Mittelmeerunion: Kleiner Erfolg für den Nahen Osten

  • Sonntag, 13. Juli 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 13. Juli 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 13. Juli 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Im Rahmen der Gründung der Mittelmeer-Union in Paris haben Syrien und Libanon vereinbart, gegenseitig Botschaften zu eröffnen; das wird im Nahen Osten mit Erleichterung aufgenommen.

Weitere Themen:

Armee-Chef Roland Nef wurde befördert, obschon eine strafrechtliche Untersuchung gegen ihn lief.

Die Lage der Burmesen im Katastrophengebiet des Irrawady-Deltas ist immer noch schlecht.

Eine Ausstellung im Zürcher Museum Bellerive zeigt Jugendstil-Glaskunst.

Beiträge

  • Die Staatschefs von Syrien und Libanon, Assad (l) und Suleiman.

    Positive Impulse dank Mittelmeer-Union

    Der Mittelmeer-Gipfel in Paris hat Bewegung in den Nahost-Prozess gebracht. So zeigten sich Syrien und Libanon bereit, erstmals in ihrer Geschichte diplomatische Beziehungen aufzunehmen. In Damaskus und Beirut ist die Erleichterung darüber gross.

    Seit der Unabhängigkeit Libanons 1943 und Syriens 1946 haben beide Länder keine Botschaften im jeweils anderen Land. Einen Rahmen für die Beziehungen gibt es seit 1991 in Form eines Vertrags über gegenseitige Zusammenarbeit. Libanon unterhält seitdem eine Interessensvertretung in der syrischen Hauptstadt Damaskus.

    Iren Meier

  • Armeechef Roland Nef.

    Schmid ernannte Nef trotz Strafverfahren

    Roland Nef ist im Juni des letzten Jahres vom Bundesrat zum Armeechef gewählt worden, obschon zu diesem Zeitpunkt eine strafrechtliche Untersuchung gegen ihn lief. VBS-Chef Samuel Schmid soll seine Regierungskollegen nicht über diese Tatsache informiert haben.

    Dies berichtet die «SonntagsZeitung». Der Präsident der sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates spricht von einem «brisanten Fall» und will nun alle Fakten auf dem Tisch haben.

    Philipp Burkhardt

  • Im Irawady-Delta warten immer noch viele Menschen auf Hilfe.

    Repression statt Hilfe in Burma

    Entgegen den Beteuerungen der Regierung, die Hilfe für die Wirbelsturm-versehrten Menschen im Süden Burmas funktioniere gut, behauptet die Uno das Gegenteil.

    Der Wirbelsturm Nargis hatte Anfang Mai über Hunderttausend Tote und etwa zweieinhalb Millionen Menschen ohne Dach über dem Kopf zurückgelassen. Dabei wurden auch die Ernten im Irrawady-Delta zerstört.

    Wer hat denn nun recht: das burmesische Regime oder die Uno?

    Die Frage geht an Peter Achten.

    Martin Durrer

  • Ausstellungsstücke im Bellerive.

    Zerbrechliche Spuren einer verschnörkelten Zeit

    Das Zürcher Museum Bellerive zeigt derzeit Sammlerobjekte aus Glas des Jugendstils, obschon diese Glasfigürchen und -objekte etwas aus der Mode gekommen sind.

    Noch vor 100 Jahren war das ganz anders: Damals kreierten Glaskünstler üppig verzierte Vasen und Figuren, die als Meisterwerke der Glaskunst gelten.

    Nadja Fischer

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Roman Fillinger