine Datenübermittlungsgeräte können sogar kleinsten Tieren auf den Rücken montiert werden.

    Die Erkenntnisse zeigen: Ganze Lehrbücher müssen umgeschrieben werden. Augenschein in der Vogelwarte Sempach.

    Christian von Burg

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Markus Hofmann