Neue Kehrtwende von Obama

  • Freitag, 15. Mai 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 15. Mai 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 15. Mai 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

US-Präsident Barack Obama lässt die Guantánamo-Tribunale entgegen seiner Wahlkampfversprechen nun doch im Amt. Das ist nicht seine erste Kehrtwende

Weitere Themen:

Der Bundesrat prüft, wie der Bund rasch aus der Beteiligung an der UBS aussteigen kann.

Die Liberalen in Deutschland drängen nach elf Jahren Opposition zurück an die Macht.

Ein Tagesheim für Alzheimer-Patienten soll Angehörige entlasten.

Der «New York Times»-Kolumnist Thomas Friedman erklärt, wie es zur Finanzkrise kam.

Beiträge

  • Obama hält an Guantánamo-Tribunalen fest

    US-Präsident Barack Obama will die Guantánamo-Tribunale entgegen seiner Versprechungen beibehalten. Allerdings soll der Rechtsschutz für die Angeklagten verbessert werden.

    Peter Voegeli

  • Deutsche FDP will wieder regieren

    Die deutsche FDP drängt nach elf Jahren Opposition zurück an die Macht. Für die Bundestagswahl vom Herbst will sie auf die eigene Kraft setzen. Ihre Koalitionszusage an die Union scheint nicht mehr so sicher.

    Ursula Hürzeler

  • Drei Optionen für die UBS-Anleihe

    Am 9. Juni läuft die Stillhaltefrist des Bundes für seine 6-Milliarden-Anleihe an der UBS ab. Dann muss der Bund entscheiden, ob er die Anleihen verkauft oder sie behält. Was zu tun ist, darüber wird zurzeit heftig spekuliert.

    Eveline Kobler

  • Bund wird UBS-Anleihen wohl abstossen

    Zurzeit wird darüber spekuliert, was der Bund nach Ablauf der Stillhaltefrist mit seinen UBS-Wandelanleihen tun wird. Alles deutet darauf hin, dass er sie in Aktien umwandeln und verkaufen wird.

    Wenn der Kurs der UBS-Aktien bis zum 9. Juni nicht noch über die Marke von 18.21 Franken steigt, wird der Bund die Wandelanleihen wohl in Aktien umwandeln und diese über einen gewissen Zeitraum auf dem Markt verkaufen. Dabei dürfte auch die Angst vor eigenen Verlusten eine Rolle spielen.

    Rainer Borer

  • Thomas L. Friedman erklärt die Krise

    Die Globalisierung sei gut und mache alle zu Gewinnern, hatte Thomas L. Friedman in seinem Bestseller «The World is flat» noch vor der grossen Krise frohlockt. Heute gibt Friedman zu, dass er sich darin getäuscht hat.

    «Die Welt ist viel flacher als ich dachte», sagte Friedman an der Eröffnung des 11. Swiss Economic Forum in Thun. Das habe er aus der Krise gelernt. In seinem neuen Buch «The World is flat, hot and crowded» stellt er die Wirtschaftskrise in direkten Zusammenhang mit dem Klimawandel.

    In der Natur wie in der Wirtschaft seien Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert worden, kritisierte Friedman in Thun. Ein Umdenken sei erforderlich. Um aus dem gegenwärtigen Schlamassel herauszufinden, seien «grüne Innovationen» nötig.

    Markus Mugglin

  • Kuwait wählt ein neues Parlament

    Zum dritten Mal in drei Jahren wählt das Golfemirat Kuwait eine neue Nationalversammlung. Zwar hätte das kuwaitische Parlament nach arabischen Massstäben bemerkenswert grosse Kompetenzen. Doch die Regierung beugt sich dessen Willen äusserst ungern.

    Das führt zu dauernden Querelen, Parlamentsauflösungen und Neuwahlen. Diese Fehde wirft Kuwait wirtschaftlich zurück und dient all jenen in der arabischen Welt als Vorwand, die von Demokratie ohnehin nichts halten.

    Fredy Gsteiger

  • Alzheimer-Tagesheime sollen Angehörige entlasten

    Die Schweizerische Alzheimer-Vereinigung hat auf die Not von Demenzkranken und deren Angehörigen hingewiesen. In einem Manifest forderte sie von der Politik unter anderem mehr Tagesheime.

    In der Schweiz leiden rund 100'000 Menschen an der unheilbaren Hirnkrankheit Alzheimer. Wegen der steigenden Lebenserwartung werden es immer mehr. Rund Dreiviertel der Demenzkranken leben zu Hause - umsorgt von ihren Angehörigen, die dabei selbst an ihre Grenzen stossen.

    Dominik Meier hat in Basel die Tagesstätte Atrium für Demenzkranke besucht.

    Dominik Meier

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Urs Bruderer