Östliche EU-Staaten gemeinsam gegen feste Flüchtlingsquoten

  • Freitag, 4. September 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 4. September 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 4. September 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Premiers der Visegrad-Staaten: Viktor Orban, Ungarn;  Bohuslav Sobotka, Tschechien; Ewa Kopacz, Polen und Robert Fico, Slowakien (von links).

    Östliche EU-Staaten gemeinsam gegen feste Flüchtlingsquoten

    Die vier sogenannten Visegrad-Staaten Tschechien, Ungarn, Slowakei und Polen trafen sich in Prag zu Beratungen rund um die Flüchtlingskrise. Sie verlangen eine bessere Sicherung der EU-Aussengrenzen und einen verstärkten Kampf gegen Schlepper.

    Derweil fordern Deutschland und Frankreich in einem gemeinsamen Brief einen gesamteuropäischen Ansatz.

    Urs Bruderer

  • Manuel Bessler, Delegierter des Bundesrats für Humanitäre Hilfe: «Für Syrien wird es sicherlich neue Finanzen brauchen; die Bedürfnisse sind gigantisch.»

    Humanitäre Hilfe des Bundes will mehr Geld für Syrien-Flüchtlinge

    In der Türkei, in Jordanien und im Libanon fehlt den Uno-Hilfsorganisationen das Geld zur Betreuung syrischer Flüchtlinge. Auch deshalb brechen viele Menschen auf nach Europa.

    Nun beabsichtigt die Humanitäre Hilfe des Bundes, die Unterstützung für die Krisenregion rund um Syrien noch dieses Jahr deutlich aufzustocken.

    Dominik Meier

  • In Deutschland gab es allein in diesem Jahr über 300 Anschläge auf Asylunterkünfte.

    Deutschlands Rechtsextreme nutzen Facebook für Propaganda

    Für Hunderte von Gruppen Rechtsradikaler spielt Facebook eine wichtige Rolle: vom Aufruf zu Demonstrationen bis zum Herunterladen von Leitfäden, wie man Asylheime verhindert. Der deutsche Justizminister Maas will Facebook nun stärker in die Verantwortung nehmen.

    Gespräch mit Patrick Gensing, Redaktor bei der deutschen Tagesschau, über Symptome und Ursachen der rechtextremen Szene in Deutschland.

    Samuel Wyss

  • Es fehlt an Fachkräften, z.B. im Gastgewerbe oder im Gesundheitswesen.

    Die Bodenseeregion und der Fachkräftemangel

    Grenzgängerinnen und Grenzgänger arbeiten in der Schweiz zu Tieflöhnen und belasten die Infrastruktur, so der gängige Vorwurf. Doch das Grenzgängertum hat nicht nur Folgen für die Schweiz. Jenseits der Grenze herrscht ein akuter Fachkräftemangel, etwa in der Bodenseeregion.

    Samuel Burri

  • Eine Alternative zu Fleisch? Mit Insekten mehr essbares Eiweiss produzieren mit weniger Schaden für die Umwelt.

    Maden und Insekten auf dem Speiseplan

    Insekten essen ist in vielen Ländern selbstverständlich - hierzulande weniger. In der Schweiz verbietet das Gesetz das kommerzielle Anbieten von Insekten als Nahrungsmittel. Nun sollen aber der Mehlwurm, das Heimchen und die Wanderheuschrecke zugelassen werden.

    Doch das seien genau die falschen, sagten Experten an einer Tagung.

    Pascal Biber

  • Heinz Karrer, Präsident, Economiesuisse, (links) und Monika Rühl, Direktorin Economiesuisse, am Tag der Wirtschaft in Luzern am 4.9.2015.

    Über den Einfluss der Wirtschaft

    Economiesuisse hat im KKL Luzern zum «Tag der Wirtschaft» geladen. Hauptthema: die anstehenden wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft. Früher war das Strippenziehen für den 145-jährigen Dachverband Economiesuisse wesentlich einfacher. Man war mächtig und einflussreich - und heute?

    Karoline Arn

  • Gefordert ist mehr Transparenz über die globalen Finanzströme im Sport.

    «Seit dem Fifa-Skandal bewegt sich mehr»

    In der Schweiz haben viele wichtige Sportverbände ihren Sitz. Gerade deshalb steht hier der Kampf gegen die Korruption im Sport ganz oben auf der Traktandenliste.

    Am FITS Forum (Financial Integrity and Transparency in Sport) in Genf wurde klar: Die Schweiz muss noch mehr tun, um den Korruptionssumpf auszutrocknen.

    Jan Baumann

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Isabelle Jacobi