Krise in der Elfenbeinküste

  • Freitag, 17. Dezember 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 17. Dezember 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 17. Dezember 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Keine Partei will weichen, die Gefahr eines Bürgerkrieges bleibt akut.

Weitere Themen:

Beziehungen Schweiz-Kosovo: was ändert der Marty-Bericht?

Wirtschaftsprognosen für die Schweiz: es geht weiter aufwärts, aber weniger schnell.

Apotheke im tiefen Meer: Pharmafirmen machen Jagd auf unbekannte Lebewesen.

Beiträge

  • Fragen zur Beziehung der Schweiz zu Kosovo

    Was Dick Marty in seinem Bericht zu Kosovo schreibt ist erschütternd. Offenbar war die Spitze Kosovos rund um Premierminister Hashim Thaci in den Organ- und Drogenhandel sowie in den Waffenschmuggel involviert. Definitive Beweise liefert Dick Marty zwar nicht.

    Trotzdem wirft dieser Bericht auch Fragen auf zur Schweizer Politik gegenüber Kosovo.

    Oliver Washington

  • Weniger Wachstum für die Schweiz

    Im internationalen Vergleich steht die Schweizer Wirtschaft gut da. Und auch 2011 geht es in der Schweiz weiter aufwärts. Das sagt die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich in ihrer neusten Analyse. Doch das Wachstum schwächt sich ab.

    Philipp Erath

  • Die schwierige Rolle der GPK

    In der Wintersession standen ein paar wenige Parlamentarier im Rampenlicht: Die Mitglieder der Geschäftsprüfungs-Kommissionen GPK, die den Bundesrat und die Verwaltung kontrollieren.

    Ihr Bericht zur Libyenkrise hat Bundesbern beschäftigt und Micheline Calmy-Rey ein Schlappe bei der Wahl zur Bundespräsidentin beschert. Die GPK hat als unabhängiges Gremium viel Einfluss, doch läuft sie Gefahr von Arbeit und Lobbyisten überrollt zu werden.

    Pascal Krauthammer

  • Ringen an der Elfenbeinküste

    Trotz seiner Wahlniederlage hält in der Elfenbeinküste Präsident Laurent Gbagbo an der Macht fest und lässt die Zentren der Macht in der Hauptstadt Abidjan durch seine Truppen verteidigen. Wahlsieger Alassene Ouattara sitzt derweil in einem von Uno-Friedenstruppen bewachten Hotel fest.

    Seine Anhänger versuchen das Radio- und Fernsehgebäude und Regierungsgebäude in ihre Gewalt zu bringen.

    Robert Stähli und Fredy Gsteiger

  • Rechtsradikaler Aufmarsch in Russland

    In Russland machen Rechtsradikale lautstark auf sich aufmerksam. Gleich zwei Mal innerhalb einer Woche haben sich in mehreren russischen Städten Tausende von Neo-Nazis und Fussball-Hooligans versammelt.

    Sie skandierten faschistische Parolen und machten Jagd auf Ausländer - insbesondere auf Menschen aus dem Kaukasus. Auslöser für die Ausschreitungen in Moskau war die Tötung eines russischen Fussballfans durch einen Mann aus dem Kaukasus. Doch die eigentlichen Hintergründe für die ungenierten Aufmärsche Rechts-Radikaler liegen tiefer.

    Peter Gysling

  • Krebsmedikamente aus dem Meer

    Immer wieder streichen Naturschützer heraus, dass Biodiversität nicht nur hübsch sei, sondern unverzichtbar. Sie liefere zum Beispiel Rohstoffe für neue Medikamente. Als besonders vielversprechender Lieferant erweist sich das Meer. Doch der Weg vom Meeresschwamm bis zum Krebsmedikament ist lang.

    Pascal Biber

  • Zürich und sein Image

    Zürich sei weltgewandt, dynamisch und arbeitsam, aber auch stressig laut und teuer. Insgesamt habe Zürich aber ein gutes Image.

    Zu diesem Schluss kommt eine Studie, für die im Auftrag der Zürcher Kantonsregierung 7'000 Menschen in Zürich aber auch in anderen Kantonen und im Ausland befragt wurden. Gedanken eines Zürchers.

    Roman Fillinger

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Isabelle Jacobi