Hizbollah kontrolliert Beirut

  • Freitag, 9. Mai 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 9. Mai 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 9. Mai 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In Libanon haben schiitische Hizbollah-Kämpfer die Kontrolle über das Zentrum der Hauptstadt Beirut übernommen.

Weitere Themen:

Die burmesische Militärregierung beschlagnahmt internationale Hilfsgüter.

Die grösste Bank der Welt, Citigroup, verkauft Teile des Unternehmens als Folge der Finanzkrise.

Beiträge

  • Hizbollah kontrolliert Beirut

    Hizbollah kontrolliert Beirut

    In Libanon haben schiitische Hizbollah-Kämpfer die Kontrolle über das Zentrum der Hauptstadt Beirut übernommen.

    Die Medien von Saad Hariri, dem Führer der Regierungskoalition, wurden geschlossen, eine Zeitungsredaktion angezündet.

    Robert Stähli

  • Beängstigende Situation in Beirut

    Die schiitische Hizbollah kontrolliert die Hauptstadt Beirut. Augenzeugen berichten von anhaltenden Schiessereien.

    Martin Durrer sprach mit dem Schweizer Dokumentarfilmer Andreas Hoessli, der zur Zeit in Beirut dreht.

  • Nahostkorrespondentin Iren Meier

    Drohender Krieg in Beirut

    Die schiitische Hizbollah kontrolliert das Zentrum der libanesischen Stadt Beirut. DRS-Nahostkorrespondentin Iren Meier schätzt die Lage sehr ernst ein. 

    Ein hochrangiger Vertreter der Milizen erklärte, die von der Hizbollah angeführte Opposiion werde ihre Strassen-Blockaden so lange aufrecht erhalten, bis eine politische Lösung gefunden sei.

  • Menschen brauchen noch immer dringend Hilfe.

    Uno stoppt Hilfslieferungen für Burma

    In Burma hat das Militärregime nach Angaben der Uno alle internationalen Hilfsgüter im Land beschlagnahmt. Die Uno hat deshalb ihre Luftbrücke nach Burma unterbrochen.

    Zuvor hatte der burmesische Aussenminister erklärt, man sei zwar dankbar für die Hilfe aus dem Ausland, man wolle die Hilfsgüter aber selber im Land verteilen.

    Mehr als eine Million Menschen sind in Burma dringend auf Hilfe angewiesen. Vielerorts drohen Seuchen.

    Ruedi Mäder

  • Jessica Blanke, Krankenschwester bei Médecins sans Frontières

    Augenzeugin in Burma

    Seit einer Woche warten Überlebende in Burma auf Hilfe. Viele Hilfsorganisationen klagen, das Militärregime verzögere die Hilfsoperationen. Die Lage ist verworren.

    Die Informationen der burmesischen Behörden sind widersprüchlich und rar. Noch ist unklar, wie gross das Ausmass der Katastrophe wirklich ist. Weder Hilfskräfte noch Medienschaffende dürfen ins Land einreisen.

    Martin Durrer sprach mit Jessica Blanke. Sie ist Krankenschwester bei Médecins sans Frontières in Burma.

  • Citigroup verkauft Unternehmsteile

    Die grösste Bank der Welt, die amerikanische Citigroup, will Teile des Unternehmens im Wert von rund 400 Milliarden Dollar verkaufen.

    Das entspricht rund einem Fünftel aller Vermögenswerte der Citigroup. Nötig wird der Verkauf, weil die Bank durch die Kreditkrise schwer angeschlagen ist.

    Urs Siegrist

  • Folgen der Finanzkrise für Citigroup

    Die Finanzkrise dürfte die grösste Bank der Welt, die Citigroup, weit stärker in Mitleidenschaft gezogen haben, als bisher angenommen.

    Beat Soltermann

  • Moritz Suter soll zwei Jahre bedingt erhalten.

    Crossair: Freispruch für Suter gefordert

    Im Crossair-Prozess plädiert der Verteidiger von Moritz Suter auf Freispruch. Crossair-Gründer Suter könne nicht für den Absturz des Jumbolinos in Basserdorf verantwortlich gemacht werden. Es sei ein Unfall gewesen.

    Die Anklage hatte zuvor bedingte Haftstrafen für die Haupt-Angeklagten gefordert. Für Moritz Suter und den ehemaligen Crossair-Chef André Dosé  fordert sie je 2 Jahre Haft bedingt. Ihnen und vier weiteren Crossair-Kadermitgliedern wird fahrlässige Tötung in 24 Fällen vorgeworfen.

    Alexander Grass

  • Wer soll Schweizer machen?

    Die Gemeinden sollen entscheiden, auf welche Art und Weise eingebürgert wird, verlangt die Initiative der SVP, über die am 1. Juni abgestimmt wird.

    Für diese Vorlage kämpft die Luzerner SVP-Nationalrätin Yvette Estermann. Gegen die Initiative engagiert sich SP-Nationalrat Ricardo Lumengo aus Biel. Beide politischen Gegner wurden im Ausland geboren und in der Schweiz eingebürgert.

    Inland-Redaktor Alexander Sautter hat mit ihnen über Integration, den roten Pass und gute Schweizer gesprochen.

  • Kritik an Diätenerhöhung für Bundestagsabgeordnete.

    Deutsche Politiker streiten um «Diäten»

    Wieviel Lohn, also «Diät», soll ein Abgebordneter im Deutschen Bundestag erhalten? Ein Teil der Abgeordneten will die Löhne kräftig erhöhen. Der Bund der Steuerzahler spricht «unverschämten Forderungen».

    Ursula Hürzeler

  • Streit um LSVA

    Der Lastwagenverkehr kostet die Öffentlichkeit mehr, als der Bund mit der «Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabge» (LSVA) einnimmt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Bundes.

    Der Bund fordert deshalb, die LSVA sei wie geplant zu erhöhen. «Völlig falsch», meinen die Lastwagenverbände in ihrer Studie. Die LSVA sei zu hoch.

    Oliver Washington

  • Frankreichs Provinz sagt Paris den Kampf an

    Frankreich ist nicht so zentralistisch organisiert, wie Präsident Sarkozy es gerne hätte. Dies zeigt der Streit um die Neuorganisation der Autonummern.

    Die Reform der Autonummernschilder provoziert eine eigentliche «Fronde» aus der Provinz.

    Philipp Scholkmann

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Urs Bruderer