Neues Konjunkturprogramm des Bundesrats

  • Mittwoch, 11. Februar 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 11. Februar 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 11. Februar 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Bundesrat will mit weiteren 700 Millionen Franken die Wirtschaft beleben. Das Konjunkturprogramm löst allerdings nur wenig Begeisterung aus.

Weitere Themen:

Die Credit Suisse macht über acht Milliarden Franken Verlust.

Der Bundesrat will Familien steuerlich entlasten und plant höhere Kinderabzüge.

In Simbabwe vereidigt Staatschef Robert Mugabe seinen langjährigen Rivalen Morgan Tsvangirai als Ministerpräsidenten.

Beiträge

  • 700 Millionen für die Wirtschaft

    Der Bundesrat will die Wirtschaft beleben. Nachdem er schon im letzten November Massnahmen im Betrag von 340 Millionen Franken bewilligt hatte, sollen jetzt weitere 700 Millionen bereit gestellt werden, um die Konjunktur zu stützen.

    Ab Mitte Jahr soll vor allem in Schiene und Strasse investiert werden. Zudem soll die Kurzarbeit verlängert werden von 12 auf 18 Monate.

    Priscilla Imboden

  • Israel: Links bricht ein, Rechtsaussen wird stark

    Bei den Wahlen in Israel gewann die Mittepartei Kadima die meisten Sitze in der Knesset knapp vor dem rechtsgerichteten Likud.

    Die Ultra-Rechtspartei von Avidor Libermann gewann erstaunliche 15 Sitze und wurde zur drittstärksten politischen Macht, während die ehemals führende linke Arbeitspartei mit 13 Mandaten das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte erzielte.

    Was bedeutet dieser Wahlausgang für Israel und die Region? Unsere Nahostkorrespondentin Irene Meier hat den prominenten israelischen Historiker und Journalist Tom Segev befragt.

    Iren Meier

  • Über acht Milliarden Verlust bei der CS

    Nach den fast 20 Milliarden Franken Verlust der UBS meldet die Credit Suisse einen Verlust von 8,2 Milliarden Franken.

    Ohne die Gutschriften der Steuerbehörden sähen die Zahlen der beiden Grossbanken noch schlechter aus.

    Manuel Rentsch

  • Tsvangirais als Regierungschef Simbabwes vereidigt

    In Simbabwe hat Präsident Robert Mugabe seinen Erzrivalen, den bisherigen Oppositionsführer Morgan Tsvangirais, als Regierungschef vereidigt. Das sieht aus wie eine Zäsur nach der langen, brutalen Unterdrückung der Opposition durch das Regime Mugabe. Aber vermutlich sieht es nur so aus.

    Ruedi Küng

  • Familien sollen steuerlich entlastet werden

    Für einmal sind sich alle Parteien einig: Familien mit Kindern sollen steuerlich entlastet werden. Kinder gelten mittlerweile als eine Art Armutsrisiko. Der Bundesrat legt jetzt eine ganze Reihe von Entlastungsmodellen vor.

    Marcel Jegge

  • Krise trifft nun auch die Schweizer Realwirtschaft

    Lange Zeit betraf die Krise in der Schweiz nur die Finanzwirtschaft. Nun ist immer stärker auch die Realwirtschaft betroffen.

    Das zeigt sich besonders deutlich im Kanton Neuenburg. Am Dienstag erklärte etwa die Motoren- und Elekktronikfirma Etel in Môtier, sie werde ein Drittel ihrer Belegschaft entlassen. Das sind über 100 Leute.

    Patrik Mühlhauser

  • Kritik an Geithners Billionen-Paket

    Barack Obama, der Liebling der Welt und der Amerikaner, befindet sich drei Wochen nach Amtsantritt in sehr schwierigen Gewässern. Seine Popularitätswerte sind gesunken, der Widerstand der Republikaner ist geschlossen und die Skepsis gegenüber seinen Rezepten ist erstaunlich gross.

    Der von Finanzminster Geithner gestern vorgestellte Plan zur Stabilisierung der Finanzinstitute erntete von allen Seiten viel Kritik.

    Peter Voegeli

  • Kaum Visionen bei der Bekämpfung der Krise

    Edmund S. Phelps, Träger des Nobelpreises für Wirtschaft, fordert Visionen bei der Bekämpfung der Wirtschaftskrise. Derzeit würden vor allem Standard-Rezepte angewandt.

    In den USA, in Europa und auch in der Schweiz versucht die Politik mit immer grösseren Beträgen die Finanz- und Wirtschaftskrise zu bekämpfen und deren Folgen abzufedern. Die Massnahmen sind fast immer die gleichen.

    Sie umfassen Stimulusprogramme für die Wirtschaft, Finanzspritzen für die Banken, Aufkauf von Ramschpapieren und finanzielle Unterstützung für Hauseigentümer.

    Beat Soltermann

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Roman Fillinger