Horst Köhler will Bundespräsident bleiben

  • Donnerstag, 22. Mai 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 22. Mai 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 22. Mai 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Köhler (CDU) kandidiert für eine zweite Amtszeit, könnte aber von der SPD bedrängt werden.

Weitere Themen:

Die geheimen Pläne für Frieden zwischen Israel und Syrien.

Kolumbiens Rebellen sind unter Druck.

Der neue SBB-Fahrplan bringt Verbesserungen und Verspätungen.

Die Linke ist gegen den «Maulkorb» für den Bundesrat. 

Beiträge

  • Deutschlands Bundespräsident Horst Köhler strebt zweite Amtszeit an.

    Machtpoker um das deutsche Präsidentenamt

    Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler (CDU) kandidiert für eine zweite Amtszeit. In der Regierungskoalition von CDU und SPD ist die Frage allerdings umstritten, wer künftig im Berliner Schloss Bellevue residieren soll.

    Auch die SPD überlegt sich eine Kandidatin zu nominieren. Sie entscheidet am Montag, ob sie mit der Hochschulpräsidentin Gesine Schwan gegen Köhler antreten will.

    Auch wenn die Wahl erst in einem Jahr stattfindet, sorgt sie schon heute für Hektik in der ohnehin schon wenig harmonischen Regierungskoalition.

    Ursula Hürzeler

  • Golan-Höhen: ein heikles Thema zwischen Israel und Syrien.

    Land gegen Frieden: Israel und Syrien suchen Einigung

    Zwei Jahre lang wurde geheim verhandelt, während man offiziell tödlich verfeindet war. Jetzt ist es offiziell: Israel und Syrien wollen Friedensverhandlungen beginnen und dabei heikle Themen nicht auslassen.

    Als Vermittlerin tritt die türkische Regierung auf. Michael Lüders ist Nahostspezialist und Politik- und Wirtschaftsberater für die Länder der Region. Gegenwärtig ist er in der Türkei. Sind die Verhandlungen dort ein Thema?

    Martin Durrer

  • Die FARC verliert an Kampfkraft

    Erstmals gibt es Anzeichen dafür, dass die kolumbianische Guerilla FARC an Stärke verliert. Die Rebellen müssen Terrain preisgeben und die Zahl der Kämpfer schwindet.

    Die FARC ist die älteste Guerilla Lateinamerikas. Die linken Rebellen trotzen dem Militärapparat Kolumbiens seit mehr als 40 Jahren. Jetzt scheint die alte Pattsituation zwischen Staat und Guerrilla zu kippen.

    Ulrich Achermann

  • Immer mehr Verspätungen bei der SBB, immer mehr verärgerte Pendler.

    Der dichte Fahrplan bringt Verspätungen

    Die SBB haben den Fahrplan für nächstes Jahr vorgestellt. Mit dem Plan fährt die Bahn bis ans Limit ihrer Möglichkeiten. In keinem europäischen Land ist das Schienennetz so dicht befahren wie in der Schweiz. Und das hat Folgen.

    Auf allen besonders verkehrsreichen Strecken häufen sich die Verspätungen. Immer mehr Pendlerinnen und Pendler sind betroffen. Besonders im Kanton Aargau stösst das auf Kritik.

    Maurice Velati

  • Engagement der Bundesräte vor Abstimmungen im Visier.

    Der «Maulkorb»: Mehr oder weniger Demokratie?

    Die Initiative gegen Behördenpropaganda, die im Volksmund kurz «Maulkorbinitiative» heisst, will die Landesregierung bei Abstimmungskämpfen einschränken. Die Linke ist zwar dagegen, hat aber manchmal auch ihre liebe Mühe damit, wenn Behörden sich zu Vorlagen äussern.

    Am 1. Juni wird über die Initiative abgestimmt. Ausser der SVP sind alle grossen Parteien dagegen. Sie bringe nicht wie versprochen mehr, sondern weniger Demokratie, sagen die Gegner.

    Marcel Jegge

  • Der 2CV wird 60

    Das Auto ist Legende: Vor 60 Jahren wurde der Citroën 2CV, bekannter als Döschwo oder Ente, am Pariser Autosalon vorgestellt. Knapp vier Millionen Döschwos wurden verkauft.

    Einen davon hat sich 1972 Kulturredaktor Peter Burri gekauft. 4999 Franken hat er damals  hingeblättert. Das war gut investiertes Geld, denn die Ente wurde zur grossen Liebe.

    Peter Burri

  • Raj Patel, Autor von «Stuffed and starved».

    Hungernde und Dicke leiden am gleichen Problem

    800 Millionen Menschen hungern weltweit. Eine Milliarde Menschen sind krankhaft übergewichtig. Für den Entwicklungssoziologen Raj Patel sind das zwei Symptome desselben Problems - des krankhaften und krank machenden Ernährungssystems.

    Um diesen Zusammenhang geht es in Patels Buch: «Stuffed & Starved» («Vollgestopft und verhungert»). Patel ist zur Zeit Dozent an der Universität in Berkeley in Kalifornien.

    Max Akermann

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Roman Fillinger