Israel gerät stärker unter Druck

  • Freitag, 19. März 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 19. März 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 19. März 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Das Nahostquartett wünscht bis in zwei Jahren ein Friedensabkommen zwischen Israel und den Palästinensern. Und selbst in der jüdischen Gemeinde Amerikas wächst die Kritik an der israelischen Politik.

Weitere Themen: 

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hat in der Steueraffäre mehr als eintausend Ermittlungsverfahren eröffnet. Es gehe um
Kunden und Mitarbeitende der Credit Suisse.

Pädophilievorwürfe auch in Schweizer Diözesen: Das Bistum Basel erläutert, das Bistum Chur untersucht.

Im Echo-Dossier: globalisierte Orangen in Kalabrien.

Beiträge

  • Razzien gegen CS-Kunden

    Die deutschen Steuerfahnder durchsuchen Wohnungen von Personen, die verdächtigt werden, hinterzogene Steuergelder in der Schweiz geparkt zu haben.

    Basis der Razzien ist die Steuersünder-CD, die das Bundesland Nordrhein-Westfalen gekauft hat. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hat bekannt gegeben, dass sie gegen 1100 Credit-Suisse-Kunden und gegen Mitarbeiter der Schweizer Bank Ermittlungsverfahren eingeleitet habe.

    Fritz Dinkelmann

  • Kein Gehör in Israel zum Siedlungsstopp

    Wer Frieden will im Nahen Osten, der muss Druck aufsetzen und zwar international und koordiniert. Diese Einsicht führte zur Gründung des sogenannten Nahost-Quartetts. Das war vor acht Jahren.

    Nach einer Woche voller diplomatischer Aufregung um neue jüdische Siedlungen traf sich das Quartett in Moskau. Und es setzte wieder einmal Druck auf.

    Robert Stähli

  • Zunehmende Kritik auch in jüdischer Gemeinde Amerikas

    Am Wochenende ist in Washington die Jahreskonferenz des einflussreichen American Israel Public Affairs Committee, des AIPAC. Geladen ist auch der israelische Premierminister Netanyahu. US-Aussenministerin Clinton tritt als Ehrengast auf.

    Die AIPAC vertritt betont konservative, israelfreundliche Positionen und gilt als mächtigste Lobbyorganisation Israels. Es gibt aber in der jüdischen Gemeinde der USA zunehmend auch ganz andere Stimmen.

    Max Akermann

  • Pädophilie-Vorwürfe auch in Schweizer Diözesen

    Der Papst wird in einem so genannten Hirtenbrief dazu Stellung nehmen wie die katholische Kirche mit der Problematik des Kindsmissbrauchs umzugehen gedenkt.

    Diese Frage interessiert nicht nur in Irland, an deren Kirche des Schreiben vor allem gerichtet ist, sondern ebenso sehr in Deutschland, wo fast täglich neue Fälle ruchbar werden.

    Auch das Bistum Basel liess verlauten, es habe bei der Einstellung eines pädophilen Priesters schwere Fehler gemacht.

    Dominik Meier

  • Entwicklungshilfe - wofür eigentlich?

    Es gibt internationale Ziele im Kampf gegen die Armut. Eines davon ist, dass die Entwicklungszusammenarbeit den Industrieländern 0,7 Prozent ihres Bruttoinlandproduktes wert ist.

    Auch die Schweiz stünde eigentlich in der Pflicht. Doch das Parlament beschloss, die Gelder für Entwicklungshilfe erst mal nur von 0,4 auf 0,5 Prozent des Bruttoinlandproduktes zu erhöhen. Und der Bundesrat buchstabierte sogar noch zurück.

    Karoline Arn

  • Appenzeller-Posse: Die Regierung boykottiert Zeitung

    Als Carlo Schmid nach fast drei Jahrzehnten aus dem Ständerat zurücktrat, wurde er weitherum respektvoll als besonders kraftvoller Politiker gewürdigt, als charismatische Saftwurzel aus dem Appenzellerland, an dem keine und keiner so leicht vorbeigekommen sei.

    Schmid trat damals nur von der nationalen Bühne ab, zuhause in Innerrhoden regiert er weiter als populärer Landammann. Und hier kommt erst recht niemand an ihm vorbei. Schon gar nicht die traditionsreiche Appenzeller-Zeitung.

    Roland Wermelinger

  • Demokratie und Finanzkrise

    Die Finanzkrise trieb nicht nur Banken in den Kollaps und Staaten an den Rand des Ruins. Sie deckte auch auf, dass Demokratien bei der Bewältigung solcher Krisen an ihre Grenzen stossen.

    Regierungen griffen über Nacht zu Notrecht, weil für Parlamentsdebatten und Volksabstimmungen die Zeit nicht ausreichte. Taugt die Demokratie auch in der Krise? Antworten darauf versuchten die zweiten Aarauer Demokratietage zu geben.

    Beat Soltermann

  • Globalisierung bis an die Stiefelspitze

    Ende März finden in 13 der 20 italienischen Regionen Wahlen statt. Für Ministerpräsident Silvio Berlusconi steht viel auf dem Spiel, denn elf der 13 Regionen werden von der Linken regiert. Er hat erklärt, diese Vormachtstellung brechen zu wollen.

    Doch angesichts all der Skandale um Berlusconi mehren sich die Zweifel an der Umsetzung dieses Vorhabens.

    Gewählt wird auch im bitterarmen Kalabrien, einer Region mit vielen Orangen-Plantagen und wachsenden Probleme, die damit verbunden sind.

    Massimo Agostinis

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Judith Huber