Nationalrat sucht Platz für Ordonnanzwaffe

  • Montag, 16. März 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 16. März 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 16. März 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Debatte um die parlamentarische Initiative «Armeewaffen gehören ins Zeughaus» sorgte im Nationalrat für leidenschaftliche Diskussionen.

Weitere Themen

Finma-Chef Haltiner zur Lockerung des Bankgeheimnisses.

Neue Hoffnung nach Regierungswechsel in El Salvador.

Die Lage in Pakistan entspannt sich.

Beiträge

  • Waffendebatte sorgt für Emotionen im Nationalrat

    Die nationalrätliche Diskussion um den Aufbewahrungsort der Ordonnanzwaffe war überschattet von den Tötungsdelikten und dem Amoklauf in Deutschland in den letzten Wochen.

    Während die sich die Ratslinke für eine obligatorische Abgabe der Armeewaffe im Zeughaus stark macht, glauben die bürgerlichen Vertreter nicht, dass die Waffe zuhause zu mehr fatalen Unfällen Delikten führt.

    Pascal Krauthammer

  • Schweizer Waffengesetz ist sehr liberal

    In kaum einem Land ist es so einfach, zu einer Waffe zu kommen, wie in der Schweiz. So befinden sich neben den Ordonnanzwaffen auch unzählige Pistolen, Jagdgewehre und Schrotflinten in Privatbesitz.

    Das International Action Network on Small Arms (Iansa) kritisiert das lasche Waffengesetz in der Schweiz.

    Dominik Meier

  • Finma-Chef Haltiner glaubt an Finanzplatz Schweiz

    Der oberste Bankenkontrolleur der Schweiz, Eugen Haltinger, glaubt nicht, dass die Schweiz nach der Lockerung des Bankgeheimnisses an Attraktivität als Finanzplatz verloren habe.

    Mehr Kontrollaufgaben brauchen mehr Know-How

    Gemäss Haltiner führten die OECD-Standards zu mehr wirtschaftlicher Stabilität und deshalb sei die Schweiz an rigideren Kontrollen ihrer Finanzinstitute interessiert.

    Auch die Forderung von Nationalbankpräsident Jean-Pierre Roth nach mehr Know-How für die Finanzmarkt-Aufsicht (Finma) unterstützt Haltiner. Er gesteht, dass sich die Finma bisher auf die Kontrolle einzelner Institute beschränkt habe und marktwirtschaftliche Zusammenhänge bisher nicht analysiert habe. Dazu brauche er aber mehr Personal.

    Nathalie Christen

  • Hoffnung für El Salvador

    Das zentralamerikanische El Salvador hat einen Vertreter der Linken zum Präsidenten gewählt. Damit könnte sich für die 6 Millionen starke Bevölkerung einiges zum Besseren wenden, glaubt der Journalist Toni Keppeler in San Salvador.

    Casper Selg

  • Wende in letzter Minute in Pakistan

    Stunden vor dem angekündigten Sternmarsch der Opposition auf die Hauptstadt Islamabad entschied die pakistanische Regierung, sie werde nachgeben. Die Demonstrationen wurden abgesagt, die Lage entspannte sich.

    Der Journalist Stephan Kloss in Islamabad auf die Frage, wer da hinter den Kulissen was mit wem vereinbart hat.

    Casper Selg

  • Hemmungslose Gewaltberichterstattung in Italien

    Während in der Schweiz die Berichterstattung über Gewaltverbrechen auch kritisch beobachtet wird, verfolgen die italienische Medien Geschichten über Tod und Verbrechen hemmungslos und undifferenziert.

    Massimo Agostinis

  • Vorzugsbehandlung für französisches Gastgewerbe

    Mit der Reduktion der Mehrwertsteuer für die Gastronomie um satte 14 Prozent löst Nicolas Sarkozy ein Wahlversprechen ein, mit dem sich bereits sein Vorgänger Jacques Chirac bei den Wählern beliebt machen wollte. Doch der Entscheid stösst auch auf Kritik.

    Philipp Scholkmann

  • Dillon, die triste Heimat des US-Notenbankchefs Bernanke

    Der Chef der US-Notenbank, Ben Bernanke, der in Washington mit allen Mitteln gegen die Finanzkrise angeht, stammt aus der Kleinstadt Dillon im US-Bundesstaat South Carolina. Und Dillon leidet wie viele andere Provinzstädte besonders unter der Wirtschafts- und Finanzkrise.

    Peter Vögeli

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Roman Fillinger