Nobelpreis für Wirtschaft geht erstmals auch an eine Frau

  • Montag, 12. Oktober 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 12. Oktober 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 12. Oktober 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht an die Amerikanerin Elinor Ostrom und den Amerikaner Oliver Williamson. Das Komitee in Stockholm würdigt damit die «Ordnung» im Markt.

Weitere Themen:

Nach einem neuen schweren Anschlag droht die pakistanische Regierung den Taliban Vergeltung an.

Nach dem Abkommen zwischen der Türkei und Armenien: Stolpersteine in Berg-Karabach.

Beiträge

  • Wirtschaftsnobelpreis für zwei US-Forscher

    Historisch ist der Nobelpreis für Wirtschaft zumindest in einer Hinsicht: Er geht in diesem Jahr erstmals an eine Frau. Elinor Ostrom von der Indiana University wird ausgezeichnet, gemeinsam mit Oliver Williamson von der University of California in Berkley.

    Beide werden geehrt für ihre Analysen zur Wirtschaftsführung.

    Beat Soltermann

  • Einschätzungen von Wirtschaftsredaktor Beat Soltermann

    Der Wirtschaftsnobelpreis geht in diesem Jahr an zwei Forscher, die sich beide mit Analysen zur Wirtschaftsführung beschäftigen.

    Welche Signale gehen von dieser Entscheidung aus? Ist das eine Antwort des Komitees auf die Krise?

    Philipp Scholkmann

  • Zunehmende Spannungen in Pakistan

    Die relative Ruhe der letzten Wochen war trügerisch. Inzwischen werden wieder fast täglich Anschläge gemeldet aus Pakistan.

    US-Aussenministerin Clinton zeigte sich sehr besorgt und Pakistans Innenminister kündigte umgehend Vergeltung an in Form einer Bodenoffensive direkt in den Stammesgebieten der pakistanischen Taliban.

    Einschätzungen von James Astill, Korrespondent des britischen Economist.

    Philipp Scholkmann

  • Hintergrund zum Konflikt um Berg-Karabach

    Eine der Hürden auf dem Weg zu einer Normalisierung der Beziehung zwischen der Türkei und Armenien ist der Konflikt an der armenisch-aserbaidschanischen Grenze.

    Nur wenn Armenien seine Truppen aus der Region abziehe, habe die Vereinbarung über diplomatische Beziehungen eine Chance erfüllt zu werden, drohte die Türkei schon kurz nach der Unterzeichnung.

    Das zeigt: Der Konflikt ist noch längst nicht ausgestanden - bloss in Vergessenheit geraten.

    Peter Gysling

  • Spannungen wachsen vor Klimagipfel in Kopenhagen

    In zwei Monaten soll in Kopenhagen der Nachfolger des Kyoto-Protokolls unterzeichnet werden. Doch die Verhandlungen scheinen inzwischen völlig blockiert.

    Entwicklungs- und Industrieländer bombardieren einander mit Forderungen und Beschuldigungen. Den erfahrenen Verhandler der EU, Artur Runge-Metzger, bringt das nicht aus der Ruhe.

    Urs Bruderer

  • Vancouver rüstet sich für die Olympischen Winterspiele 2010

    Umgerechnet sieben bis acht Milliarden Franken werden die Olympischen Winterspiele im nächsten Februar kosten, sagen die Verantwortlichen in Vancouver.

    Dass die Spiele nicht noch viel teurer geplant werden, hat mit der Wirtschaftskrise zu tun. Die zwingt die Organisatoren zu teils drastischen Sparmassnahmen.

    Andererseits sind die Milliardeninvestitionen für Vancouver eine willkommene Wirtschaftsförderung in schwierigen Zeiten.

    Max Akermann

  • Kenianische Rebellen erzählen von ihren Gewalttaten

    Vor beinahe zwei Jahren waren in Kenia bei schweren Unruhen im Slum Kibera mehr als 1000 Menschen getötet und rund 300'000 vertrieben worden.

    Der frühere Uno-Generalsekretär Kofi Annan rief die kenianische Regierung nun nochmals dazu auf, die Schuldigen endlich vor Gericht zu bringen. Nun erzählen zwei Anführer der Banden von ihren blutigen Taten damals.

    Ruedi Küng

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Isabelle Jacobi