Pakistans Oppositionsführerin Bhutto getötet

  • Donnerstag, 27. Dezember 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 27. Dezember 2007, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 27. Dezember 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Die frühere pakistanische Ministerpräsidentin Benazir Bhutto ist von einem Attentäter erschossen worden, bevor sich dieser in die Luft sprengte. Das Attentat könnte Pakistan zwei Wochen vor den Parlamentswahlen in eine grosse Krise stürzen.

Weitere Themen:

Serbien droht, alle Gespräche mit der EU abzubrechen, sollte diese ein unabhängiges Kosovo anerkennen.

Am 1. Januar übernimmt mit Slowenien erstmals ein Land, das aus Ex-Jugoslawien hervorging, die EU-Ratspräsidentschaft.

Japans Premierminister Fukuda auf Staatsbesuch in Peking.

Beiträge

  • Benazir Bhutto bei Attentat getötet

    Die frühere pakistanische Ministerpräsidentin Benazir Bhutto ist bei einem Selbstmordattentat getötet worden, wie ihre Partei mitteilte.

    Offenbar schoss der Attentäter auf Bhutto, als sie nach einer Rede an einer Wahlkampfveranstaltung in ihren Wagen einsteigen wollte. Anschliessend sprengte sich der Täter in die Luft. Der Anschlag in der Garnisonsstadt Rawalpindi forderte mindestens 16 Menschenleben, etwa 20 Personen wurden verletzt.

    Was weiss man über den Tathergang?

    Casper Selg im Gespräch mit Yahia Hassan Bajwa, pakistanisch-schweizerischer Doppelbürger und Projektbetreuer in Pakistan

  • Viele profitieren von Bhuttos Ermordung

    Was hat die Ermordung Benazir Bhuttos für Auswirkungen, welche Rolle spielte die ehemalige Premierministerin und wer profitiert von ihrer Ermordung?

    Casper Selg im Gespräch mit NZZ-Korrespondent Bernhard Imhasly

  • Serbien droht der EU in Sachen Kosovo

    Serbien droht allen Ländern für den Fall der Anerkennung eines unabhängigen Kosovos mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen.

    Das Parlament in Belgrad nahm eine entsprechende Entschliessung an, die für diesen Fall zumindest eine Überprüfung der Beziehungen verlangt.

    Walter Müller

  • Sloweniens wichtige Rolle in der Kosovo-Frage

    Bei der Lösung der Kosovo-Frage könnte Serbiens Nachbar Slowenien eine wichtige Rolle spielen. Es ist das erste Land Ex-Jugoslawiens, das die EU-Präsidentschaft übernimmt. Und das schon nächste Woche.

    Slowenien empfiehlt sich in diesem Zusammenhang selber als ein Volk, das gelassen unter Druck und umsichtig in seinen Entscheidungen sei. Solche Eigenschaften dürften ganz besonders gefragt sein angesichts der schwierigen diplomatischen Aufgabe im Kosovo.

    Joe Schelbert

  • Das teure Schweizer Autobahn-Netz

    Per Anfang Jahr tritt der neue Finanzausgleich NFA in Kraft. In verschiedensten Bereichen regeln der Bund und die Kantone damit die Verantwortlichkeiten neu.

    Zum Besipiel bei den Nationalstrassen: Bis jetzt bauten und unterhielten die Kantone die Nationalstrassen, der Bund übernahm den Grossteil der Kosten. Neu übernimmt der Bund die ganze Verantwortung, auch für Bau und Unterhalt. Das soll vor allem Einsparungen bringen.

    Anlass, nicht bloss vorauszuschauen, sondern auch zurück: auf die bemerkenswerte Geschichte von bald 50 Jahren Nationalstrassen-Bau in der Schweiz.

    Oliver Washington

  • Tatjana Saslawskaja, Erfinderin der Perestroika

    In Russland haben ätere Menschen im Verlauf ihres Lebens radikale Auf- und Umbrüche erlebt und dennoch blieb für viele vieles beim Alten. Das wird deutlich in der Begegnung mit der 80jährigen russischen Wirtschafts-Soziologin Tatjana Saslawskaja.

    Sie gilt als eigentliche Inspiratorin der Perestroika.

    In der Zeit des politischen Umbruchs unter Miachil Gorbatschow stand Saslawskaja mit Leuten wie dem Atomphysiker und Friedensnobelpreisträger Andreij Sacharow an vorderster Front. Sie wurde später Präsidentin des sowjetischen Soziologenverbandes und leitete  das erste russische Meinungsforschungsinstitut.

    Max Schmid

Autor/in: Casper Selg