Misserfolg für Abenomics - Japans Premier versucht Neustart

  • Dienstag, 18. November 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 18. November 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 18. November 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Japans Premier Shinzo Abe  hat die Parlamentswahlen um zwei Jahre vorgezogen – nicht zuletzt, um seine Gegner unter Druck zu setzen.

    Misserfolg für Abenomics - Japans Premier versucht Neustart

    Der japanische Premier Shinzo Abe ruft Neuwahlen aus; kurz vor Weihnachten soll Japans Bevölkerung nach nur zwei Jahren ein neues Parlament wählen. Abes Hauptziel bei Amtsantritt war es, die japanische Wirtschaft wiederzubeleben - mit einer Geld-Flut und Infrastruktur-Investitionen.

    Martin Fritz

  • Die Infras-Studie beantwortet wichtige Fragen nicht – etwa: Wie wirkt sich ein Atom-Endlager auf das Image einer Region aus? Wer zieht noch hin? Wie entwickeln sich Immobilienpreise?

    Atom-Tiefenlager - das Wichtigste ging vergessen

    Welche Auswirkungen hat ein Endlager für radioaktive Abfälle auf die betroffene Region? Das Bundesamt für Umwelt hat das untersuchen lassen. Die Kantone und die betroffenen Regionen sind allerdings nicht zufrieden - die wirklich wichtigen Dinge seien nicht untersucht worden.

    Christian von Burg

  •  Angehörige der Opfer und ehemalige Angestellte von Eternit Italia während des Prozesses gegen Stephan Schmidheiny und den Belgier Jean-Louis de Cartier im Dezember 2009. In Casale Monferrato sterben nicht mehr die Eternit-Arbeiter.  Heute trifft es die Jüngeren, die jahrelang am Ufer des Po gespielt haben.

    80 Jahre Eternitproduktion - ein Alptraum mit Asbest und Tod

    Der italienische Kassationshof befasst sich am Mittwoch mit Stephan Schmidheiny und Eternit Italia. Schmidheiny wurde in der Vorinstanz zu 18 Jahren Haft und Schadenersatzzahlung von fast 100 Millionen Euro verurteilt.

    In der wichtigsten Standortgemeinde von Eternit Italia, in Casale Monferrato im Piemont, wird das Urteil mit Spannung erwartet. Eine Reportage.

    Massimo Agostinis

  • Ahn Myeong Cheol war acht Jahre lang Wärter im nordkoreanischen Gulag. Er erlebte mit, wie Kinder ausgehungert, ihre Eltern gefoltert, wie hunderte Menschen abgeschlachtet wurden.

    Nordkorea vor den Strafgerichtshof in Den Haag bringen

    Das nordkoreanischen Regime soll sich vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verantworten müssen. Das will das zuständige Komitee der UNO-Generalversammlung beschliessen. Das wäre ein wichtiger Schritt, meint Ahn Myeong Cheol, einer der führenden Dissidenten aus Nordkorea.

    Fredy Gsteiger

  • Die Olkaria Geothermie-Anlage in der Nähe der kenianischen Hauptstadt Nairobi.

    Ungenutzt - Afrikas unerschöpflichen Energiequellen

    Die Mehrheit der Afrikanerinnen und Afrikaner kocht mit Holzkohle - im Licht von Kerzen oder Paraffin-Lampen. Das müsste nicht so sein. Afrika ist nämlich reich an Energie: Sonne, Wind, Wasser und Erdwärme sind fast im Überfluss vorhanden vorhanden.

    Würden die Potentiale ausgeschöpft, könnte der Kontinent wegweisend sein für die ganze Welt.

    Patrik Wülser

  • Sollte die Ecopop-Initiative angenommen werden, könnte der seit Jahren anhaltende Boom der Bauwirtschaft abrupt enden.

    Das Schweizer Baugewerbe fürchtet die Ecopop-Initiative

    Die Ecopop-Initiative will die Zuwanderung in die Schweiz massiv begrenzen. Um die Umwelt zu schonen, sagen die Befürworter. Die Gegner sagen: Das würde der Wirtschaft enorm schaden. Eine Branche, die die Folgen eines Ja zu Ecopop schnell spüren würde, ist das Bau-Gewerbe.

    Iwan Lieberherr

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Matthias Kündig