Obama verzichtet auf den grossen Raketenschirm

  • Donnerstag, 17. September 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 17. September 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 17. September 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Ein bescheideneres System soll bessere Beziehungen zu Russland ermöglichen.

Weitere Themen:

Die Schweizer Nationalbank rechnet mit weniger starker Rezession.

Verteidigungsminister Maurer kritisiert die Schweizer Medien sehr scharf, insbesondere auch die SRG-Programme.

Im US-Kongress wird nach einem Kompromiss im Streit über die allgemeine Krankenversicherung gesucht.

Phädophile Darstellungen im Internet sind ein riesiges Geschäft. Warnt die UNO.

Beiträge

  • Kehrtwende in Washington

    US-Präsident Obama verzichtet auf den High-Tech Raketenabwehrschirm, der bisher ein Kernstück amerikanischer Politik gegenüber Iran und Russland gewesen war.

    Gespräch mit Markus Kaim, Experte für Sicherheitspolitik bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.

    Casper Selg

  • Osteuropäische Sorgen

    Die Installationen für den Raketenschirm wären in Tschechien und Polen zu stehen gekommen. Dort reagiert die Politik verunsichert auf die Absage.

    Marc Lehmann

  • Lösungsansatz für das US-Gesundheitswesen

    Die Diskussion über Barack Obamas Anliegen einer obligatorischen Krankenversicherung für alle AmerikanerInnen wird immer stärker überschattet von einer extremen Polemik von rechts aussen. Der Finanzausschuss des Senats suche bisher erfolglos nach einem parteiübergreifenden Kompromiss.

    Möglicherweise ändert sich das nun.

    Peter Voegeli

  • Nationalbank: Wirtschaft gesünder als gedacht

    Die Schweizer Wirtschaft ist doch nicht so krank, wie noch vor drei Monaten befürchtet - sagt die Schweizerische Nationalbank. Trotzdem führen die Währungshüter die Hilfsmassnahmen fort, mit denen sie die Schweizer Wirtschaft stützen. Wie passt das zusammen?

    Eveline Kobler

  • Uno-Menschenrechtsrat schlägt Alarm wegen Internet-Pädophilie

    Weder Aufklärungskampagnen noch Razzien scheinen gegen Kinderpornographie zu nützen. Im Internet werden mit dem illegalen und menschenverachtenden Treiben zwischen drei und zwanzig Milliarden Dollar umgesetzt.

    Uno-Sonderberichterstatterin Najat Maala über die sich ausbreitende Pädophilie im Internet.

    Fredy Gsteiger

  • Lampedusa ohne Flüchtlinge

    Lampedusa - das war bis vor kurzem der Schauplatz schrecklicher Flüchtlingsdramen. Seit diesem Frühling ist dort aber kaum mehr ein Flüchtlingsschiff gelandet.

    Libyens Revolutionsführer Ghadhafi lässt wegen eines Abkommens mit Rom kaum mehr Flüchtlingsboote in Richtung Süditalien in See stechen. Auf Lampedusa ist man froh darüber. Doch immer mehr wird den Menschen dort klar: Die Flüchtlingsströme haben auch Geld auf die abgeschiedene Insel fliessen lassen - Geld, das nun fehlt.

    Massimo Agostinis

  • Die britischen Gewerkschaften und die Schuhmode

    Um die britische Linke steht es derzeit schlecht: Sie stellt zwar den Premierminister, doch der ist selten unpopulär und vieles deutet darauf hin, dass Labour nächstes Jahr an der Regierung abgelöst wird.

    Dass man sich vor diesem Hintergrund am Kongress der britischen Gewerkschaften in Liverpool um Schuhmode kümmerte, löst bei unserem Grossbritannien-Korrespondenten Kopfschütteln aus.

    Martin Alioth

  • Ungemütlicher Verlegerkongress

    Am Jahreskongress der Schweizer Presse in Interlaken ist die Stimmung düster und müssen sich die Verleger einiges anhören - zum Beispiel von Bundesrat Maurer.

    Hat die Zeitung eine Zukunft?

    Eins scheint klar, die Zeitung muss irgendwie neu erfunden werden. Da ist die Krise, aber auch ein neuer Zeitgeist. Internet, Newshäppchen, Gratisblätter. Was sollen, was können die Verleger tun.

    Beat Soltermann

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Roman Fillinger