Haft oder Gefangenen-Austausch für zwei russische Soldaten?

  • Montag, 18. April 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 18. April 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 18. April 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Zu je 14 Jahren Haft sind Alexander Alexandrov und Evgeni Erofeev verurteilt worden, unter anderem wegen «aggressiver Kriegsführung» gegen die Ukraine, «Unterstüzung einer terroristischen Gruppe» und «illegalem Grenzübertritt».

    Haft oder Gefangenen-Austausch für zwei russische Soldaten?

    Ein Gericht in Kiew hat zwei Russen verurteilt, weil sie in der Ostukraine für die Separatisten gekämpft haben. Unklar bleibt, ob die Männer reguläre russische Soldaten sind.

    Unklar ist auch, ob sie ihre Strafe absitzen müssen oder gegen die Ukrainerin Sawtschenko ausgetauscht werden, die in Russland inhaftiert ist.

    David Nauer

  • Der Preis von Brexit in Pfund und Pence. Die britische Regierung fährt schweres Geschütz auf, die Gegner schimpfen: Alles Propaganda.

    Brexit - die Kosten eines britischen Alleingangs

    Das britische Finanzministerium hat drei Modelle vorgestellt: die Berechnung der möglichen wirtschaftlichen Konsequenzen eines Austritts aus der EU. Teuer würde es in jedem Fall, die Briten würden «permanent ärmer». Kritiker monieren, der Prognose-Horizont bis ins Jahr 2030 sei unseriös.

    Martin Alioth

  • Bevor auch nur eine Anklage erhoben wurde, scheint sich für viele das Vorurteil zu bestätigen: «Die Reichen und Mächtigen machen krumme Geschäfte, und die grosse Mehrheit zahlt brav die Steuern».

    Panama-Papiere - Moral vor Recht?

    Viele der Steuerpraktiken, die in den Panama Papieren aufscheinen, scheinen zwar rechtswidrig oder gar kriminell zu sein; trotzdem ist es bis jetzt zu keiner Anklageerhebung gekommen.

    Wie erklärt sich der Wirtschaftsethiker Florian Wettstein, dass legale Steuertricks als moralisch verwerflich bezeichnet werden?

    Samuel Wyss

  • Mittlerweile handelt es bei rund fünf Prozent der Einfuhren in die EU um gefälschte Produkte, schreibt die OECD, die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit in ihrem neusten Bericht über Produkte-Piraterie. Tendenz: steigend.

    Blühender Handel mit gefälschter Ware

    Der Handel mit gefälschten Schuhen, Medikamenten, Uhren oder Ersatzteilen ist ein lukratives Geschäft. Wie die OECD vorrechnet, wurden 2013 weltweit für mehr als 460 Milliarden Dollar gefälschte Waren verkauft.

    Barbara Widmer

  • Mit den grossen Shopping Malls verschwinden landauf landab Symbole der US-Konsumkultur. Sie werden durch exklusivere Malls sowie durch urbanere Einkaufswelten ersetzt.

    Das Ende der Shopping Malls in den USA

    Im ganzen Land wurde in den vergangenen zehn Jahren nicht eine einzige neue Shopping Mall, ein Einkaufszentrum mit vielen Einzelhändlern unter einem Dach, gebaut. Zahlreiche der noch existierenden Malls beklagen leere Ladenflächen - und immer mehr schliessen ihre Tore für immer.

    Priscilla Imboden

  • Im irakischen Parlament flogen letzte Woche die Stühle durch die Luft. Derart war der Aufruhr. Als der Parlamentspräsident die Sitzung auflöste, ging ein Teil der Abgeordneten zum Streik über (Bild). Einen Moment lang sah es so aus, als habe Bagdad nun zwei Parlamente.

    Das irakische Parlament verhindert die Regierungsbildung

    Mitten im Kampf gegen den «Islamischen Staat» leistet sich Bagdad eine handfeste Regierungskrise: Premier Abadi will ein neues Kabinett, eines, das die Reformen anpackt, die er seit anderhalb Jahren verspricht. Das einzige, was Abadi bisher erreicht hat, sind aber Tumulte im Parlament.

    Philipp Scholkmann

  • Ignaz Walker war nach der Urteilsverkündigung sichtbar erleichtert.

    Urteil in der Urner Justizaffäre: 28 Monate für Ignaz Walker

    Das Urner Obergericht verurteilt den ehemaligen Nachtklub-Besitzer Ignaz Walker zu einer Freiheitsstrafe von 28 Monaten; drei Jahre vorher hatte die gleiche Strafkammer 15 Jahre Gefängnis für angemessen gehalten.

    Damals hatte das Gericht es als erwiesen betrachtet, dass Walker im Jahr 2010 sowohl selber auf einen Gast geschossen als auch einen Mordauftrag erteilt hatte. Walkers getrennte lebende Ehefrau wurde durch Schüsse aus einer Pistole verletzt, überlebte aber.

    Beat Vogt

  • Ein Sans-Papiers als KV-Lehrling

    In der Schweiz leben zehntausende Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis. Die sogenannten Sans-Papiers arbeiten schwarz, verstecken sich vor den Behörden. Die vielen Jugendlichen unter ihnen haben die Möglichkeit, eine Berufslehre zu machen.

    Wie schwierig dies aber ist, zeigt die Geschichte eines jungen Pakistaners im Kanton Baselland.

    Marlène Sandrin

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Markus Hofmann