Massnahmen gegen eine Wiederholung der Finanzkrise

  • Sonntag, 16. November 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 16. November 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 16. November 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Am Weltfinanzgipfel in Washington einigen sich die G-20-Staaten auf einen rund 50 Punkte umfassenden Plan, mit dem eine Wiederholung der gegenwärtigen Finanzkrise verhindert werden soll.

Weitere Themen:

Die irakische Regierung akzeptiert den umstrittenen Entwurf für ein langfristiges Abkommen zur Truppenstationierung mit den USA akzeptiert.

Die französischen Sozialisten streiten um die künftige Richtung der Partei und um die künftige Parteiführung.

Kremlnahe russische Oppositionskräfte gründen mit Blick auf die Parlamentswahl 2011 eine neue liberale Partei mit dem Namen «Gerechte Sache».

Beiträge

  • Weltfinanzgipfel: Radar für künftige Krisen

    Am Gipfel in Washington haben sich die G-20 auf Grundzüge geeinigt, um das weltweite Finanzsystem zu reformieren. Eine Wiederholung der gegenwärtigen Finanzkrise soll verhindert werden.

    im Kern laufen die Verabredungen von Washington darauf hinaus, alle Finanzmärkte, Produkte und Akteure zu regulieren oder zu überwachen. Auch die Rating-Agenturen sollen beaufsichtigt werden.

    Damit wollen die G-20 die Transparenz und die Kontrolle der Finanzmärkte verbessern und stärkere Eigenkapitalpuffer für risikoreiche Geschäfte vorschreiben.

    Die Staats- und Regierungschefs legten jedoch noch nicht fest, wie die schärferen Regeln global überwacht werden sollen.

    Hans Ineichen

  • US-Soldaten sollen Irak bis 2011 verlassen

    Bis Mitte nächsten Jahres sollen sich die US-Truppen aus den irakischen Städten zurück ziehen und bis 2011 das Land ganz verlassen. So steht es in einem neuen Sicherheitsabkommen der USA, dem die irakische Regierung nun zugestimmt hat.

    Das Abkommen ist umstritten, in zähen Verhandlungen wurde darum gerungen. Es lässt ausserdem sehr viel Spielraum für Interpretationen offen.

    Was steht in dem Abkommen genau? Diese Frage geht an Nahost-Korrespondentin Iren Meier.

    Hans Ineichen

  • Martine Aubry und Ségolène Royal wollen beide an die Spitze.

    Kampfwahl bei den französischen Sozialisten

    Bei den zerstrittenen französischen Sozialisten kommt es zur Kampfwahl um den Parteivorsitz zwischen der Ex-Arbeitsministerin Martine Aubry und der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal.

    Zum ersten Mal seit Jahrzehnten ist es den Delegierten an ihrem Parteitag nicht gelungen, sich auf einen Spitzenkandidaten für den Parteivorsitz zu einigen.

    Drei Tage bemühten sich die Rivalen in Reims vergeblich, Allianzen zu schmieden, um ihre Chancen auf die Nachfolge des seit elf Jahren amtierenden Parteichefs und Ex-Lebensgefährten Royals, François Hollande, zu erhöhen.

    Philipp Scholkmann

  • Neue Partei in Russland gegründet

    In Russland haben sich drei rechtsgerichtete Parteien zu einer neuen Partei mit dem Namen «Gerechte Sache» zusammengeschlossen. Die neue Partei hat die Unterstützung des Kremls und will an den kommenden Parlamentswahlen teilnehmen.

    Keine der drei bisherigen Parteien ist im Parlament vertreten. Für die Neugründung lösten sich die «Demokratische Partei», die «Union rechter Kräfte» und die «Bürgerkraft» aufgelöst.

    Bei der Parteigründung hatte auch der Kreml seine Hände im Spiel. Kritiker sagen deshalb, die neue Partei helfe mit, in Russland eine Scheindemokratie zu mimen.

    Peter Gysling

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Roman Fillinger