Konflikt in Kenia verschärft sich

  • Mittwoch, 2. Januar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 2. Januar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 2. Januar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

In Kenia sind zehntausende Menschen auf der Flucht.

Weitere Themen:

Australien schliesst das umstrittene Flüchtlingslager auf der Insel Nauru.

In Frankreich sind sämtliche Bistrots und Clubs ab sofort rauchfrei.

Das Dorf Kivalina in Alaska droht, im Meer zu versinken.

Beiträge

  • Zehntausende in Kenia auf der Flucht

    In Kenia zweifelt inzwischen praktisch niemand mehr daran, dass das Ergebnis der Präsidentschaftswahl gefälscht worden ist. Der oberste Chef der Wahlbehöre wurde offenbar stark unter Druck gesetzt. Nicht einmal er wisse, ob das Resultat stimme, sagte er in einem Zeitungs-Interview.

    Mit der Ruhe in Kenia ist es definitiv vorbei.

    ARD-Korrespondent Wim Dohrenbusch

  • Canberra schliesst umstrittenes Flüchtlingslager

    Der kleinste Inselstaat der Welt, Nauru, im Pazifischen Ozean ist Schauplatz einer viel kritisierten Asylpolitik Australiens: Seit 2001 steckt die Regierung in Canberra unliebsame Asylsuchende in ein Lager auf jener Insel.

    Doch jetzt korrigiert der neue australische Präsident Kevin Rudd die äusserst harte Flüchtlingspolitik seines Vorgängers John Howard. Er schliesst das Flüchtlinglager auf Nauru.

    Urs Wälterlin

  • In Frankreich kann das Rauchen teuer werden

    Ab sofort gilt in Frankreich in allen öffentlichen Lokalen ein striktes Rauchverbot. Französinnen und Franzosen konnten sich ein Jahr lang in einer Übergangsfrist darauf vorbereiten.

    Doch jetzt müssen sich selbst Cafés, Bistrots, Brasserien Restaurants, Bars und Nachtclubs ans Verbot halten. Ansonsten drohen hohe Bussen.

    Rudolf Balmer

  • Kivalina in Alaska versinkt im Meer

    Das «Echo der Zeit» besucht in einer Serie Schauplätze, die 2008 eine besondere Rolle spielen werden. Oder, die für etwas stehen, das uns in diesem Jahr beschäftigen wird.

    Den Anfang macht das kleine Dorf Kivalina im Nordwesten Alaskas, 150 Kilometer nördlich des Polarkreises. Der weltweite Klimawandel macht sich bemerkbar: Die Temperaturen steigen, und weil sich an der Küste weniger Eis bildet, prallen Wind und Wellen ungehindert aufs Ufer und tragen es ab. Kivalina wird im Meer versinken.

    Max Akermann

Autor/in: Simone Fatzer