Kritik an Russland und China wegen Sanktions-Verhinderung

  • Samstag, 12. Juli 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 12. Juli 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 12. Juli 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Westen reagiert empört auf das Veto von Russland und China im Uno-Sicherheitsrat, das weltweite Sanktionen gegen das Regime von Robert Mugabe in Simbabwe verhindert.

Weitere Themen:

Die Mittelmeerunion-Teilnehmer aus dem Nahen Osten reisen gerne ans Gründungstreffen nach Paris.

Die Hypotheken-Krise in den USA spitzt sich zu; die kalifornische Hypo-Bank «IndyMac» musste ihre Tore schliessen.

Gegen die Privatisierungspläne für die Aargauer Kantonalbank wird Kritik laut.

Beiträge

  • Simbabwes Machthaber Robert Mugabe.

    Simbabwe: Empörung im Westen

    Nach der Verhinderung von Uno-Sanktionen durch Russland und China ist Kritik aus dem Westen laut geworden. Insbesondere aus London waren kritische Töne gegenüber Moskau zu hören.

    Die Uno-Sanktionen gegen Simbabwe wegen der umstrittenen Präsidentschaftswahl waren am Veto Russlands und Chinas gescheitert. Noch am G8-Gipfel letzte Woche hatte Russland signalisiert, den Sanktionen zustimmen zu wollen.

    Die westlichen Länder wollten wegen der brutalen Einschüchterung der Opposition in Simbabwe Sanktionen gegen die Verantwortlichen verhängen. Mugabe und 13 Regierungsmitglieder sollten mit einem Einreiseverbot und dem Einfrieren ihrer Konten im Ausland belegt werden. Ausserdem war ein striktes Waffenembargo geplant.

    Fredy Gsteiger

  • Syriens Präsident al-Assad (l) wird von Sarkozy in Paris mit allen Ehren empfangen.

    Politiker aus Nahost reisen gern nach Paris

    Die Gäste vom östlichen Mittelmeer sind voller Hoffnung nach Paris an die Gründungsversammlung der Mittelmeerunion gereist. Erstmals seit Jahren erhalten einige von ihnen eine Bühne für einen internationalen Auftritt.

    So etwa Syriens Präsident Baschar al-Assad, der bereits in Paris mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy zusammengetroffen ist.  

    Die Mittelmeerunion wird am Sonntag gegründet. Ziel des Projekts Sarkoys ist eine engere Zusammenarbeit der Mittelmeerstaaten, politisch und wirtschaftlich.

    Iren Meier

  • «indyMac»-Kunden stehen vor geschlossenen Türen.

    US-Hypobank «IndyMac» zahlungsunfähig

    Die Immobilienkrise in den USA hat eine neue Dimension erreicht. Zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten wurde eine Hypothekenbank, die kalifornische «IndyMac», mangels Liquidität geschlossen.

    Das ist der erste grosse Bankencrash im Zuge der US-Hypothekenkrise. Und das Schlimmste könnte immer noch nicht überstanden sein, denn auch die Branchenriesen «Freddy Mac» und «Fannie Mae» sind arg ramponiert.

    Der US-Senat hat unterdessen ein Gesetz beschlossen, das schätzungsweise 400 000 verschuldeten Hausbesitzern Entlastung verspricht.

    Peter Voegeli

  • Aargauer Kantonalbank soll privatisiert werden

    Die Aargauer Regierung will die Kantonalbank privatisieren. Dies ruft Kritiker auf den Plan, erstaunlicherweise aber nicht aus der linken Ecke sondern die Kritik kommt von den Aargauer Bankern selber.

    Sie sehen vor allem in der Staatsgarantie, welche die Kantonalbank geniesst, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber einer privaten Bank.

    Maurice Velati

  • LoRa feiert seinen 25. Geburtstag

    Nicht nur Roger Schawinski hat mit Radio 24 als Pirat angefangen. Auch das Zürcher LoRa geht auf einen Piratensender zurück. Jetzt feiert LoRa sein 25jähriges, legales, Bestehen.

    1981 lancierte eine Gruppe von Aktivisten aus dem Autonomen Jugendzentrum Zürich ein alternatives Radio-Programm. Ohne amtliche Bewilligung, versteht sich. Und darum bereitete die PTT dem Störsender bald ein Ende. Zwei Jahre später aber erhielt das Alternative Lokalradio LoRa eine provisorische Lizenz zum Senden - und sendet heute noch.

    Klaus Bonanomi

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Roman Fillinger