Kann die Uno-Generaldebatte etwas bewegen?

  • Montag, 28. September 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 28. September 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 28. September 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • US-Präsident Barack Obama bezeichnet in seiner Rede an der Uno-Generaldebatte den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad als Tyrannen. Es gebe keine Rückkehr zum Status Quo vor Beginn des Kriegs, so Obama. Man sei aber bereit, mit Russland und Iran über Syrien zu sprechen.

    Kann die Uno-Generaldebatte etwas bewegen?

    Selten waren die Hoffnungen in das jährliche Spitzentreffen der Staats- und Regierungschefs an der Uno-Generaldebatte so hoch wie diesmal. Angesichts der Kriege in Syrien, Jemen und der Ukraine sind Lösungen dringend gesucht. Die Differenzen zwischen den USA und Russland erschweren die Lage.

    Fredy Gsteiger

  • Putin will in New York die USA für seine neue Koalition gewinnen. Bild: Ein Kleinbus in Latakia zeigt ein Plakat mit dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad, dem russischen Präsidenten Putin und dem libanesischen Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah.

    «Man muss mit Assad verhandeln»

    Der russische Präsident hat an der Uno-Generaldebatte in New York die grosse Bühne. Seine Worte werden Gewicht haben vor allem, wenn es um Syrien geht.

    Wladimir Putin schafft dort zurzeit mit Militärpräsenz Fakten, während die Internationale Gemeinschaft scheinbar planlos zusieht, wie das Land zerfällt. Syrien-Experte Joshua Landis leitet das Nahost-Forschungszentrum der Universität Oklahoma. Das Gespräch.

    Samuel Wyss

  • FPÖ-Man Heinz Christian Strache (links): «Wir sind sehr optimistisch gewesen, das Resultat hat aber all unsere Erwartungen bei weitem übertroffen – und so nehmen wir dieses Ergebnis einer mehr-als- Verdoppelung mit einer bodenständigen Freude an.»

    Der Triumph der FPÖ in Oberösterreich

    Die rechtsgerichtete FPÖ holte bei der Landtagswahl in Oberösterreich über 30 Prozent der Stimmen. Die Konservativen, die das Land während Jahrzehnten dominiert hatten, wurden beinahe eingeholt, die SPÖ erhielt in der Industrieregion nicht einmal mehr jede fünfte Stimme.

    Die Verlierer geben der Hetze der Freiheitlichen und den Flüchtlingen die Schuld - und belügen so einmal mehr sich selbst.

    Joe Schelbert

  • Das BFE sieht die Zukunft der grünen Energie nicht in rosigem Licht.

    Energiewende: Zukunft hat nur die Solarenergie

    Die Energiewende sollte mit Windkraftanlagen auf Schweizer Gebirgskämmen, mit kleinen Wasserkraftwerken an Bergbächen und mit Solarzellen auf den Dächern von Stadt- und Dorfhäusern erreicht werden. Nun heisst es im Bundesamt für Energie aber, nur die Sonnenenergie habe echte Überlebenschancen.

    Sarah Nowotny

  • Die afghanischen Sicherheitskräfte sind seit dem Abzug der Nato-Truppen weitgehend auf sich alleine gestellt. Bombenanschläge, Kämpfe, Unsicherheit sind seither auch im Norden Alltag – und die Islamisten gewinnen wieder an Boden.

    Die Taliban sind zurück in Kundus

    Seit den frühen Morgenstunden herrscht in der Stadt Kundus im Norden Afghanistans Ausnahmezustand. Hunderte Taliban-Kämpfer drangen von drei Seiten in die Stadt ein, und liefern sich seither Gefechte mit den afghanischen Sicherheitstruppen.

    Karin Wenger

  • Mit dem Abfluss von Geld verlieren die Länder enorm viel von ihrem Potential: Einerseits fehlen den Staaten wichtige Steuereinnahmen – etwa zum Aufbau des Gesundheits- und Bildungswesens; andererseits leidet die Wirtschaft unter dem Mangel an privaten Investitionen. Bild: Schüler in Kenia.

    Zollkontrollen gegen Finanzabflüsse in Entwicklungsländern?

    Die gigantischen Geldsummen, die auf illegalen Wegen in reiche Industrienationen abfliessen, sind das grösste wirtschaftliche Problem der Entwicklungsländer. Das zeigt eine neue Studie aus den USA. Sie zeigt auch: Der Geldstrom wird immer grösser.

    Klaus Ammann

  • Über eine Million Kunikmeter des roten Schlamms haben Anfang Oktober 2010 das Dorf Devecser überschwemmt. Bild: Freiwilliger Helfer bei den Aufräumarbeiten.

    Nach dem Rotschlamm der Neid

    Vor fünf Jahren ergoss sich eine rote Flut ätzenden, schwermetallhaltigen Rotschlamms durch zwei ungarische Dörfer; das riesige Becken einer Aluminiumfabrik war gebrochen. Zehn Menschen kamen ums Leben.

    Fünf Jahre später hat die Gemeinde die Katastrophe zwar gemeistert - aber im Dorf Devecser grassieren Neid und Missgunst.

    Urs Bruderer

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Judith Huber