McCain will Sarah Palin als Vize

  • Freitag, 29. August 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 29. August 2008, 18:00 Uhr, DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 29. August 2008, 19:00 Uhr, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber John McCain holt sich eine Frau an Bord: Er hat die Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin, als seine Kandidatin fürs Amt des US-Vizepräsidenten bestimmt.

Weitere Themen:

Der frühere bosnische Serbenführer Radovan Karadzic verweigert weiterhin die Aussage vor den Haager Richtern.

In Argentinien werden zwei Ex-Generäle der Diktaturzeit verurteilt.

Die Verhandlungen über eine Machtteilung in Simbabwe sind wieder aufgenommen worden.

Beiträge

  • Sarah Palin soll John McCains Vize werden.

    McCain tritt mit Sarah Palin an

    Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber John McCain hat überraschend Sarah Palin zu seiner Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin ernannt. Kaum jemand hatte sie auf der Kandidatenliste.

    Palin bringt Eigenschaften mit, die dem Senator aus Arizona im Rennen um das Weisse Haus durchaus helfen können. Die 44-Jährige ist seit zwei Jahren Gouverneurin von Alaska.

    Die Mutter von fünf Kindern gilt als stramm konservativ , ist entschiedene Abtreibungsgegnerin und auf Lebenszeit Mitglied der Waffenlobby NRA, was bei der republikanischen Basis gut ankommt. 

    Die Frage an Max Akermann: Wer ist Sarah Palin?

    Martin Durrer

  • Barack Obama mit sagt John McCain den Kampf an.

    Obama geht zum Angriff über

    Mit scharfen Attacken auf seinen republikanischen Gegner John McCain hat der Präsidentschaftsbewerber der Demokraten die heisse Phase im US-Wahlkampf eröffnet.

    In einer Rede vor 84 000 Zuschauer im Footballstadion von Denver bezeichnete Barack Obama McCain als Mitläufer der «gescheiterten Politik» von Präsident George W. Bush. «Amerika, wir sind besser als diese letzten acht Jahre», rief der 47-Jährige den Delegierten zum Abschluss des Parteitags zu.

    Die Frage an Peter Voegeli: Was bedeutet der Entscheid von McCain für Sarah Palin als Vizepräsidentin für Obama und die Demokraten?

    Martin Durrer

  • Radovan Karadzic verweigert die Stellungnahme zur Anklage.

    Karadzic verweigert Antwort

    Der wegen Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagte ehemalige bosnische Serbenführer Radovan Karadzic hat sich erneut geweigert zur Anklage Stellung zu nehmen.

    Bei seinem zweiten Auftritt vor dem Uno-Kriegsverbrechertribunal lehnte es Karadzic ab, auf schuldig oder unschuldig zu plädieren. Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften wertete das Gericht dies als Unschuldserklärung.

    Karadzic anerkennt das Uno-Gericht nicht. Das hat der vorsitzende Richter erwartet, nicht aber, dass der Chefankläger die Anklageschrift gegen Karadzic noch immer nicht überarbeitet hat.

    Elsbeth Gugger

  • Angehörige von Opfern der Militärdiktatur vor dem Gerichtsgebäude.

    Lebenslänglich für Ex-Generäle in Argentinien

    Ein Gericht in Argentinien hat zwei ehemalige Generäle und Angehörige der letzten Militärdiktatur wegen der Ermordung eines Regimegegners zu lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt.

    Die berüchtigten Generäle Luciano Benjamin Menendez und Antonio Bussi wurden für schuldig befunden, während der Militärdiktatur den peronistischen Provinzsenator Guillermo Vargas Aignasse entführt und ermordet zu haben.

    Ein Vierteljahrhundert nach dem Ende der Diktatur kommt die juristische Vergangenheitsbewältigung in Argentinien voran. In Brasilien hat sie gar nie begonnen. Gerade deswegen steht die Vergangenheit auch in Brasilien und andern Ländern Südamerikas wieder auf der Tagesordnung.

    Ulrich Achermann

  • Mugabes Polizei-Schergen gehen gegen oppositionelle Demonstranten vor (25.7.08)

    Unvorstellbare Gewalt in Simbabwe

    Ein Vertreter von Amnesty International ist eben von einer fünftägigen Reise nach Simbabwe zurückgekehrt. Die Gewalt sei ungeheuerlich und brutaler als viele angenommen hatten, sagt er.

    5000 Verletzte hätten Hilfe in Spitälern gesucht, doch zwei- oder dreimal so viele seien daran gehindert worden, berichtet der Mitarbeiter von Amnesty.

    Nach zweiwöchiger Unterbrechung verhandeln die Zanu-PF von Simbabwes Präsidenten Robert Mugabe und die oppositionelle Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) von Morgan Tsvangirai wieder über eine Machtteilung.

    Ruedi Küng

  • HarmoS unter Beschuss

    Die Volksschule ist Thema, wie lange nicht mehr in der Schweiz. Anlass ist das Projekt HarmoS, die Harmonisierung der Schulsysteme, die in vier Kantonen mit dem Referendum bekämpft wird.

    Im Vordergrund des Streits steht die Einschulung mit vier anstatt mit sechs Jahren. Die Kritiker möchten die Kleinen so lange wie möglich zu Hause behalten.

    Die Frage an Dieter Kohler: Gibt es bei allen Differenzen in einzelnen Punkten auch Einigkeit?

    Martin Durrer

  • Elektro-Fahrzeuge: Hoffnung der Autoindustrie

    Die kalifornische Tesla, die britische Lightning oder Branchengiganten wie General Motors wollen in den nächsten Jahren mit leistungsfähigen und emissionsfreien Elektro-Fahrzeugen den Markt erobern.

    Getrieben werden sie vom hohen Benzinpreis und neuen Umwelt-Vorschriften, die angekündigt oder bereits in Kraft sind. Trotz aller Ankündigungen, Versprechen und Marketing-Offensiven weckt die neue Elektro-Auto-Welle Erwartungen, die niemand halten kann.

    Rainer Borer

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Roman Fillinger