Grübel wird neuer UBS-Konzernchef

  • Donnerstag, 26. Februar 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 26. Februar 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 26. Februar 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Rücktritt von Marcel Rohner als Konzernchef der UBS kam nicht überraschend. Doch der Name seines Nachfolgers sorgte für grosse Augen: Oswald Grübel war bis im Frühjahr 2007 Chef der Konkurrenz Credit Suisse.

Weitere Themen

EU-Aussenkommissarin Benita Ferrero-Waldner verlangt gleiche Rechte bezüglich Bankgeheimnis wie die USA.

Auch das Bankenwesen in Singapur steht im Visier der Kritiker.

Das US-Haushaltsbudget soll auch Teil der Zukunftsplanung des Landes sein.

Beiträge

  • Grübel erwartet Herkules-Aufgabe bei der UBS

    Der neue Konzernchef der UBS begann seine Laufbahn als Bankenlehrling und schaffte sich bei der Credit Suisse den Ruf des Krisenmanagers und Strategen. Doch bei der UBS erwartet Oswald Grübel eine Aufgabe, welche die Probleme der CS mitte der 90er Jahre bei Weitem übertrifft.

    Zudem muss Grübel beim Thema Bankgeheimnis eine Praxis finden, die auch von den USA und der Europäischen Union akzeptiert wird.

    Thomas Rüst

  • EU will Gleichberechtigung bei Steuerfragen

    Bei einem Treffen von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey mit EU-Aussenkommissarin Benita Ferrero-Waldner in Brüssel beharrte die EU-Vertreterin auf eine Gleichberechtigung in Steuerfragen gegenüber der USA.

    Die Schweizer Aussenministerin verwies darauf, dass die Schweiz bei diesem Thema bereits weit reichende Zugeständnisse gemacht habe.

    Thomas Oberer

  • Das rigide Bankgeheimnis von Singapur

    Nicht nur die Schweiz hat ein Bankgehemnis, welches sensible Daten von Bankkunden schützen. Auch in Singapur profitieren die Finanzinstitute von einer bankfreundlichen Gesetzgebung. Doch der Druck von aussen ist weniger hoch als in der Schweiz.

    Der Tagesanzeiger-Korrespondent Oliver Meiler kennt den asiatischen Finanzplatz. Die Frage an ihn: Wie strikt ist das Bankgeheimnis in Singapur?

    Casper Selg

  • Obama will den Wandel trotz Haushaltsdefizit

    «Budgets sehen wir normalerweise einfach als Zahlen auf Papieren, Einkaufslisten von Projekten» sagte Barack Obama in seiner grossen Rede an die Nation und fuhr fort, er sehe das anders: als eine Vision für Amerika, als Entwurf für unsere Zukunft.

    Peter Voegeli

  • Milutinovic von Uno-Tribunal frei gesprochen

    Das Uno-Tribunal für Ex-Jugoslawien in Den Haag hat den ehemaligen serbischen Präsidenten Milan Milutinovic  vom Vorwurf frei gesprochen, für die Ermordung von Hunderten und für die Vertreibung von Hunderttausenden Kosovo-Albanern 1999 durch serbische Sicherheitskräfte mitverantwortlich zu sein. Fünf Mitangeklagte erhielten hohe Haftstrafen.

    Walter Müller

  • Die Rushdie-Affäre als Wende im Umgang mit Minderheiten

    Im Januar 1989 wurde das Buch «Die Satanischen Verse» von Salman Rushdie in der nordenglischen Stadt Bradford rituell verbrannt. Britische Muslime bezichtigten den Autor der Blasphemie.

    Kurz darauf verhängte der iranische Revolutionsführer, Ayatollah Chomeini, das Todesurteil über Rushdie und liess ein Kopfgeld auf den Schriftsteller aussetzen. Nun analysiert ein Buch die damaligen Ereignisse und versucht zu erklären, wie die damalige Eskalation möglich wurde.

    Der Verfasser, der britische Autor Kenan Malik, über Multikulturalismus in Grossbritannien und über die Gefahr von falschen Konzessionen an Radikale.

    Martin Alioth

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Monika Oettli