Kaum Proteste in Iran

  • Sonntag, 21. Juni 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 21. Juni 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 21. Juni 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In Iran ist es heute kaum zu Protesten gekommen. Mehrere westliche Länder fordern das Land zu einer friedlichen Lösung auf.

Weitere Themen:

Die deutsche Partei «Die Linke» fordert Milliarden-Investitionen gegen die Krise.

Grönland feiert seine Unabhängigkeit.

Ehrenamtliche Arbeit hat in China kaum Tradition.

Beiträge

  • Regime in Iran greift durch

    In Iran scheint es dem Regime ernst zu sein mit der Ankündigung vom Freitag, die Proteste von Oppositions-Anhängern nicht mehr zu tolerieren.

    Gestern war es noch zu heftigen Zusammenstössen zwischen Oppositions-Anhängern und der Staatsmacht gekommen. Heute sieht es so aus, als ob sich weniger Demonstranten auf die Strasse gewagt hätten.

    Allerdings können immer weniger unabhängige Journalisten in Iran arbeiten. Auch ARD-Korrespondent Ulrich Pick, der bis gestern in Teheran war, berichtet heute aus Istanbul.

    Ulrich Pick

  • Islamwissenschaftler Hottinger zur Lage in Iran

    Der Islamwissenschaftler Arnold Hottinger war lange Jahre Nahost-Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung und für Schweizer Radio DRS.

    Seiner Meinung nach ist die Protestbewegung in Iran noch nicht am Ende. Je länger die Proteste dauerten, desto grösser seien die Chancen einer dauernden politischen Wirkung.

    Hans Ineichen

  • «Die Linke» rauft sich zusammen

    Nach intensiven Debatten hat die deutsche Partei «Die Linke» ihr Programm für die Bundestagswahl beschlossen. Sie fordert 200 Milliarden Euro Investitionen zur Bewältigung der Wirtschaftskrise.

    Es war eine Herkules-Aufgabe, welche sich der Linken stellte. Die Partei von Oskar Lafontaine glänzte jüngst vor allem mit Flügelkämpfen, Austritten, politisch überforderten Mandatsträgern und einem Parteichef, der mit seinem autoritären Führungsstil für viel Unmut sorgte.

    Aber an ihrem Parteitag in Berlin konnte sie das weitgehend vergessen machen und die zerstrittenen Delegierten auf einen gemeinsamen Kurs einschwören.

    Fritz Dinkelmann

  • Die dänische Prinzessin Mary in der grönländischen Tracht.

    Grönland feiert die Unabhängigkeit

    Seit heute ist die Insel Grönland unabhängig von der ehemaligen Kolonialmacht Dänemark. Das ist ein guter Grund für ausgiebige Festivitäten mit königlicher Präsenz. 

    Die Grönländerinnen und Grönländer haben den längsten Tag des Jahres gewählt für den bisher wohl wichtigsten Schritt in ihrer Geschichte.

    Bruno Kaufmann

  • Ehrenamtliche Arbeit in China selten

    Ehrenamtliche Arbeit hat in China keine lange Tradition. Erst in den letzten Jahrzehnten, nachdem sich China immer mehr öffnete, wurde es den Menschen erlaubt, in die eigene Tasche zu wirtschaften und reicher zu werden.

    Die Gegensätze zwischen Armen und Reichen sind seitdem größer geworden. Je offensichtlicher der Reichtum auf der einen und die Armut auf der anderen Seite waren, desto mehr Menschen begannen sich zu engagieren.

    Doch nach wie vor sind ehrenamtliche Tätigkeiten nicht die Regel und werden hauptsächlich von jungen Leuten geleistet.

    Petra Aldenrath

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Isabelle Jacobi