Neues Einreisedekret der US-Regierung

  • Montag, 6. März 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 6. März 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 6. März 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Nächster Anlauf: Die US-Regierung präsentiert ihr überarbeitetes Einreiseverbot.

    Neues Einreisedekret der US-Regierung

    US-Präsident Donald Trump hat ein neues Dekret zu Einreiseverboten in die USA unterschrieben. Das erst Dekret war aufgehoben worden; dieses hatte den Bürgern von sieben muslimischen Ländern die Einreise in die USA verboten.

    Beat Soltermann

  • 2,2 Milliarden Euro muss PSA für Opel-Vauxhall hinblättern.

    Alternativlos – PSA-Übernnahme von Opel-Vauxhall

    Der französische Peugeot-Citroën-Konzern PSA übernimmt die angeschlagene Tochter der US-amerikanischen General Motors. Experten sind aber skeptisch, ob die Übernahme von Opel erfolgreich sein wird.

    Die einzige Alternative wäre wahrscheinlich die Schliessung von Opel in Deutschland und Vauxhall in Grossbritannien gewesen.

    Massimo Agostinis

  • Beim sogenannt «vereinfachten Verfahren» zieht der Ständerat mit dem Bundesrat mit: eine einfache Art, kleine Löhne schlank bei AHV und IV anzumelden; Die Einkommenssteuer wird gleich mitbezahlt. Gedacht ist das vereinfachte Verfahren für Haushalte, die zum Beispiel eine Putzfrau beschäftigen.

    Schwarzarbeit: Der Bund erhält keine neuen Kompetezen

    Schwarzarbeit ist, wenn der Garagist auf eine Quittung verzichtet. Oder wenn die Nanny die Kinder betreut, ohne dass die AHV davon erfährt. Nicht überall in der Schweiz schauen die Behörden gleich gut hin. Der Ständerat hat das Problem diskutiert.

    Dominik Meier

  • «Durch Schwarzarbeit entsteht auch Wertschöpfung», sagt Wirtschaftsprofessor Friedrich Schneider.

    «Schwarzarbeit hat für die Schweizer Wirtschaft auch Vorteile»

    Geht es um Schwarzarbeit, liegt die Schweiz weltweit auf dem zweitletzten Platz, nur die USA haben eine tiefere Schwarzarbeitsquote. Der Ökonom Friedrich Schneider befasst sich mit Schattenwirtschaft und Steuerhinterziehung an der Johannes-Kepler-Universität im österreichischen Linz.

    Das Gespräch.

    Nicoletta Cimmino

  • Eine Bestpreis-Garantie. Das verlangen Buchungsplattformen wie Bookings.com von den Hotels. Das preisgünstigste Zimmer darf es im Netz nur auf ihrer Internetplattform geben. Das verfälsche den Wettbewerb, sagt Andreas Züllig, Präsident von Hotelleriessuisse.

    Hotellerie – Umstrittene Bestpreis-Garantie

    Immer öfter werden Hotelzimmer im Internet gebucht. Die Buchungsplattformen fordern von den Hoteliers eine Kommissionsgebühr. Schweizer Hoteliers werfen den Plattform-Betreibern deshalb vor, ihre Marktmacht auszunutzen und mit Knebelverträgen zu arbeiten. Der Ständerat diskutiert das Thema.

    Die Kontroverse zwischen dem Präsidenten der Schweizer Hoteliers und dem Europa-Chef der grössten Internet-Buchungsplattform.

    Denise Schmutz

  • Zu sagen, die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei seien zurzeit schlecht, ist untertrieben. Sie sind nicht bloss schlecht, die Stimmung ist eisig.

    Unterkühlte deutsch-türkische Beziehungen

    Der türkische Präsident Erdogan warf am Sonntag der deutschen Regierung vor, sie funktioniere wie zu Zeiten des Nationalsozialismus. Er reagierte auf Auftrittsverbote gegen türkische Regierungsmitglieder. Sie wollten in Deutschland für ein Ja zum Verfassungsreferendum werben.

    Reinhard Baumgarten

  • «Die Firma Bosch beispielsweise war 2015 für etwa zwei Prozent des Gesamt-Exportes der Türkei verantwortlich», sagt der Aussenwirtschaftsexperte im Beitrag. In der Türkei beschäftigt der schwäbische Weltkonzern Bosch knapp 15'000 Mitarbeiter.

    Deutsch-türkische Beziehungen: Wirtschaft als Druckmittel?

    Die deutsche Regierung reagiert bis jetzt zurückhaltend auf den Affront des türkischen Präsidenten. Welche ökonomischen Hebel hätte Berlin, um Ankara zur Raison zu bringen?

    Peter Voegeli

  • Paolo Gentiloni macht vieles anders als sein Vorgänger Matteo Renzi – und kommt gut an damit.

    Italien – Paolo Gentiloni gewinnt an Profil

    «Der verlängerte Arm Matteo Renzis», «ein Mann ohne Ambitionen»: keine schmeichelhafte Beurteilung des italienischen Premiers. Vielleicht war dies ein vorschnelles Urteil. Denn von einem baldigen Rücktritt und schnellen Neuwahlen will Gentiloni nichts wissen.

    Am Sonntag sagte er klar, er beabsichtige zu bleiben.

    Franco Battel

Moderation: Nicoletta Cimmino, Redaktion: Matthias Kündig