Manifest zur Bankenkrise

  • Freitag, 11. September 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 11. September 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 11. September 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Schweizer Persönlichkeiten unterschiedlichster Lager verlangen kleinere Grossbanken.

Weitere Themen:

Immer mehr Ökonomen beurteilen die Wirtschaftsentwicklung optimistischer als noch im Frühling. Das Forschungsinstitut BAK Basel rechnet für dieses Jahr noch mit einem Minus von 1,9 Prozent statt minus 2,5 Prozent.

Iran antwortet auf das Angebot des Westens - moderat im Tonfall, aber unkonkret in der Sache.

Slowenien und Kroatien haben ihren Grenzstreit vorläufig beigelegt. Damit steht Kroatien der Weg frei für Beitrittsverhandlungen mit der EU.

 

Beiträge

  • Gemeinsame Sorge um den Finanzplatz

    Ist die Sorge um den Finanzplatz Schweiz gross genug, setzen sich selbst die ärgsten politischen Gegner an einen Tisch. Alt Bundesrat Christoph Blocher und SP-Präsident Christian Levrat haben eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet.

    Darin fordern sie, dass die Grossbanken UBS und Credit Suisse verkleinert werden müssen. Über den Weg zu diesem Ziel sind sich die ungewöhnlichen Partner allerdings nicht einig. Initiiert hat das Treffen Swatch-Gründer Nicolas Hayek.

    Philippe Burkhardt

  • Kroatien und Slowenien beenden Grenzstreit

    Seit zehn Monaten stellt sich Slowenien quer und verunmöglicht, dass sein Nachbar Kroatien mit der EU über einen Beitritt verhandeln kann. Hintergrund ist ein jahrelanger Grenzstreit um die Bucht von Piran.

    Sämtliche Vermittlungsversuche von Brüssel waren gescheitert.
    Doch jetzt lenkt Slowenien plötzlich ein und will seinen Widerstand aufgeben - das Veto gegen den EU-Beitritt Kroatiens zurückziehen. Die Ministerpräsidenten der beiden Nachbarstaaten haben sich geeinigt.

    Einschätzungen von Andreas Ernst, Südosteuropa-Korrespondent der NZZ.

    Simone Fatzer

  • Mehrdeutige Botschaft aus Iran

    Iran hat vergangene Woche in einem Brief, auf den man lange gewartet hat, dargelegt, wie es sich künftig die internationale Kontrolle seines Nuklearprogramms und die Kontakte zum Westen vorstellt.

    Russland hat diesen Brief einigermassen wohlwollend entgegen genommen. Die US-Regierung hält wenig davon. Seit heute ist der Wortlaut des Schreibens bekannt.

    Einschätzungen des dpilomatischen Korrespondenten von Schweizer Radio Fredy Gsteiger.

    Simone Fatzer

  • Alter Mordfall belastet australisch-indonesische Beziehungen

    Balibo Five - so nannte man die fünf australischen Journalisten, die von indonesischen Soldaten ermordet wurden, als sie den Einmarsch von indonesischen Truppen in Ost-Timor filmten.

    Das hatte 1975 weltweit für Aufsehen gesorgt. Nun wollen die australischen Untersuchungsbehörden den Fall neu aufrollen - sehr zum Missfallen von Indonesien.

    Urs Wälterlin

  • Missionieren durch Massieren

    Der Pater Josef Eugster aus dem St.Galler Rheintal zog vor 40 Jahren aus, um den Taiwanern das Christentum näherzubringen. Doch die Menschen erreichte er erst über deren Füsse. Eugsters Fussreflexzonen-Massage wird heute auf der ganzen Welt angewendet.

    Roland Wermelinger

  • Intelligente Stromnetze: Riesengeschäft und Sicherheitsrisiko

    Intelligente Stromnetze - so genannte Smart Grids - sollen die Stromversorgung revolutionieren. Das neue System kann den ganzen Stromfluss viel genauer steuern und alternative Energiequellen wie Wind, Wasser und Sonne besser miteinander koppeln.

    Der Energiekonzern ABB verspricht sich davon ein Riesengeschäft. Die Smart Grids haben viele Vorteile, bergen aber auch Sicherheitsrisiken.

    Manuel Rentsch und Guido Berger

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Isabelle Jacobi