McCain ist Leader bei den Republikanern

  • Mittwoch, 6. Februar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 6. Februar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 6. Februar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

In den USA bringt der Super Tuesday kaum Klärung, John McCain ist aber der Favorit im Rennen um eine republikanische Kandidatur für die Nachfolge von Präsident George Bush.

Weitere Themen:

Im Kanton Luzern kommt eine Iniative gegen die frühere Einschulung von Kleinkindern zustande.

Im Tessin nehmen über 1000 Menschen Abschied von jenem jungen Mann, der an der Fasnacht zu Tode geprügelt wurde.

In Deutschland wird am politischen Aschermittwoch rhetorisch scharf geschossen. 

Beiträge

  • Aufgeschobene Entscheidung in den USA

    Der Super Tuesday hat bei den Vorwahlen in den USA keine wirkliche Klärung gebracht. Die Republikaner haben zwar John McCain zum klaren Leader gemacht.

    Doch seine Konkurrenten denken nicht ans Aufgeben. Bei den Demokraten bleibt das Kopf-an-Kopf Rennen zwischen Hillary Clinton und Barak Obama wohl noch einige Zeit erhalten.

    Peter Voegeli

  • US-Amerikaner sind unzufrieden

    Eine definitive Entscheidung über eine Kandidatur für die Nachfolge von US-Präsident George Bush ist auch am Super Tuesday nicht gefallen. Wie lässt sich dieses Resultat deuten? Was bedeutet es für den weiteren Wahlkampf?

    Peter Voegeli

  • Referendum gegen frühere Einschulung in Luzern

    Im Kanton Luzern können die Stimmberechtigten voraussichtlich über das Harmos-Konkordat und somit über die frühere Einschulung befinden.

    Das SVP-nahe Komitee «Harmos ist nicht harmlos» hat ein Referendum gegen die Vereinbarung eingereicht.

    Die interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (Harmos) war von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren ausgearbeitet worden. Sie sieht unter anderem die Einschulung mit vier Jahren vor.

    Marlies Zehnder

  • Harmonisierung der Schule kaum gefährdet

    Mit dem Thema der frühen Einschulung lassen sich Stimmbürger und Stimmbürgerinnen mobilisieren. Im Kanton Luzern hat ein SVP nahes Komitee ein Referendum gegen Harmos, die interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule, eingereicht.

    Die Gegner der Vorlage argumentieren mit Schlagwörtern wie der Verschulung der Kindheit und der Entfremdung von der Familie. Wackelt jetzt das ganze Harmos-Projekt?

    Olivia Ebinger

  • Tod an der Fasnacht heizt Gewalt-Debatte an

    Der Karnevall in Locarno kostete einem jungen Mann am vergangenen Samstag das Leben. Er wurde zu Tode geprügelt. Die mutmasslichen Täter sind zwei gebürtige Bosnier und ein gebürtiger Kroate.

    Das hat die Debatte über die angeblich erhöhte Gewaltbereitschaft von Migranten aus dem Balkan erneut angeheizt.

    Pascal Krauthammer

  • EU bläst Unterzeichnung eines Abkommens mit Serbien ab

    Die EU hat wegen des Streits in der serbischen Regierung die geplante Unterzeichnung eines Zwischenabkommen über Reise- und Handelserleichterungen mit Serbien abgesagt.

    Ministerpräsident Vojislav Kostunica hatte es strikt abgelehnt, das Abkommen mit der EU zu unterzeichnen. Der Vertrag solle nur dazu dienen, Serbien zur faktischen Anerkennung einer Unabhängigkeit des Kosovo zu drängen.

    Thomas Oberer

  • CSU sorgt am politischen Aschermittwoch für Stimmung

    Polemiker, Vereinfacher und Lästermäuler dürfen sich am politischen Aschermittwoch hochoffiziell ins Zeug legen. Hochburg des rhetorischen Schlagabtausches ist und bleibt Passau, wo sich in diesem Jahr die CSU zum wohl grössten Stammtisch der Welt trifft.

    Dieses Mal war das Interesse besonders gross. Nach dem Rücktritt von Edmund stoiber sorgten zum ersten Mal seine beiden Nachfolger für Stimmung: Günther Beckstein, der bayrische Ministerpräsident und Erwin Huber, der neue Chef der CSU.

    Ursula Hürzeler

  • Boni geben falsche Anreize

    Die saftigen Bonus-Zahlungen für Banken-Mitarbeiter können am Ziel vorbeiführen, wenn die Boni dazu verleiten, zu hohe Risiken einzugehen und zu grosse Verluste in Kauf zu nehmen.

    Dann gibt es unter dem Strich Milliarden-Boni trotz Millarden-Verlust, ein Beispiel ist die UBS. Um das zu ändern, sollten Boni aber nicht abgeschafft werden, meinen Experten. Die Anreize müssen bloss anders gesetzt werden.

    Beat Soltermann

  • Kenianer auf der Flucht.

    Gewalt wegen ethnischer Zugehörigkeit in Kenia

    Seit den umstrittenen Wahlen vom Jahresende sind die Menschen in Kenia mit ihren ethnischen Identitäten konfrontiert.

    Aus Frustration über den vermuteten Wahlbetrug von Mwai Kibaki, einem Kikuyu, nahmen radikale Banden anderer Volksgruppen gewaltsam Rache an Kikuyus.

    Kikuyu-Banden schritten daraufhin zu brutalen Vergeltungsaktionen. So wurden wegen der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Volksgruppe 350 000 Menschen vertrieben und Hunderte getötet.

    Ruedi Küng

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Roman Fillinger