Hiobsbotschaft beim ersten Auftritt als Finanzminister

  • Mittwoch, 27. Januar 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 27. Januar 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 27. Januar 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Nicht mehr als Verteidigungsminister, sondern als Finanzminister an der Medienkonferenz im Bundeshaus: Bundesrat Ueli Maurer.

    Hiobsbotschaft beim ersten Auftritt als Finanzminister

    Wenig Erfreuliches hatte Bundesrat Ueli Maurer beim ersten Medientermin als Finanzminister zu verkünden: Die finanzielle Lage des Bundes werde sich in den nächsten Jahren verdüstern; die Landesregierung prüfe, ob sie gewisse Leistungen kürzen wolle, damit der Bundeshaushalt nicht aus dem Lot gerate.

    Philipp Burkhardt

  • Russland die Stirn bieten, aber mit Russland reden - so lautet die neue Devise der Nato.

    Die neue Süd-Strategie der Nato

    Die Nato justiert ihre Blickrichtung: Der Krieg in Syrien, das Chaos in Libyen, die Flüchtlingskrise und die Terrorgefahr - die Probleme sind so gewachsen, dass das Militärbündnis eine neue Süd-Strategie braucht.

    Nato-Chefplaner Jamie Shea sagt, man müsse sich Russland wieder annähern, zumindest ein bisschen.

    Fredy Gsteiger

  • Der Widerstand der Autolobby und der entsprechenden Mitgliedstaaten wie etwa Deutschland dürfte gross sein.

    Neue Abgasvorschriften für Europa

    Nach dem VW-Skandal will die EU-Kommission die Zulassung von Fahrzeugen verschärfen und Manipulationen von Abgastests verhindern. Dazu sollen Autos schärfer kontrolliert, neue Bussen eingeführt und die nationalen Prüfdienste verstärkt werden.

    Michael Föhn von der Automobil-Revue erklärt, was das für die Autoindustrie bedeutet.

    Oliver Washington und Roman Fillinger

  • Mit den von Präsident Hollande geplanten verschärften Anti-Terror-Gesetzen ist sie nicht einverstanden. Jetzt gibt die französische Justizministerin Taubira ihr Amt auf.

    «Widerstand heisst manchmal bleiben, manchmal auch gehen»

    Die französische Justizministerin Christiane Taubira tritt zurück, weil sie einen Entscheid der Regierung nicht mittragen will. Mit ihr verlässt eine umstrittene aber wichtige Figur die französische Regierung. Die Hintergründe.

    Charles Liebherr

  • Bei einem Acker reicht der Besitz nur soweit in die Tiefe, wie die Pflanzen wachsen. Im Bauland hingegen, bei einem Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, kann der Besitz bis in eine Tiefe von 30 Meter reichen. Das Gesetz ist bewusst flexibel ausgestaltet. Ein gewollter Graubereich. Bild: Computergrafik des Projekts «Cargo Sous Terrain».

    Wem gehört der Boden unter dem Boden?

    Bis in welche Tiefe reicht Grundbesitz? Diese Frage stellt sich mit neuer Dringlichkeit, seitdem die Schweiz über «Cargo Sous Terrain» diskutiert, das Projekt für eine Untergrundbahn für den Gütertransport. Wie will der Bund diese Fragen klären?

    Christian von Burg

  • «Mein Ziel ist es, das Weisungsrecht des Ministers abzuschaffen», so das Versprechen von Österreichs Justizminister Wolfgang Brandstetter bei seinem Amtsantritt vor gut zwei Jahren. Am Schluss gab es Kosmetik - damit alles so bleibt, wie es ist.

    Gewaltentrennung auf österreichisch

    Als eines der letzten Länder Europas kennt Österreich noch das sogenannte Weisungsrecht des Justizministers gegenüber der Staatsanwaltschaft: Der Minister kann Untersuchungen und Anklagen forcieren, aber auch verhindern.

    Er kann über Haft oder Entlassung entscheiden und so Einfluss auf die Justiz nehmen. Neu wird nun dem Justizminister ein Weisungsrat an die Seite gestellt.

    Joe Schelbert

  • Willkommen in Wakaliwood bei Ramona Filmproduction. Wakali ist ein Elendsviertel am Rand der Hauptstadt. Hier gründete Isaac Nanuube vor acht Jahren seine eigene Filmindustrie. Zwischen Enten, Ziegen und Blechhütten, wo es nach Urin und Abfall riecht, entstehen Ugandas Blockbuster wie «Eaten Alive in Uganda 1-14» oder «Who killed Captain Alex». Mitmachen dürfen alle.

    Wakaliwood - Hollywood in Uganda

    Wakali ist der Sitz der ugandischen Filmindustrie. Ein Regisseur in den Slums der ugandischen Hauptstadt Kampala dreht dort Actionfilme - Helikopter, wilde Schiessereien und einstürzende Hochhäuser sind inbegriffen. Das Budget pro Film: maximal 200 Dollar. Die Reportage von den Dreharbeiten.

    Patrik Wülser

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Tobias Gasser