Georgiens Opposition macht gegen Saakaschwili mobil

  • Donnerstag, 9. April 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 9. April 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 9. April 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In Georgiens Hauptstadt Tiflis haben Zehntausende gegen die Politik von Staatschef Michail Saakaschwili demonstriert. Sie fordern seinen Rücktritt.

Weitere Themen:

In Indonesien, dem grössten muslimischen Land der Welt, wählen die Menschen ein neues Parlament.

Die Schweizer Exportindustrie sucht neue Märkte und hofft, sie in China zu finden.

Am 17. Mai wird über die Zukunft der Komplementärmedizin abgestimmt. Die Gegner verhalten sich auffallend ruhig.

Dossier: Im schwierigen Verhältnis zwischen Kuba und den USA gibt es erste Anzeichen für eine Entspannung.

Beiträge

  • Zehntausende protestieren gegen Georgiens Präsidenten

    In Georgien haben Zehntausende Demonstranten gegen die Politik von Präsident Michail Saakaschwili protestiert.

    Sie werfen ihm einen autoritären Führungsstil vor. Die Proteste, so heisst es aus den Reihen der Demonstranten, würden andauern, bis Saakaschwili seinen Rücktritt erkläre.

    Joe Schelbert

  • Iran will Einladung zu Sechser-Gesprächen prüfen

    Sind das bereits Zeichen der Entspannung zwischen Iran und den USA? Beide Seiten schliessen nicht mehr aus, in Zukunft an einem Tisch über das iranische Atomprogramm zu sprechen.

    Eine Einladung zu den Gesprächen war der Regierung in Teheran überstellt worden. Die Reaktion: Nicht etwa die gewohnt provokative Rhetorik des iranischen Präsidenten Machmud Ahmadinedschad. Stattdessen heisst es, man werde das «konstruktive Angebot» prüfen.

    Was steckt hinter diesen ungewohnten Tönen?

    Ulrich Pick

  • Parlamentswahlen in Indonesien

    In Indonesien sind 240 Millionen Menschen zur Wahl eines neuen Parlaments aufgerufen. Es sind die dritten demokratischen Wahlen im grössten muslimischen Land der Welt seit dem Rücktritt des Diktators Suharto.

    Noch liegen keine belastbaren Ergebnisse vor, soviel allerdings scheint klar: Eine muslimische Machtübernahme steht dem Land wohl nicht bevor. Die Aussichten der religiösen Parteien sind schlecht. Eher droht der Jungen Demokratie Gefahr durch Prominente aller Art.

    Bernd Musch-Borowska

  • Wie soziale Einrichtungen die Krise spüren

    Die Zahl der Arbeitslosen steigt, und immer mehr Firmen führen Kurzarbeit ein. Betroffen davon sind nicht nur Industriebetriebe. Mit der Krise kämpfen auch soziale Einrichtungen - Behindertenwerkstätten zum Beispiel. Auch dort gibt es bereits Kurzarbeit.

    Dagmar Zumstein

  • Schweizer Firmen hoffen auf den chinesischen Markt

    Mitten in der Krise sucht die Schweizer Exportindustrie neue Märkte - und findet sie in China. An der grössten Werkzeugmaschinenmesse Asiens, der China International Machine Tool Show in Peking, preisen derzeit 60 Schweizer Firmen ihre Produkte an.

    Für sie ist der chinesische Markt ein Hoffnungsschimmer, denn an der Maschinenmesse in Peking herrscht alles andere als Katerstimmung.

    Urs Morf

  • Schweizer Firmen hoffen auf den chinesischen Markt

    Mitten in der Krise sucht die Schweizer Exportindustrie neue Märkte - und findet sie in China. An der grössten Werkzeugmaschinenmesse Asiens, der China International Machine Tool Show in Peking, preisen derzeit 60 Schweizer Firmen ihre Produkte an.

    Für sie ist der chinesische Markt ein Hoffnungsschimmer, denn an der Maschinenmesse in Peking herrscht alles andere als Katerstimmung.

    Urs Morf

  • Zurückhaltende Gegner der Komplementärmedizin

    Homöopathische Kügelchen gegen Heuschnupfen, Akupunktur gegen Migräne, spagyrische Sprays gegen Halsschmerzen: Bei gesundheitlichen Beschwerden setzen immer mehr Menschen auf natürliche Heilmethoden.

    Nun wird am 17.Mai an der Urne entschieden, ob die Grundversicherungen der Krankenkassen solche sanften Heilmethoden wieder bezahlen müssen. «Zukunft mit Komplementärmedizin» heisst die Vorlage. Sie ist zwar umstritten, nur merkt man das kaum.

    Géraldine Eicher

  • Anzeichen für Entspannung zwischen den USA und Kuba

    Im schwierigen Verhältnis zwischen den USA und Kuba gibt es leise Hinweise auf Entspannung: Auch hier sind neue Töne zu vernehmen, und es gibt erste konkrete Folgen. So reist derzeit eine Gruppe von Kongressmitgliedern durch Kuba, und die Reisenden haben auch die Hauptstadt Havanna auf der Agenda.

    Auch können US-Bürger kubanischer Herkunft wieder einfacher und häufiger in ihre alte Heimat reisen. Vom grossen Tauwetter zwischen beiden Seiten mag derzeit vielleicht noch niemand sprechen - einen Temperaturanstieg aber mag der eine oder andere bereits ausgemacht haben.

    Hindernisse auf dem Weg zu einer Normalisierung gibt es aber noch immer genug: Auf kubanischer Seite ist es vor allem die Unterdrückung der Opposition und die mehr als 200 politischen Häftlinge, die in kubanischen Gefängnissen sitzen.

    Franco Battel

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Sabine Manz