Israel kündigt Strafaktion gegen Gazastreifen an

  • Mittwoch, 19. September 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 19. September 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 19. September 2007, 19:00 Uhr, DRS 2

Die israelische Regierung hat ihre Energie-Lieferungen an die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen heruntergefahren. Zugleich erklärte sie das von der Hamas beherrschte Gebeit als feindliche Zone.  

Weitere Themen:

Die EU will die grossen Energie-Konzerne aufspalten und damit den Wettbewerb bei Strom und Gas verstärken.

Die türkische Regierung will das Kopftuchverbot lockern.

Die Gesundheit und vor allem deren Kosten hat die bisherigen Debatten in der Herbstsession geprägt.

Beiträge

  • Israel erhöht Druck auf Hamas

    Das israelische Sicherheits-Kabinett hat beschlossen, die Energie-Lieferungen an die palästinensische Zivilbevölkerung im Gazastreifen drastisch einzuschränken.

    Zugleich erklärten die Minister das von der radikalislamische Hamas kontrollierte Gebiet zur «feindlichen Zone». Denn die Hamas lasse weiterhin Raketen-Angriffe auf israelisches Gebiet zu, begründeten sie ihren Entscheid.

    Iren Meier

  • Fragen an das israelische Aussenministerium

    Israel hat die vor einer Woche angekündigten Massnahmen gegen Raketen-Angriffe aus dem Gazastreifen bekannt gegeben.

    Die Ankündigung der Sanktionen fiel mit dem zweitägigen Besuch von US-Aussenministerin Condoleezza Rice zusammen.

    Ist das ein Zufall?

    Robert Stähli im Gespräch Aviv Shir-On, stellvertretender Generalsekretär im israelischen Aussenministerium

  • Brüssel legt sich mit den Energie-Giganten an

    Die Europäische Union will die grossen Energie-Konzerne aufspalten und damit den Wettbewerb bei Strom und Gas verstärken. Die EU-Kommission einigte sich darauf, dass die Produktion und die Verteilung von Energie getrennt werden sollen.

    Enteignung sei das, heult die Energie-Branche auf. Widerstand kommt insbesondere aus Deutschland und Frankreich, den Ländern mit dominanten Energie-Konzernen.

    Thomas Oberer

  • Das Kopftuch-Verbot in der Türkei wankt

    Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan will Kopftücher an Hochschulen zulassen und löst damit grosse Aufregung aus.

    Das Verbot des Kopftuchs an Universitäten gehört seit Jahren zu den grössten Streitfragen der Türkei.

    Für die säkularen Kräfte ist es ein zentraler Ausdruck des weltlichen Charakters des Staates. Für die religiös-konservative Regierung zählt es zu den persönlichen Freiheiten, ein Kopftuch aus muslimischer Überzeugung zu tragen.

    Weshalb will Erdogan das Verbot lockern?

    Casper Selg im Gespräch mit Dilek Zaptcioglu, Journalistin in Istanbul

  • Viel heisse Luft gegen hohe Gesundheitskosten

    Der Nationalrat hat jetzt zwei Tage lang über Gesundheitspolitik diskutiert, grosse und kleine Beschlüsse gefällt.

    Unter anderem lehnte er die SVP-Initiative zur Senkung der Krankenkassen-Prämien ab. Stattdessen forderte er eine Verfassungsänderung, in der die freie Spitalwahl sowie das Recht der Krankenkassen, sich ihre Vertragsärzte auszuwählen, festgeschrieben würde.

    Schliesslich wollte die Grosse Kammer die Komplementär-Medizin nicht wieder in den Katalog der Grundversicherung aufnehmen aus Angst vor hohen Kosten.

    Kann man mit diesem Posten wirklich sparen?

    Casper Selg im Gespräch mit Patrik Wülser

  • Karl Schmid, ein Intellektueller mit politischem Gewicht

    Das Museum Bärengasse in Zürich erinnert mit einer Ausstellung an den herausragenden Denker und Querdenker Karl Schmid, der zu Unrecht in die rechtsnationalistische Ecke gestellt wird.

    Schmid war Germanist, Rektor der ETH, Oberst im Gereralstabs und Patriot. Er gehört zu den grossen Schweizer Intellektuellen, einer der wenigen Akademiker, die auf das politische und geistige Leben in diesem Land Einfluss hatten. Dieses Jahr wäre Karl Schmid 100 Jahre alt geworden.

    Nadja Fischer

  • Behindert Staatengemeinschaft ihr eigenes Tribunal?

    Die Französin Florence Hartmann klagt die internationale Staatengemeinschaft an, sie behindere die Arbeit ihres Sondertribunals für Jugoslawien. Hartmann war während sechs Jahren als Sprecherin von Carla del Ponte, Chefanklägerin dieses Tribunals, beschäftigt.

    In ihrem viel diskutierten Buch «Paix et châtiment» vertritt Hartmann die These, dass die Staatengemeinschaft ihr eigenes Tribunal behindere, um eigene Machenschaften im Zusammenhang mit den Kriegen in Jugoslawien zu vertuschen.

    Philipp Scholkmann im Gespräch mit Florence Hartmann

Autor/in: Casper Selg